Montag, 26. September 2016

Von Bären und Dachbodenfunden...


Es ist schon einige Jahrzehnte her...da hat man alte ausdruckstarke Bären der Gründerfirmen noch auf Flohmärkten, Dachböden oder Großmutters Erinnerungskiste gefunden, wo sie abgeliebt und vergessen ihr Dasein fristeten. Als die Sammelwelle in den 80èr Jahren aus den USA nach Europa kam, interessierten sich plötzlich nicht nur Privatsammler sondern vor allem Händler mit dem untrüglichen Blick des blitzartigen Erkennens für die Ware Bär. So mancher Petz tauschte damals seine anonyme Existenz gegen eine ungewisse Zukunft ein. Später erzielten die wenigen noch übrigen Exemplare in den großen Auktionshäusern geradezu Höchstpreise. Heute findet man den guten alten Petz mit abgeschabtem Fell, kaputter Nase und aufgeplatzten, oft vielfach geflickten Beinen und Pfoten kaum noch käuflich zu erwerben. Nach den ersten großen Sammeljahren aus den USA und England überschwappend entstanden die ersten Künstlerbären als ein Ersatz für die alten abgeliebten Steiffbären, die auf dem Markt kaum noch zu bekommen waren...die wenigen Exemplare, die über Auktionshäuser oder aus Privatbesitz angeboten wurden, waren für den Normalverdiener kaum bezahlbar.

Künstlerbären nach alten, klassischen Vorbildern erhielten eine ganz neue Akzeptanz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Mittlerweile findet man sie im Vintage Stil in erstaunlich großer Vielfalt...Bären mit Seele, die bereit sind, Sammlerherzen zu erobern...die Bären aus der Needful Friends Werkstatt sind häufig sehr aufwändig antikbehandelt und haben den Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären. Bären mit Seele ob alt oder neu finden immer ihren Platz. Sei es im Herzen oder im Lebensumfeld ihrer Menschen. Manch vergessener alter Bär wird neu entdeckt und von seinem Dachbodendasein befreit, andere haben das Glück ein ganz neues Zuhause zu finden...und das größte Glück ist es, wenn man einen Freund mit viel Ausdruck und Charakter hinzu gewinnt. Ein griechischer Philosoph sagte...von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft.



Freitag, 23. September 2016

JURIJ und das Schicksal der Tanzbären...


Früher waren Menschenleben nicht viel Wert, ein Tierleben hatte eigentlich gar keinen Wert, jedenfalls nicht aus Ethischer Sicht. Tiere waren über Jahrtausende Handelswaren, Lebensmittel oder dienten der Unterhaltung. So haben sich fahrende Schausteller schon im Mittelalter Tiere zueigen gemacht, um sie abzurichten und im Rahmen eines Unterhaltungsprogramms einzusetzen. Tanzbären sind ein gutes Beispiel niedrigsten Umgangs mit Geschöpfen Gottes. Auf glühenden Kohlen wurden sie abgerichtet und waren gezwungen ihre Pfoten im Wechsel anzuheben, um starken Verbrennungen zu Entkommen. Das Ganze geschah zum Spiel einer bestimmten Melodie, die dann später nur gespielt werden musste, um in dem Bären die Erinnerung an den Schmerz wachzurufen und er fing wieder an tanzähnliche Bewegungen zu machen. Bis heute haben sich gerade in ärmlichen Regionen selbst in Europa diese Traditionen gehalten. Rumänien, Bulgarien und Russland sind nur einige Beispiele. Im Jahre 2007 wurden in einer großen Tierschutzaktion die letzten Tanzbären im Tierpark Belitza an den Tierschutz übergeben. 

Leid gibt es leider überall auf der Welt bis heute...so werden Bären unter engsten und schlechtesten Bedingungen gehalten, um Besucher und Gäste anzulocken. Nachrichten und Zeitungen berichten von den traurigsten Bären der Welt, die ein unwürdiges Dasein fristen müssen oft bis an ihr Lebensende, denn nur die Wenigsten schaffen es in die Freiheit. Der Kampf der Tierschützer ist beispielhaft und fr jedes Tier, das befreit wird, ist es alle Mühe wert. Der Trend geht sogar weg von Tierhaltung im Zirkus und immer mehr Städte und Gemeinden ziehen mit und verbieten den Aufbau der Zirkus, der mit lebenden Tieren arbeitet. Unser Jurij steht sinnbildlich für alle Bären, die es verdient haben, mit Respekt und Würde behandelt zu werden. Der Bär trägt ein Lederhalsband mit Leine und alter Schelle. Für 1 $ wirbt er um Nähe und Liebe...um am Ende freigekauft und geliebt zu werden. Jurij ist 20 cm groß und wurde aufwändig antikbehandelt. Sein Charakter zeigt einen Bären, der schon viel erlebt und mitgemacht hat und am Ende stellt er fest, dass alles Geld der Welt die Liebe nicht aufwiegen kann...all you need is love...



Donnerstag, 15. September 2016

Kaffeebecher VEGGIE, Oktoberfest Becher HERZBUB und vieles mehr...


Kaffe ist unser Begleiter durch den Tag...so auch für viele unserer Kunden die Needful Friends. Was liegt also näher, als das lebensnotwendige Getränk mit lebensnotwendigen Freunden zusammen zu bringen. Egal ob es der VEGGIEBÄR für Veganer, der BOLLE für Nostalgiker...SAKURA für Japanfreunde, der Mopsbecher MUFFIN für den Hundefreund, Glücksbecher HEKTOR oder der Herzbubbecher für Oktoberfest Freunde ist...unsere Needful Friends Kaffeebecher machen einfach gute Laune.

Als Ergänzung zu unseren Miniaturbären präsentieren sich die Needful Friends Porcellanbecher als tägliche Begleiter für Groß und Klein nun schon in der 2. Neuauflage mit ganz neuen Motiven beidseitig bedruckt mit Aphorismen auf der Rückseite...egal ob man sich nun selber etwas Gutes tun möchte oder ein besonderes Geschenk sucht...mit den Needful Friends ist Kaffee Genuß pur...heiß wie die Hölle und süß wie die Liebe...jetzt neu im


Montag, 12. September 2016

O`zapft is...LEOPOLD und die Wiesn...


In einigen Tagen öffnet es wieder seine Tore...das Oktoberfest in München, eines der größten Volksfeste der Welt. Seit 1810 heisst es jedes Jahr auf der Theresienwiese...O´zapft is...klingt eher chinesisch, ist aber der Inbegriff bayrischer Pseudo-Gemütlichkeit. Etwa 6 Millionen Menschen besuchen jährlich die Wies`n auf der ein spezielles Bier...Wies`n Märzen...mit mehr Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 6-7% ausgeschenkt wird. War es zu Anfang ein nobles Prinzenpaar, das dieses Fest aus der Taufe hob, so ist es heute ein weltweit bekanntes Spectaculum geworden. Rund sechs Millionen Besucher kommen jedes Jahr aus allen Ecken der Erde angereist und die Tendenz ist steigend. So gesehen ist es gar nicht verwunderlich, dass das Anzapfen in bayrischer Mundart nach einer fernöstlichen Sprache klingt, denn mittlerweile fühlen sich die Touristen aus Fernost stilgerecht mit Lederhos`n und Gamsbarthut in den Bierzelten auf der Wies`n genau so wohl wie in ihren heimatlichen Tempeln und Gefilden. Alles begann vor 200 Jahren mit einer eigentlich recht unbedeutenden Hochzeit zwischen einem Bayern und einer Sächsin...aus der Vermählung mit Volksbelustigung und Pferderennen hat sich ein farbenfrohes Fest entwickelt, das traditionsgemäß von Ende September bis zum ersten Oktoberwochenende abgehalten wird. Schon 1878 entschieden die Stadtväter, das Fest in den noch etwas wärmeren Altweibersommer vorzuverlegen. 

Der Faßanstich ist Tradition und die erste Maß Bier gezapft vom Münchener Stadtoberhaupt gehört dem Ministerpräsidenten. Bis heute ist das Oktoberfest für viele der Inbegriff guten Brauchtums und gelebter Tradition und in Bayern gibt es keine Frau, die in einem schmucken Dirndl nicht weiblicher wirkt als im Original, egal wie viel Holz sie vor der Hütt´n hat. Es gab Zeiten, da saßen die Menschen noch gesittet auf Bänken und prosteten sich zu...heute ist die Masse kaum zu bremsen...zum alljährlich gewählten Wies`n Hit tanzt man auf den Tischen bis zum Umfallen...kein Wunder, dass die Münchener Schickeria in den Promilogen lieber unter sich bleibt...man will natürlich gesehen werden und trifft sich beim Käfer oder im Hippodrom und wer etwas auf sich hält schlürft statt Bier lieber Champagner aus kleinen Steinkrügen. Ob unten im Festzelt, auf den Tischen oder in den Promilogen...zum Oktoberfest putzt man sich heraus...die Wies`n Tracht unterstreicht einfach das Zusammengehörigkeitsgefühl...seit dem großen Aufschwung der Trachtenmode vor etwa 20 Jahren gibt es keinen Wies`n Besucher ohne Lederhos`n und kein Mädel ohne Dirndl...dabei ist es von großer Bedeutung, auf welcher Seite sie die Schleife bindet, denn auf der Wies`n lässt es sich natürlich auch herrlich "anbandeln"...trägt sie die Schleife links, ist sie noch frei...trägt sie sie rechts, ist sie in festen Händen. Nicht selten wird der eine oder andere Wies´n Besucher im Rausch der Feststimmung von Amor´s Pfeil getroffen und auch unser Leopold hat die Hoffnung nicht aufgegeben, seine Herzdame mit Schleife links im Bierzelt zu finden, wenn es demnächst wieder heisst...O`zapft is




Montag, 5. September 2016

Polarbär Inuka


Bärenkinder haben es uns immer besonders angetan. Schaut man bei einem Sonntagsspaziergang in die Wildparks und Zoologischen Gärten, so trifft man überall auf Jungtiere, die mit ihren Geschwistern im Spiel umher laufen.  Die Mutter ist natürlich nie weit und beobachtet die Besucher  und Spaziergänger mit Skepsis. Heute gibt es wieder ein ganz besonderes Baby, den Polarären Inuka. Benannt ist Inuka nach dem gleichnamigen Eisbären, der im Zoo Singapur lebt und als erster Polarbär in den Tropen geboren wurde. Seine Zeugung und Geburt war Teil eines aufwändigen Zuchtprogramms und noch heute ist Inuka das Maskottchen des Zoos von Singapur.

Unser Inuka ist 20 cm groß und hat mit seiner rosabraunen Schnauze die Färbung eines Jungbären, der noch gesäugt wird. Seine Pfoten wurde aufwändig bemalt und zeigen die kleinen Pfotenballen eines jungen Bären. Der kleine Mann hat ein handgearbeitetes Schmusetuch in Form eines Eisbären dabei und wird mit Geschenkschachtel und Kuscheldecke geliefert.