Mittwoch, 9. Januar 2019

Pocket und das Schneechaos...


Wie oft sehnen wir uns nach Ruhe und Geborgenheit. Meistens dann, wenn wir vor einer Situation stehen, die uns Angst und Unsicherheit bereitet. In jeder Altersstufe gibt es Momente, in denen wir das Gefühl haben, etwas nicht allein bewältigen zu können. Neues und Ungewohntes kann uns genauso Angst machen, wie Situationen, die wir nicht kontrollieren können. Kleine Kinder suchen in solchen Situationen die Hand der Mutter, die ihnen Sicherheit gibt. Das Gefühl zu wissen, es ist jemand da, der stärker ist als man selbst, der einem beisteht. Unsicherheit und Angst sind Emotionen, die viele Menschen täglich begleiten. Die Welt ist unsicherer geworden, täglich hören wir von Katastrophen, die sich überall auf der Welt ereignen, oft sogar in unserem direkten Umfeld. Das Gefühl die Kontrolle über Dinge und uns selbst zu verlieren treibt viele Menschen zu Therapien, weil sie Hilfe suchen und ihre Situation allein nicht mehr verarbeiten können. 

Schon bei der Einschulung werden Kinder von Ängsten begleitet. Mittlerweile kann man kleine Stofffiguren als Anhänger für den Schulranzen kaufen. Sorgenfresser steht den Figuren auf den Bauch geschrieben. Es gibt Handschmeichler, die uns den Stress nehmen sollen, bei Flugangst oder anderen uns Angst bereitenden Situationen. Etwas zu halten, es zu kneten soll beruhigen und Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. In der Needful Friends Werkstatt haben wir uns über diese kleinen Helfer im Alltag Gedanken gemacht, denn die Wirkung ist psychologisch belegt und kann im Alltag durchaus hilfreich sein. Ein Kundenwunsch brachte dann die endgültige Entscheidung, so einen kleinen Helfer in unser Angebot aufzunehmen. Mittlerweile sind einige Pocket Bären in unserer Werkstatt entstanden. Dieser Pocket kommt winterlich daher, denn der Winter hat die meisten Teile Deutschlands mit viel Neuschnee fest im Griff. Der kleine Knopf ist 13 cm groß und kommt mit Strickmütze und Leinensäckchen ins neue Heim.


Donnerstag, 3. Januar 2019

BÄR ein Dachbodenfund mit Glücksstein...


...ein Freund mit grossem Anpassungsvermögen, Seelentröster und Begleiter in allen Lebenslagen seit mehr als 100 Jahren...der Teddybär. Seit unserer Geburt war er unser treuer Gefährte, dem wir alles anvertrauten aber dem wir nie Rechenschaft ablegen mussten. Wir erzählten ihm unsere Sorgen, er hat uns schweigend zugehört, geduldig alles ertragend. Im Jahre 1903 begann er seinen Siegeszug durch die Kinderzimmer der Welt, niemals seitdem ist er aus ihnen wieder verschwunden. Die Zeit hinterlässt auch an einem Bären ihre Spuren. Keiner hat auf derselben Seite geschlafen, wurde an dem gleichen Ohr gezogen oder auf die Schnauze geküsst. Jeder Bär hat seine ganz eigenen Dellen und Falten, er verliert mit der Zeit Pelz und Füllung, altert auf eine Weise, die einen besonderen Charakter, eine Seele hervorbringt. Die Spuren der Zeit machen aus einem Spielzeug ein Unikat, das auf Sammlermärkten und in Auktionshäusern der Welt seinen Wert findet.

Oft als Gabe mit in die Wiege gelegt, hat er unseren weiteren Lebensweg begleitet. Er wurde geliebt und "abgeliebt", überdauerte Partnerschaften, Trennungen, Tränen und Träume. Nicht selten wurden die treuen Gefährten später in Schachteln verpackt und auf Dachböden verstaut, wo sie Jahrzehnte geduldig auf ein besseres Leben gewartet haben, bis sie an neue Generationen weitergereicht wurden. Viele Bären haben den Lauf der Zeit nicht überlebt oder sie sitzen immer noch in verstaubten Ecken auf kalten Speichern und warten auf bessere Tage. Im Wandel der Zeiten sind die Klassiker dem technologischen Spielzeug in den Kinderzimmern gewichen. Es ist in 113 Jahren Bärengeschichte eine neue Generation Teddy herangewachsen...weicher, bunter, moderner...übrig bleiben Charakterbären mit Persönlichkeit als Sammelobjekte für Menschen, die sich erinnern möchten. Der Bär in der Kunst hat somit einen ganz eigenen Platz gefunden, der auf sehr unterschiedliche Weise präsentiert werden kann.

Damit der Bär zu einer Persönlichkeit wird, braucht er eine Seele. Die Spuren der Zeit, die alte Bären leben lassen, hat ein Künstlerbär im ersten Entstehungsprozess nicht, sie müssen ihm extra hinzugefügt werden. Vintagetreatment nennt man in Fachkreisen das aufwändige Prozedere, aus einem neuen Bären ein Unikat mit Seele zu machen. Gerupft und behandelt macht sein Anblick ihn schließlich zur Requisite unserer Emotionen und lässt unsere Erinnerungen aufleben. Unser Bär hat bisher noch nicht über Kindernöte hinweggeholfen und dennoch hat er den Charakter eines richtig alten Bären. Er führt uns zurück in eine längst vergangene Zeit und lässt Kinderträume wieder aufleben. Der Bär ist 28 cm groß und erinnert an die Steiff Bären der 20´er Jahre. Ein Bär mit Seele, der zudem zum Jahresbeginn als Glücksbringer daherkommt, denn er trägt in seinem Bauch einen Glücksstein in Herzform. 

Der britische Schauspieler Peter bull sagte: "Age simply doesn't enter into it! The older the friend, the more he is valued, particularly when he shows so visibly the characteristics that we all look for in friends. You have only to look at a genuine teddy's face to see at once the loyalty, common sense, and above all, dependability behind it.“


Dienstag, 1. Januar 2019

Elefant Raju mit tibetischer Glücksbringer Glocke ...


Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf den Weg nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen. Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt. 

Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist.Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist." Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, daß jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten. Unser Elefant ist 17 cm groß, aus feinstem Schulte Stoppelmohair gefertigt und kommt mit einer Bronzeglocke ins neue Heim. Die Glocke ist nach original alten Vorbildern handgearbeitet und soll dem Elefanten und seinem neuen Besitzer Glück bringen im neuen Jahr.