Montag, 6. Dezember 2021

Ein RUDOLF zum Nikolaustag


Guter Nikolaus, komm in unser Haus, triffst ein Kindlein an, das ein Sprüchlein kann und schön folgen will! Halte bei uns still, schütt dein Säcklein aus, guter Nikolaus. Ach, du lieber Nikolaus komm doch einmal in mein Haus! Hab´ so lang an dich gedacht! Hast du mir auch was mitgebracht?

Heute am Nikolaustag hat der kleine Rudolf es gerade noch rechtzeitig in den Shop geschafft. Da wir schon einen Nikolaus im Angebot hatten, kommt heute einmal ein ganz neuer Bär mit einer Rentiermütze. Da liegt der Name Rudolf geradezu auf der Hand, auch wenn der Bär keine rote Nase hat. Der Festtag des heiligen Nikolaus, der 6. Dezember ist ein kirchlicher Feiertag mit vielen Bräuchen. Es ist vor allem ein Tag der Kinder, da Nikolaus seit Jahrhunderten als Wohltäter der Kinder verehrt wird; das Brauchtum zum Nikolaustag ist aber regional äußerst unterschiedlich ausgeprägt. Am 6. Dezember war verbindlich die Stelle Matthäus 25,14-23 LUT vorgesehen. Dort wurde das Gleichnis der Talente erzählt: Drei Knechten wurde jeweils ein Geldstück, ein Talent, anvertraut. Nach der Rückkehr des Herrn musste jeder Rechenschaft ablegen, was er mit dem Geld gemacht hatte. Der bekannte Brauch der Befragung der Kinder durch den Nikolaus, ob sie denn auch brav und fromm gewesen seien, geht auf diese Praxis zurück. Der Einlegebrauch, d. h. das nächtliche Füllen der Schuhe oder Tütchen, basiert auf der Legende von den drei Jungfrauen, die nachts vom heiligen Nikolaus beschenkt wurden. Ursprünglich war der Nikolaustag auch der Tag der Weihnachtsbescherung. In einigen Ländern ist er dies auch heute noch. Erst wegen der Haltung der Reformatoren gegen die Heiligenverehrung wurde die Bescherung in vielen Ländern auf den Weihnachtstag verlegt. In mittelalterlichen Klosterschulen gab es den Brauch, dass die Kinder sich am Nikolaustag einen „Kinderbischof“ aus ihren Reihen wählen durften. Nach dem Prinzip der verkehrten Welt predigte er den Erwachsenen und durfte ihr Verhalten tadeln. An einigen Orten blieb er bis zum 28. Dezember, dem Tag der unschuldigen Kinder, im „Amt“. 

Oft werden Kinder angehalten, ihre Geschenkwünsche auf einem Wunschzettel festzuhalten. Viele Kinder schicken in der Vorweihnachtszeit Briefe an St. Nikolaus. Diese werden in extra eingerichteten Weihnachtspostämtern gesammelt und zumeist auch beantwortet. Schiffchensetzen nennt man den seit dem 15. Jahrhundert bekannten Brauch, bei welchem aus Papier oder anderem Material Nikolausschiffe gebastelt werden, in die der Heilige seine Gaben legen soll. Hintergrund für diesen Brauch dürfte das Schifferpatronat sein. Auch heute noch findet sich auf vielen Handelsschiffen ein Bildnis des St. Nikolaus. Das Nikolausschiffchen wurde später durch Stiefel, Schuh oder Strumpf abgelöst, zu denen später noch der Gabenteller hinzukam. Auch heute noch stellen Kinder am Vorabend des Nikolaustages Schuhe, Stiefel oder Teller vor die Tür, damit der Heilige sie auf seinem Weg durch die Nacht mit Nüssen, Mandarinen, Schokolade, Lebkuchen usw. füllen kann. Indessen bringt der Nikolaus nicht nur Geschenke: In vielen Erzählvarianten beschenkt und lobt er die guten Kinder, während er die bösen tadelt und durch Schläge mit einer Rute bestraft. Welche Kinder im letzten Jahr gut und welche böse waren, liest er in seinem „goldenen Buch“. Viele Eltern laden ehrenamtliche oder bezahlte Nikolause ein, den Kindern zu Hause eine derartige „Predigt“ zu halten, die jedoch stets mit einer Bescherung endet. Als Furcht einflößenden Gehilfen bekam der heilige Nikolaus in verschiedenen Ländern Begleiter zur Seite gestellt, in Deutschland Knecht Ruprecht, in Frankreich Père Fouettard, in der Schweiz Schmutzli, in Österreich, Bayern und Kroatien Krampus, in Luxemburg den Housecker, in den Niederlanden den Zwarte Piet, der einen gezähmten Teufel darstellen soll

Generell ist jedoch der Nikolaus, der uns aus der Schulzeit noch als Bischof von Myra bekannt ist, ein milder und wohltätiger Mann, der es mit den Kindern und Armen stets gut meint. Wir bieten jedes Jahr einen Nikolaus an, der sich alljährlich nicht nur in neuem Kleid sondern auch mit ganz neuem Ausdruck zeigt. Jeder Nikolaus ist ein Unikat, das mit viel Liebe zum Detail hergestellt wird. Auch Rudolf ist mit viel Liebe gefertigt. Der Bär ist 15 cm groß und trägt eine Rentier Strickmütze. Er kommt in einer Geschenktüte ins neue Heim, das auch mit Schokolade gefüllt ist. 



 

Montag, 29. November 2021

Die Weihnachtsmaus...



Die Weihnachtsmaus ist sonderbar, sogar für die Gelehrten., denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährten. Mit Fallen und mit Rattengift kann man die Maus nicht fangen. Sie ist, was diesen Punkt betrifft noch nie ins Garn gegangen.
Das ganze Jahr macht diese Maus den Menschen keine Plage, doch plötzlich aus dem Loch heraus kriecht sie am Weihnachtstage. Zum Beispiel war vom Festgebäck, das Mutter gut verborgen, mit einem mal das Beste weg am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus: Ich hab´ es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen. Ein andres Mal verschwand sogar das Marzipan von Peter; was seltsam und erstaunlich war,  denn niemand fand es später.
Der Christian rief rundheraus: Ich hab es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Ein drittes Mal verschwand vom Baum, an dem die Kugeln hingen ein Weihnachtsmann aus Eierschaum nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus: Ich habe nichts genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Und Ernst und Hans und der Papa, die riefen: welche Plage! Die böse Maus ist wieder da und just am Feiertage!
Nur Mutter sprach kein Klagewort. Sie sagte unumwunden: Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden! Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war, sobald das letzte Festgebäck gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,  bei Fränzchen oder Lieschen, da gäb es keine Weihnachtsmaus, dann zweifle ich ein bißchen! Doch sag ich nichts, was jemand kränkt! Das könnte euch so passen!  Was man von Weihnachtsmäusen denkt, bleibt jedem überlassen...
aus Gedichte für Kinder von James Krüss.



 

Donnerstag, 25. November 2021

Black Friday in der Bärenmanufaktur...


Morgen ist es soweit, der Black Friday verspricht wieder überall im Internet Rabatte und Schnäppchen. Auch in der Needful Friends Bärenwerkstatt haben wir uns etwas einfallen lassen. Nur morgen wird es 25 % auf alle Shopangebote geben. Da das Shop System den Rabatt nicht automatisch abzieht, wird der Rabatt folgendermaßen gehandhabt. Ihr kauft ganz normal im Shop und wartet dann auf meine E-mail, in der ich den reduzierten Preis mitteile und ihr danach eure Zahlung tätigen könnt. In Bezug auf die Bären gilt das Angebot nur solange diese nicht verkauft sind. Da es Bären im Shop immer nur einmal gibt, müsst ihr euch richtig beeilen. Ist der Bär verkauft, erlischt das Angebot. 



 

Mittwoch, 24. November 2021

RUPERT ...Nostalgie aus der Tüte



Jedes Jahr beginnt sie wieder die Suche nach passenden Geschenken. Möglichst früh, so nehmen wir es uns zumindest jedes Jahr vor, damit wir das Bummeln über den Weihnachtsmarkt bei Glühwein und Zimtwaffeln auch so richtig genießen können. Leider hat es im letzten Jahr schon keinen Weihnachtsmarkt gegeben, die Corona Einschränkungen haben es nicht möglich gemacht und die weihnachtlichen Einkäufe fanden überwiegend über das Internet statt. Auch in diesem Jahr wurden die Weihnachtsmärkte größtenteils abgesagt und das ist auch gut so. Schließlich wollen wir alle irgendwann in hoffentlich absehbarer Zukunft zu einem normalen Leben zurückkehren. Wir haben daher für euch einige schöne Weihnachtsangebote vorbereitet, um euch die Weihnachtseinkäufe so unbeschwert wie möglich zig gestalten. Heute möchte ich euch Rupert vorstellen. Dieser Bär wurde wie sein kleiner Bruder Karl aus Viskosemohair gefertigt und auch er hat den Charakter eines richtig alten Bären. Sein Köpfchen wackelt sanft hin und her, wenn man den Bären in die Hand nimmt. Rupert wurde mit einer Fiberfill/ Holzwollemischung gestopft und kommt den frühen Nachkriegsbären sehr nahe. Der Bär kommt mit Geschenktüte ins neue Heim, die mit weihnachtlicher Dekoration gefüllt ist, wie ihr es von den treasure & memory Boxen kennt. Rupert ist 33 cm groß und mit einem Sweatshirt bekleidet, das ebenfalls antibehandelt ist.


Donnerstag, 18. November 2021

KARL...ein Nostalgiebär in Geschenkbox


KARL, ein Freund mit Seele und grossem Anpassungsvermögen, Seelentröster und Begleiter in allen Lebenslagen. Seit unserer Geburt war der Teddybär unser treuer Gefährte, dem wir alles anvertrauten aber dem wir nie Rechenschaft ablegen mussten. Wir erzählten ihm unsere Sorgen, er hat uns schweigend zugehört, geduldig alles ertragend. Im Jahre 1903 begann er seinen Siegeszug durch die Kinderzimmer der Welt, niemals seitdem ist er aus ihnen wieder verschwunden. Die Zeit hinterlässt auch an einem Bären ihre Spuren. Keiner hat auf derselben Seite geschlafen, wurde an dem gleichen Ohr gezogen oder auf die Schnauze geküsst. Jeder Bär hat seine ganz eigenen Dellen und Falten, er verliert mit der Zeit Pelz und Füllung, altert auf eine Weise, die einen besonderen Charakter, eine Seele hervorbringt. Die Spuren der Zeit machen aus einem Spielzeug ein Unikat, das auf Sammlermärkten und in Auktionshäusern der Welt seinen Wert findet.


Oft als Gabe mit in die Wiege gelegt, hat er unseren weiteren Lebensweg begleitet. Er wurde geliebt und "abgeliebt", überdauerte Partnerschaften, Trennungen, Tränen und Träume. Nicht selten wurden die treuen Gefährten später in Schachteln verpackt und auf Dachböden verstaut, wo sie Jahrzehnte geduldig auf ein besseres Leben gewartet haben, bis sie an neue Generationen weitergereicht wurden. Viele Bären haben den Lauf der Zeit nicht überlebt oder sie sitzen immer noch in verstaubten Ecken auf kalten Speichern und warten auf bessere Tage. Im Wandel der Zeiten sind die Klassiker dem technologischen Spielzeug in den Kinderzimmern gewichen. Es ist im Laufe der 100 Jahre Bärengeschichte eine neue Generation Teddy herangewachsen...weicher, bunter, moderner...übrig bleiben Charakterbären mit Persönlichkeit als Sammelobjekte für Menschen, die sich erinnern möchten. Der Bär in der Kunst hat somit einen ganz eigenen Platz gefunden, der auf sehr unterschiedliche Weise präsentiert werden kann. 

Damit der Bär zu einer Persönlichkeit wird, braucht er eine Seele. Die Spuren der Zeit, die alte Bären leben lassen, hat ein Künstlerbär im ersten Entstehungsprozess nicht, sie müssen ihm extra hinzugefügt werden. Vintagetreatment nennt man in Fachkreisen das aufwändige Prozedere, aus einem neuen Bären ein Unikat mit Seele zu machen. Gerupft und behandelt macht sein Anblick ihn schließlich zur Requisite unserer Emotionen und lässt unsere Erinnerungen aufleben. Dieser Bär wurde aus Viskosemohair gefertigt wie wir ihn aus der Nachkriegszeit kennen und hat den Charakter eines richtig alten Bären. Er ist sehr zierlich mit kleinem Köpfchen, das sanft hin und her wackelt, wenn man ihn in die Hand nimmt.


 

Donnerstag, 11. November 2021

NIKOLAUS bärige Nostalgie aus altem Bauernleinen...

 


In wenigen Tagen feiern wir den 1. Advent und es wird höchste Zeit, diesen Bären vorzustellen. Nikolaus ist 28 cm groß und wurde aus 100 Jahre altem handgewebten Bauernleinen hergestellt. Der Schnitt lehnt an die alten Nachkriegsbären an. Material war damals knapp und so hat man Stoff eingespart, in dem man die Arme und Beine kürzer und dünner gehalten hat. Aus dieser Ersparnis heraus entstanden die sogenannten primitiven Bären, die in ihrem Ausdruck einen ganz besonderen Charme haben. Nikolaus wurde antikbehandelt und hat den Charakter eines richtig alten Bären. Er trägt eine große Strickzipfelmütze und ein kurzes Sweatshirt. Der Bär kommt natürlich mit einer Nikolausüberraschung ins neue Heim.

Guter Nikolaus, komm in unser Haus, triffst ein Kindlein an, das ein Sprüchlein kann und schön folgen will! Halte bei uns still, schütt dein Säcklein aus, guter Nikolaus. Ach, du lieber Nikolaus komm doch einmal in mein Haus! Hab´ so lang an dich gedacht! Hast du mir auch was mitgebracht?


Dienstag, 28. September 2021

NAUTILUS in gefilzter Muschel


Wir alle lieben das Meer und lange Spaziergänge am Strand. Wir geniessen die warmen Tage im Urlaub und das Wasser auf unserer Haut. Muscheln sammeln gehört in dieser Jahreszeit zur Lieblingsbeschäftigung aller Kinder. Sie staunen über das Rauschen, wenn sie sich die Muschel ans Ohr halten, das wie das Aufschlagen der Wellen am Strand klingt und häufig werden die leeren Muscheln eingesammelt und als Souvenir mit Heim genommen. Die Nautlius findet man allerdings nicht so leicht. Auch als Perlboote bekannt gehören sie zur Familie der Kopffüßer und sind im westlichen Pazifik und einigen Bereichen des Indischen Ozeans Zuhause. Sie leben in Meerestiefen von 0 bis 500 Metern. Perlboote sind nachtaktiv und ernähren sich von kleinen Krebsen und kleinen Fischen. Sie sind mittlerweile eine gefährdete Art, da sie in zu großen Mengen als Souvenir und Sammlerstücke gejagt und verkauft wurden. Dabei ist belegt, dass es gleiche Artengruppen schon vor 60 Millionen Jahren gegeben hat. Die Needful Friends sind der Ansicht, man solle die Tiere in Frieden leben lassen, dort wo sie hingehören. Als Alternative und Sammlerunikat entstand heute zum Ende des Sommers ein ganz besonderer Bär. Größer als die übrigen Bären in Filzarbeiten und in aufwändiger gefilzter Muschel entstand NAUTILUS. Der Bär ist selbst 16 cm groß. Die gefilzte Muschel ist im Durchmesser 25 cm und mit Barthaaren 32 cm lang. Es wird nur eine winzige Stückzahl dieses Modells gefertigt werden, da die Muschel für eine größere Produktion zu aufwändig ist.

Nautilus ist ein reizender Bär aus weißem Mohair gefertigt. Er kann wie die anderen Anime Bären dieser Größe selber stehen, liegt aber am liebsten bequem in seiner Muschel. 


 

Dienstag, 21. September 2021

AKI...ein Polarbär


Dieses Jahr beginnen wir sehr zeitig mit dem ersten Weihnachtsangebot. Am Ende rast die Zeit immer entsetzlich schnell und so kommen nun nach und nach die ersten Angebote für die Weihnachtszeit. Polarbär Aki macht den Anfang. Gefertigt aus Schulte Alpaka Mohair ist dieser Bär mit seinem Charme kaum zu übertreffen. Flauschig weich kommt er daher mit einem herzzerreissenden Blick mit einer besonderen Botschaft:

Ganz weit oben im Norden in Schnee und Eis liegt Grönland, die Heimat der Inuit. Eine Welt mit enormen Kontrasten...die Insel ist die größte der Welt und hat gleichzeitig die geringste Bevölkerungszahl. Grönland ist größer als Frankreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Italien, Griechenland, der Schweiz und Belgien zusammen und doch sind die Grönländer eines der kleinsten Völker der Welt. Die bekannteste Volksgruppe ist das Urvolk der Inuit, auch als Eskimos bezeichnet. Die nördliche Polarregion ist auch die Heimat der Eisbären. Ein unsagbar kaltes und für uns Westeuropäer unvorstellbar ungemütliches Gebiet. Im Jahre 980 nach Christus wurde der Däne Erik der Rote von seiner Heimatinsel verbannt. Im Zuge einer Auseinandersetzung hatte er zwei Männer getötet. Zur Strafe wurde ihm sein Besitz genommen und er wurde für 3 Jahre des Landes verwiesen. Der Verstoßene segelte in Richtung Westen und erreichte eine riesige Insel, auf der er 3 Jahre unter unwirtlichen Bedingungen lebte. Nach seiner Rückkehr in Island schwärmte er von dem grünen Land: Grönland. 

Seine Beschreibung war allerdings etwas geschönt. Im arktischen Sommer gibt es wohl kleine Teile, die mit saftigem Grün bedeckt sind, die Hauptfläche ist jedoch von riesigen Eismassen überzogen, die bis zu 3000 m dick sein können. Das Inuit Urvolk lebt auch heute noch überwiegend von der Fischerei und der Jagd, von der der Eisbär leider auch nicht verschont ist. Der Polarbär wird wegen seines Bärenfells und des Specks gern gejagt, der Jagdtourismus tut zudem sein übriges. Der Bestand der Eisbären schrumpfte in den 50`èr und 60`èr Jahren auf nur 10.000 Tiere weltweit. Die Bedrohung der Bären war so drastisch, dass Kanada und Grönland ein Abkommen unterzeichneten, welches die Jagdquoten auf ein nachhaltiges Maß begrenzen soll. Es wird befürchtet, dass die Lebensräume der Eisbären durch die globale Erwärmung generell drastisch zurückgehen werden. Bei dem Rückgang des arktischen Meereises ist zu erwarten, dass bis Mitte des 21. Jahrhunderts 80% der gegenwärtigen Eisbärenpopulation verloren geht. Als Homage an den Eisbären entstand unser Aki, der den Auftakt zu unserem diesjährigen Weihnachtsangebot bildet. In der besinnlichen Zeit steigt der Konsum auch zu Lasten unserer Umwelt. Es gibt nur einen Luxus und das ist unsere Natur und ihre Erhaltung. Der Dichter und Umweltaktivist Wendell Berry sagte: Für was ich einstehe, ist das auf dem ich stehe. 



 

Mittwoch, 18. August 2021

EMIL ein Jubiläumsbär


Im letzten Post habe ich Betty Spaghetti als Jubiläumsbär in einer limitierten Edition vorgestellt. Betty wird in drei Größen angeboten mit einer Limitierung von jeweils 10 Stück. Zudem haben wir uns entschlossen, nur in diesem Jahr eine Reihe von Jubiläumsbären in verschiedenen Größen anzubieten, die alle als Einzelstück gefertigt werden. Es wird daher nicht möglich sein, genau diesen Bären nachzubestellen. Der erste in der Reihe ist EMIL. Der Bär ist 24 cm groß und aus einem Viskosemohair gefertigt, das einer aufwändigen Vintagebehandlung unterzogen wurde. Emil hat nun den Charakter eines richtig alten Bären. Sein Köpfchen wackelt hin und her, wenn man ihn in die Hand nimmt. Der Bär ist zum Teil mit Holzwolle gestopft, was den alten Charakter zusätzlich unterstützt. Ihr findet Emil in unserem Shop.




 

Donnerstag, 8. Juli 2021

BETTY SPAGHETTI 30 Jahre Bärenmanufaktur


Vor 30 Jahren fing alles an, ein alter Bär kam ins Haus, abgeliebt und zerschlissen, der dringend Hilfe brauchte. Ich nahm mich seiner an, restaurierte den armen Kerl und entdeckte somit eigentlich durch Zufall meinen weiteren beruflichen Weg. Viele Jahre sind seitdem vergangen, unzählige Bären haben in der Bärenwerkstatt das Licht der Welt erblickt und leben nun auf aller Welt bei lieben Menschen.Viel ist passiert, auch arbeitstechnisch. Von den anfänglich großen Bären habe ich im Wandel der Zeit den Weg zu den Miniaturen gefunden. In drei Jahrzehnten sind sehr unterschiedliche Charaktere entstanden. Jeder eine Persönlichkeit mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Dieses Jahr feiert die Bärenmanufaktur 30 jähriges Jubiläum und zu diesem Anlass entstand ein ganz besonderer Bär. 2016 war es zum 25. Jubiläum noch eine Hommage an die großen Bären, heute ist Betty Spaghetti eher in die Miniatur Kategorie einzureihen.  Mit ihren 18 cm ist sie eine kleine Persönlichkeit und ihren Namen hat sie aufgrund ihrer sehr dünnen Erscheinung bekommen. Betty Spaghetti ist aus Viskose Mohair gefertigt und auf 30 Stück limitiert. Die Bärin wurde einer aufwändigen Vintagebehandlung unterzogen und hat den Charakter eines richtig alten Bären. Wir bedanken uns bei allen Kunden für 30 Jahre Treue und freuen uns auf die nächsten 30 Jahre mit Euch... Betty Spaghetti wird nicht wie andere Shopangebote nach Kauf deaktiviert, sondern verbleibt im Shop, bis die Limitierung von 30 Stück verkauft ist. Die Bärin trägt an ihrer Schleife eine Jubiläumsplakette und kommt in Geschenkbox ins neue Heim.


 

Donnerstag, 24. Juni 2021

Archie...



Als männliches Pendant zu Rosalie entstand heute ein weiterer Klassik Bär in der Bärenwerkstatt. Archie wurde aus rostbraunem Sparsemohair von Schulte gearbeitet und traditionell mit Fiberfill und Holzwolle gestopft. Für etwas mehr Eigenschwere hat er zusätzlich Stahlgranulat in seinen Bauch bekommen. Der Bär ist kurzfristig reserviert, daher ist er noch nicht im Shop sichtbar. Sobald ich weiß, ob er zum Verkauf freigegeben werden kann, wird er im Shop aktiviert. 

 

Montag, 14. Juni 2021

ROSALIE aus zartem rosa Antikmohair...


Seit Februar war es in der Werkstatt sehr turbulent, viele Bestellungen mussten abgearbeitet werden und so blieb kaum Zeit für neue Entwürfe. Heute entstand endlich einmal wieder ein Bär für den Onlineshop. Darüber bin ich sehr froh, denn es herrschte über viele Wochen Stillstand auf der Homepage. Heute ist es nun soweit und ich kann euch Rosalie vorstellen. Die Bärin wurde aus einem zarten rosafarbenem Sparsemohair aus einer alten Quelle hergestellt. Sie ist 32 cm groß und freut sich auf ein neues Zuhause. Und als kleine Entschädigung für das lange Warten, ist sie sogar etwas günstiger als ihre anderen Geschwister in vergleichbarer Größe.





 

Dienstag, 9. Februar 2021

HABIBI zum Valentinstag


Am 14. Februar feiern wir in vielen Ländern auf der ganzen Welt den Tag der Liebenden, auch wenn böse Stimmen behaupten, der Valentinstag sei eine Erfindung der Floristen und Schokoladenindustrie. Diese wunderbare Tradition gibt es tatsächlich schon viele Jahrhunderte. Valentin war ein Priester aus Terni, der später als Märtyrer heilig gesprochen wurde. Hingerichtet am 14. Februar 269, in einer Zeit, als die Christenverfolgung im Römischen Reich noch einmal besonders intensiv war. Hingerichtet dafür, dass er es wagte, Paare (und insbesondere Soldaten aus dem römischen Heer) christlich zu trauen. Es gibt eine Reihe von Geschichten, die sein besonderes Wohlwollen für Jungverliebte bezeugen sollen. Er soll einen großen Blumengarten gehabt und vorbeikommende Paare mit den Blumen beschenkt haben. Andere Legenden berichten davon, dass er selbst in die Tochter eines römischen Gefängnisaufsehers verliebt war, mit der er heimlich Briefe austauschte und ein Überlieferung besagt außerdem, dass derjenige, den ein Mädchen am Valentinstag als erstes sieht, ihr Zukünftiger werden soll. Wahlweise auch derjenige, von dem es in der Nacht zuvor geträumt hat.

Viele Bräuche und Gerüchte verbreiteten sich nunmehr um den Valentinstag...so sollte ein Orakel den Namen des Zukünftigen verraten. Man schrieb die Namen potentieller Kandidaten oder Kandidatinnen auf kleine Zettel, umwickelte sie mit Lehm und schmiss sie in ein Wasserglas. Sobald der Lehm sich auflöste, wurden die Zettel wieder sichtbar. Welchen Namen man als erstes erkennen konnte, der- oder diejenige wurde von St. Valentin auserwählt. Heute ist der Valentinstag für Amerikaner, Briten und Franzosen, zunehmend aber auch für uns Deutsche, Pflichttermin für eine Liebeserklärung, die meist in Form von dekorativen Blumensträußen dargebracht wird. Aus der Bärenschmiede bieten wir zu diesem Anlass einen ganz besonderen Bären an, der letztes Jahr in schwarzer Ausführung ein wahrer Frauenmagnet war. Habibi in blonder Version, 21 cm groß und so zuckersüß, wie ein Bär nur sein kann. Der Bär kann allein auf seinen kleinen Füsschen stehen und tritt warm gekleidet die Reise in sein neues Zuhause an, denn bei dem Wintereinbruch in diesem Jahr mit Temperaturen im zweistelligen Bereich, muss sich auch ein kleiner Bär auf großer Reise warm anziehen.