Mittwoch, 15. Juni 2022

Needful Friends und die Nachkriegsjahre...

Heute möchte ich euch gleich zwei neue Shopzugänge vorstellen. Maximus ist ein Antikbär nach alten Vorbildern gefertigt. Sein Mohairfell wurde einer aufwändigen Behandlung unterzogen und macht ihn zu einem echten Charakterbären mit Persönlichkeit. Wotan ist einer der ganz großen Bären. Sowohl im Ausdruck als auch was seine Größe betrifft. Mit seinen 40 cm ist er ein Freund zum anlehnen und hat ein offenes Ohr für alle Lebenslagen. Der Bär wurde aus Viskosemohair gefertigt und erinnert an die alten Nachkriegsbären der Gründerfirmen. Qualität war damals schon oberstes Gebot und so wurde Meister Petz nur aus hochwertigstem Mohairfell angefertigt. Die Produktion dieser Mohairfelle war sehr aufwändig und die Herstellung der unterschiedlichen Felle betrugen zwischen vier und sechs Wochen. Auf Sonderfarben musste die Teddybärenindustrie oft zwei bis drei Monate warten. Der Ausbruch des 2. Weltkriegs brachte für die Hersteller des plüschigen Freundes zunächst absoluten Stillstand. Das Grundmaterial, Mohair zum Weben der Felle wurde aus England bezogen, die Einfuhren waren nunmehr gestoppt, man musste zunächst auf Vorräte zurückgreifen, die aber schnell aufgebraucht waren. Es herrschte sowohl Mangel an Arbeitskräften als auch an Rohstoffen. Die Produktion wurde aus der Not heraus auf Kunstseidenplüsch umgestellt. 

Der Qualität und dem Ausdruck haben diese mageren Jahre natürlich keinen Abbruch getan. Auch Wotan wurde aus einem Viskosemohair in hochwertiger Qualität hergestellt, das in den Nachkriegsjahren häufig verarbeitet wurde. Der Bär wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen und hat den Charakter eines richtig alten Bären. Beide Needful Friends sind jetzt neu im


 

Sonntag, 5. Juni 2022

PELLE PELZ und das Kindchenschema...


Nach vielen Wochen intensiver Arbeit, in denen ich mit einem größeren Kundenauftrag beschäftigt war, habe ich kaum Zeit für Entwürfe gefunden. Im Onlineshop hat sich daher lange nichts getan, was ich sehr bedauert habe. Mit zwei Händen kommt man eben nur langsam voran und sicher habt ihr schon ungeduldig auf neue Bären gewartet. Heute entstand nun endlich wieder ein ganz neuer Bär, der Pelle Pelz. Angelehnt an das beliebte Modell Habibi trifft auch dieser Bär voll ins Kindchenschema. Trotz seines großen Köpfchens und der kleinen Füsschen steht er fest und standhaft im Leben. Pelle Pelz ist 18 cm groß und kommt in Geschenkschachtel ins neue Heim. Er trägt ein Lederhalsband mit antiker Schelle und ist einer der ersten Bären, die mit unserem neuen Zertifikat in Anhängerform ausgestattet ist.


 


 

Samstag, 2. April 2022

Mein Name ist HASE...


Gestatten, mein Name ist Hase, Herr von Hase. Sie haben die Ehre. Ich könnt´ nicht behaupten, von nichts zu wissen, auch wenn mein Name Selbiges vermuten liesse, fürwahr ist`s nur eine törichte Redensart, die ich...in aller Bescheidenheit mir erlaube zu erwähnen. Auf den Juristen Victor von Hase ginge sie zurück, der in einer Gerichtsverhandlung, in deren Verlauf er anno 1855 höchstselbst später der Fluchthilfe eines Kommilitonen bezichtigt wurde, diese Rede zu äußern von sich gab. Selbiger hatte im Ehrenhändel des Duells einen Gegner getötet und sich mithilfe des Studentenausweises von Hase die Flucht nach Frankreich ermöglicht. Diese Redensart fand dann recht schnell Einzug in den Sprachgebrauch der studentischen Burschenschaften und wurde alsbald auch in humorvoller Art und Weise mit meinem Namen Hase in Verbindung gebracht. Aber, fürwahr ich schweife ab. Geruhen Sie sich nun von mir zu den großen Kulturen an den Nil entführen zu lassen und lauschen sie den Ausführungen über Ostern, bunte Eier und die Frage, was es mit meinem hochverehrten Name Hase in jenem Zusammenhange wohl auf sich hätt. Ostern, wenn Sie mir selbige Bemerkung erlauben, ist eine Zeit der Naturwunder, denn es passiert etwas allenthalben...Sie werden vermutlich sagen, ganz und gar Unerschröckliches: Bären schlüpfen daselbst aus Eiern. Mit Ihrer durchaus berechtigten Frage, was denn darob Bären mit Ostern zu tun haben mögen, sind Sie natürlich im Recht und es verbleibt mir die Zustimmung bei meiner Treu`...gar nichts! Mit Ostern verbinden müsst man wohl die Mär vom Osterhasen, der buntbemalte Eier legt, allein das erscheint wohl schon als ein recht obskures Kuriosum. Aber, gestatten Sie mir eine kurze Darlegung: Den Osterhasen und seine Eier verbindet eine uralte Geschichte, bei meiner Seel´, wir müssen das Rad der Geschichte um ein paar Jahrtausende zurückdrehen...

Und lasset uns beginnen in der finst´ren Frühzeit bis hin zur Eroberung durch das Römische Reich: Bei den alten Ägyptern. Selbige verehrten um 5000 vor Chr. wohl um ihr Frühlingsfestes den Hasen als trächt`ges Symbol der Fruchtbarkeit und aßen zur Feier des Tages gar bunt bemalte Eier. Seit jener Zeit tauchen Hasen und Eier immer wieder in Alliancen mit den Frühlingsbräuchen and´rer Völker auf. Der Osterhase wird anno Domini 1682 von Georg Frank in seiner Abhandlung: „De ovis paschalibus" von "Oster-Eyern“ wohl urkundlich erwähnet, gar wohl man die Kindern und Einfält´gen narrte, der Osterhase lege solche Eier. Dabei hatte doch der Hase als Eierbringer in gar vielen Landen durch den Kuckuck, den Fuchs und Hahn und gar selbst den Storch  ein wohlfeilen Mitstreiter im Reigen. Die wohl eingängigste Erklärung für die Verbindung von Hase und Eiern mag sein der Zinstermin zum Osterfeste, denn der Hase war neben Eiern und Geflügel eine der zu entrichtenden Zehnten an die hochwohlgeborene Obrigkeit. Das altdeutsche Eiergesetz, das vorsah, dass ein Teil der Grundsteuern in Naturalien bezahlt wurde, nahm Ostern als Stichtag für die Berechnung. Aber schon die Germanen opferten der Frühlingsgöttin im März die ersten Hasen und gar bunte Eier. Die christliche Kirche übernahm das Ei wohl als Fruchtbarkeitssymbol. Wohlan zur Fastenzeit vor Ostern durften in vielen Landen kein` Eierspeiß gereichet werden, doch die Hühner legten weiter in Gottes Namen, doch was zu tun mit den vielen Eiern? Sie wurden aufbewahrt, gekocht oder in Salzwasser eingelegt. An Ostern war Küche und Keller so wohlgefüllt mit weisser Eier Pracht, dass man sie zu verschenken geruhte. Erst im frühen 13. Jahrhundert werden erstmalig in der hochedlen Beurkundung dero bunte Eier erwähnt, so berichtet uns wohlan Doktor Luther von gefärbten Eiern in der österlichen Speisenweihe. Die Kunst Ostereier kunstvoll zu bemalen, hat vor allem in östlichen Teilen des Reiches Europa ihren Ursprung.

Die reichen Zarenhäuser indes wickelten ihre Eier in Blattgold...Ärmere wussten sie wohl zu kochen in Blättern und Blüten. Obwohl im orthodoxen Glauben die Kunde gesprochen ward, in der Christus den römischen Kaiser damit von seiner Auferstehung überzeugte, dass er Eier rot färben ließ, nachdem der Herrscher zuvor sowohl die Auferstehung als auch die Möglichkeit, dass ein frisch gelegtes Ei eine rote Schale habe, schmählichst bezweifelte, ist es dennoch fürwahr unwahrscheinlich, dass dero Ostereier aufgrund heil´ger Bräuche eingefärbt wurden, denn gar lange vor dem Osterfeste allerhier in unseren Landen wurden Eier recht geschmückt und verziert. Das gefärbte Ei, es stehet wohl für Fruchtbarkeit und Auferstehung des Herren Christu, fürwahr, weshalb der munt´re Geist auch die Missionierung der Heiden zum Christentum dahinter vermuten mag. Sei es drum, der Brauch, Ostereier zu verstecken, um sie dann wieder zu suchen, ist allenthalben bis dato noch nicht recht gekläret. Dennoch...Ostern, Eier, Hasen...alles mag irgendwie gehören zusammen, aber warum zu Ostern in der Needful Friends Künstlerwerkstatt Bären aus Eiern schlüpfen, vermag wohl heut`kein Mensch und kein Hase mehr erklären. Tatsache ist, die bärigen Eier und die Damen und Herren Hasen erfreuen sich großer Beliebheit, sind eine fürwahr aussergewöhnliche Dekoration und nur in der Zeit um`s Osterfeste erhältlich...wohlan und habet herzlich` Dank für die geschätzte Aufmerksamkeit. Ich empfehle mich.



 

Dienstag, 8. März 2022

AMOR mit Pfeil und Bogen


Amor´s Pfeil trifft völlig unerwartet mitten ins Herz, so sagt man. Lee Hazlewood, der unter dem Künstlernamen Leapy Lee weltberühmt wurde, sang 1968 "There's a boy--a little boy--shooting arrows in the blue and he's aiming them at someone but the question is at who. is it me or is it you? It's hard to tell until you're hit, but you'll know it when they hit you ‘cause they hurt a little bit". Sich verlieben ist ein intensives Gefühl großer Zuneigung, das von einer Einengung des Bewusstseins begleitet wird. Verlieben wir uns, so betrachten wir unser Objekt der Zuneigung nicht mehr objektiv, wir sind geradezu geblendet, schweben auf rosaroten Wolken oder sind im siebten Himmel. Ein starkes Gefühl, das uns geradezu die Sinne raubt.  

Amor, der Gott der Liebe, in der römischen Mythologie als Jüngling dargestellt, tritt mit Pfeil und Bogen ausgestattet als Verführer in Aktion, trifft mit seinen Pfeilen mitten ins Herz und seine Opfer verlieben sich willenlos. Some folks run and others hide, but there is nothing they can do and some folks put on armor, but the arrows go straight through. So you see, there's no escape, so why not face it and admit, that you love those little arrows when they hurt a little bit...so Leapy Lee. Wenn wir von Amors Pfeil getroffen werden, so empfinden wir den Zustand der Verliebtheit, bedingt durch die Dopamin und Serotonin Aussschüttung unseres Gehirns, als ausserordentliches Glücksgefühl. Glückshormone lassen unser Herz bis zum Hals klopfen. Unser Amor ist 15 cm groß, nicht nur ein Liebesbote, sondern auch ein Bär, bei dessen Anblick nicht nur Liebhaber und Sammler Herzklopfen bekommen. Glückshormone sind garantiert. 



 

Samstag, 26. Februar 2022

FRED ... ein lebenslanger Freund



Wo sind die guten alten Zeiten geblieben, als Bären noch wahre Seelentröster waren...seit 1903 haben sie selbstlos über Kindernöte hinweggeholfen, haben Zornesausbrüche über sich ergehen lassen, haben so manches Geheimnis mit ihrem Besitzer geteilt...unzählige Bücher sind über den Bären und seine über 100-jährige Geschichte geschrieben worden. Wir alle erinnern uns an so manches Bärenschicksal aus Kindertagen. Unzählige Kindheitsbären sind im Laufe der Jahre verloren gegangen, fristen ihr Dasein vergessen auf kalten Dachböden oder wurden aufgrund ihres desolaten Zustands nach jahrzehntelanger Treue einfach entsorgt. Dabei spielt Nostalgie eine zentrale Rolle für unsere Zufriedenheit. Wir erinnern uns gern an glückliche Momente aus unserer Kindheitheit. Die guten alten Zeiten...sie waren ruhiger, weniger gehetzt und einfacher. Wir hatten deutlich weniger dennoch waren wir damals vermutlich nicht zwangsläufig auch glücklicher. Heute können wir in immer besser sortierten Supermarktregalen und Kaufhäusern jederzeit alles haben. Unsere Technik und der Fortschritt ermöglichen uns eine Kommunikation und Vernetzung weltweit und dennoch erinnern wir uns an den kleinen Tante Emma Laden um die Ecke,  in der es keine hochtechnisierte Registrier-Kasse gab und man sich in lange Warteschlangen einreihen musste. Wir haben Gummitwist gespielt statt Spiele-Apps aufs Handy zu laden und irgendwie erinnern wir uns gern an die Zeit, weil sie uns bewusst macht, dass Fortschritt nicht automatisch unser Glück vermehrt. 

Nostalgie ist ein Teil von uns und trotzdem würden wir uns heute ohne die vielen kleinen Dinge, die unser Leben erleichtern, jämmerlich fühlen. Ein Sprichwort sagt...einen alten Baum verpflanzt man nicht. Unsere Zeit ist jetzt und vermutlich würden wir heute mit dem Wissen um unsere Welt im Gestern nicht mehr glücklich sein. Aber wir können uns erinnern und manchmal auch ein Stückchen Nostalgie in unsere Zeit mitnehmen. Auch heute haben Floh- und Antikmärkte immer noch Hochkonjunktur. Vor zwei Jahrzehnten lebten wir im Rheinland, das man mit seinen vielen Flohmärkten fast als Metropole der Antikmärkte bezeichnen kann, jedenfalls war das damals so. Eine Fülle alten Spielzeugs habe ich dort gesehen und so manchem alten Bären ein neues Zuhause gegeben. Manche von ihnen leben noch bei mir, Andere sind neue Wege gegangen. Viele haben mich zu besonders nostalgischen Entwürfen inspiriert. Denn die Faszination eines in die Jahre gekommenen, eingefallenen Plüschgesellen, der uns mit hoffnungsvollen Knopfaugen ansieht, ist geblieben und so bleiben wir dem guten alten Teddybären als Sammelobjekt auch heute noch treu. Unsere Nostalgie-Kollektion bietet die Möglichkeit, längst verdrängte Erinnerungen an einen alten Kindheitsbären, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat wieder aufzufrischen. Sie sind für kleine und große Herzen immer noch Seelentröster und treue Freunde...und für viele Menschen auch ein Leben lang. Nostalgiebär Fred ist 27 cm groß und kommt in nostalgischer Geschenkschachtel ins neue Heim. Seine Gliedmaßen sind leicht beweglich und auch sein Köpfchen wackelt, wenn man ihn hoch nimmt, Ganz wie bei seinen alten Vorfahren. 



 

Donnerstag, 17. Februar 2022

OSKAR Nostalgie in Geschenkbox

 


Wo sind die guten alten Zeiten geblieben, als Bären noch wahre Seelentröster waren...seit 1903 haben sie selbstlos über Kindernöte hinweggeholfen, haben Zornesausbrüche über sich ergehen lassen, haben so manches Geheimnis mit ihrem Besitzer geteilt...unzählige Bücher sind über den Bären und seine über 100-jährige Geschichte geschrieben worden. Wir alle erinnern uns an so manches Bärenschicksal aus Kindertagen. Unzählige Kindheitsbären sind im Laufe der Jahre verloren gegangen, fristen ihr Dasein vergessen auf kalten Dachböden oder wurden aufgrund ihres desolaten Zustands nach jahrzehntelanger Treue einfach entsorgt. Dabei spielt Nostalgie eine zentrale Rolle für unsere Zufriedenheit. Wir erinnern uns gern an glückliche Momente aus unserer Kindheitheit. Die guten alten Zeiten...sie waren ruhiger, weniger gehetzt und einfacher. Wir hatten deutlich weniger dennoch waren wir damals vermutlich nicht zwangsläufig auch glücklicher. Heute können wir in immer besser sortierten Supermarktregalen und Kaufhäusern jederzeit alles haben. Unsere Technik und der Fortschritt ermöglichen uns eine Kommunikation und Vernetzung weltweit und dennoch erinnern wir uns an den kleinen Tante Emma Laden um die Ecke,  in der es keine hochtechnisierte Registrier-Kasse gab und man sich in lange Warteschlangen einreihen musste. Wir haben Gummitwist gespielt statt Spiele-Apps aufs Handy zu laden und irgendwie erinnern wir uns gern an die Zeit, weil sie uns bewusst macht, dass Fortschritt nicht automatisch unser Glück vermehrt. 

Nostalgie ist ein Teil von uns und trotzdem würden wir uns heute ohne die vielen kleinen Dinge, die unser Leben erleichtern, jämmerlich fühlen. Ein Sprichwort sagt...einen alten Baum verpflanzt man nicht. Unsere Zeit ist jetzt und vermutlich würden wir heute mit dem Wissen um unsere Welt im Gestern nicht mehr glücklich sein. Aber wir können uns erinnern und manchmal auch ein Stückchen Nostalgie in unsere Zeit mitnehmen. Auch heute haben Floh- und Antikmärkte immer noch Hochkonjunktur. Vor zwei Jahrzehnten lebten wir im Rheinland, das man mit seinen vielen Flohmärkten fast als Metropole der Antikmärkte bezeichnen kann, jedenfalls war das damals so. Eine Fülle alten Spielzeugs habe ich dort gesehen und so manchem alten Bären ein neues Zuhause gegeben. Manche von ihnen leben noch bei mir, Andere sind neue Wege gegangen. Viele haben mich zu besonders nostalgischen Entwürfen inspiriert. Denn die Faszination eines in die Jahre gekommenen, eingefallenen Plüschgesellen, der uns mit hoffnungsvollen Knopfaugen ansieht, ist geblieben und so bleiben wir dem guten alten Teddybären als Sammelobjekt auch heute noch treu. Unsere Nostalgie-Kollektion bietet die Möglichkeit, längst verdrängte Erinnerungen an einen alten Kindheitsbären, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat wieder aufzufrischen. Sie sind für kleine und große Herzen immer noch Seelentröster und treue Freunde...und für viele Menschen auch ein Leben lang. Nostalgiebär Oskar ist 15 cm groß und kommt in nostalgischer Geschenkbox ins neue Heim.


Donnerstag, 10. Februar 2022

ALWIN ein Rosenkavalier zum Valentinstag


Am 14. Februar feiern wir in vielen Ländern auf der ganzen Welt den Tag der Liebenden, auch wenn böse Stimmen behaupten, der Valentinstag sei eine Erfindung der Floristen und Schokoladenindustrie. Diese wunderbare Tradition gibt es tatsächlich schon viele Jahrhunderte. Valentin war ein Priester aus Terni, der später als Märtyrer heilig gesprochen wurde. Hingerichtet am 14. Februar 269, in einer Zeit, als die Christenverfolgung im Römischen Reich noch einmal besonders intensiv war. Hingerichtet dafür, dass er es wagte, Paare (und insbesondere Soldaten aus dem römischen Heer) christlich zu trauen. Es gibt eine Reihe von Geschichten, die sein besonderes Wohlwollen für Jungverliebte bezeugen sollen. Er soll einen großen Blumengarten gehabt und vorbeikommende Paare mit den Blumen beschenkt haben. Andere Legenden berichten davon, dass er selbst in die Tochter eines römischen Gefängnisaufsehers verliebt war, mit der er heimlich Briefe austauschte und ein Überlieferung besagt außerdem, dass derjenige, den ein Mädchen am Valentinstag als erstes sieht, ihr Zukünftiger werden soll. Wahlweise auch derjenige, von dem es in der Nacht zuvor geträumt hat.

Viele Bräuche und Gerüchte verbreiteten sich nunmehr um den Valentinstag...so sollte ein Orakel den Namen des Zukünftigen verraten. Man schrieb die Namen potentieller Kandidaten oder Kandidatinnen auf kleine Zettel, umwickelte sie mit Lehm und schmiss sie in ein Wasserglas. Sobald der Lehm sich auflöste, wurden die Zettel wieder sichtbar. Welchen Namen man als erstes erkennen konnte, der- oder diejenige wurde von St. Valentin auserwählt. Heute ist der Valentinstag für Amerikaner, Briten und Franzosen, zunehmend aber auch für uns Deutsche, Pflichttermin für eine Liebeserklärung, die meist in Form von dekorativen Blumensträußen dargebracht wird. Aus der Bärenschmiede bieten wir zu diesem Anlass einen besonderen Bären an. Alwin ist ein sehr schlanker Bär mit kleinem Köpfchen, seine Nasenpartie ist schmal mit einer filigranen Halspartie, ganz nach dem Vorbild der alten Steiff Bären der 20èr Jahre. Der Bär ist 28 cm groß, kommt mit Rosen ins neue Heim und ein Sonderangebot zum Valentinstag.



 

Mittwoch, 5. Januar 2022

Stoppelbär PEANUT 15 cm


Ob blond, braun, weiß oder schwarz...Bären gab es schon immer in allen erdenklichen Farben und Größen. Da für die Gründerfirmen Qualität von Beginn an oberstes Gebot war, wurde Meister Petz nur aus hochwertigstem Mohairfell angefertigt. Die Produktion dieser Mohairfelle war sehr aufwändig und die Herstellung der unterschiedlichen Felle betrugen zwischen vier und sechs Wochen. Auf Sonderfarben musste die Teddybärenindustrie oft zwei bis drei Monate warten. Der Ausbruch des 2. Weltkriegs brachte für die Hersteller des plüschigen Freundes zunächst absoluten Stillstand. Das Grundmaterial...Mohair zum Weben der Felle wurde aus England bezogen, die Einfuhren waren nunmehr gestoppt, man musste zunächst auf Vorräte zurückgreifen, die aber schnell aufgebraucht waren. Es herrschte sowohl Mangel an Arbeitskräften als auch an Rohstoffen. Die Produktion wurde aus der Not heraus auf verschiedenste Materialien umgestellt. Die Produktion wurde möglichst gering gehalten und der begehrte Bär bis Kriegsende in nur zwei Farben angeboten. 

Der Qualität und dem Ausdruck haben diese mageren Jahre natürlich keinen Abbruch getan. Unser Peanut wurde aus einem Stoppelmohair in hochwertiger Qualität und mit ganz viel Charakter hergestellt und trägt eine Vintageschleife aus Samt. Das Fell stammt aus Altbestand und ist nicht mehr erhältlich. Somit ist Peanut gerade in dieser Farbe ein sehr rares Unikat. 



 

Sonntag, 2. Januar 2022

KARL reisefertig im Nostalgiekoffer


Stille, oft sehnen wir uns nach ihr, nach Ruhe und Geborgenheit. Meistens dann, wenn wir vor einer Situation stehen, die uns Angst und Unsicherheit bereitet. In jeder Altersstufe gibt es Momente, in denen wir das Gefühl haben, etwas nicht allein bewältigen zu können. Neues und Ungewohntes kann uns genauso Angst machen, wie Situationen, die wir nicht kontrollieren können. Kleine Kinder suchen in solchen Situationen die Hand der Mutter, die ihnen Sicherheit gibt. Das Gefühl zu wissen, es ist jemand da, der stärker ist als man selbst, der einem beisteht. Unsicherheit und Angst sind Emotionen, die viele Menschen täglich begleiten. Die Welt ist unsicherer geworden, täglich hören wir von Katastrophen, die sich überall auf der Welt ereignen, oft sogar in unserem direkten Umfeld. Das Gefühl die Kontrolle über Dinge und uns selbst zu verlieren treibt viele Menschen zu Therapien, weil sie Hilfe suchen und ihre Situation allein nicht mehr verarbeiten können. 

Schon bei der Einschulung werden Kinder von Ängsten begleitet. Mittlerweile kann man kleine Stofffiguren als Anhänger für den Schulranzen kaufen. Sorgenfresser steht den Figuren auf den Bauch geschrieben. Es gibt Handschmeichler, die uns den Stress nehmen sollen, bei Flugangst oder anderen uns Angst bereitenden Situationen. Etwas zu halten, es zu kneten soll beruhigen und Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. In der Needful Friends Werkstatt haben wir uns über diese kleinen Helfer im Alltag Gedanken gemacht, denn die Wirkung ist psychologisch belegt und kann im Alltag durchaus hilfreich sein. Ein Kundenwunsch brachte dann die endgültige Entscheidung, so einen kleinen Helfer in unser Angebot aufzunehmen. Mittlerweile sind einige Pocket Bären in unserer Werkstatt entstanden. Ein neuer Entwurf ist Karl, der reisefertig im Nostalgiekoffer daherkommt. Karl hat den Ausdruck der alten Bären, die auf Dachböden vergessen wurden und etwas traurig auf Befreiung warten. Ein lieber kleiner Kerl 15 cm mit antiker Samtschleife im vintage Reisekoffer.