Sonntag, 24. Juli 2016

Please look after this BEAR...


Im Jahre 1958 steht ein kleiner Bär verlassen und allein am Bahnhof Paddington Station in London. Er hat einen alten Koffer dabei und trägt einen alten roten Hut, um seinen Hals trägt er ein Schild mit der Aufschrift „Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären, Danke,“ Eine Familie Brown liest ihn auf und nimmt ihn mit Heim nichts ahnend, welche Abenteuer ihnen mit dem neuen Familienmitglied noch bevorstehen sollen. Das Kinderbuch „Ein Bär mit Namen Paddington“ aus der Feder des britischen Schriftstellers Michael Bond wird zum Bestseller und im Laufe der Jahre in 40 Sprachen übersetzt. Der liebenswerte Bär mit einer Schwäche für alles Britische und vor allem für Orangenmarmelade liest sich schnell in die Herzen der Kinder und aber auch in so manches erwachsene Herz. Seine Tante Lucy hat ihn nach einem schlimmen Erdbeben aus dem peruanischen Dschungel auf den Weg nach London geschickt, um ihm dort ein besseres Leben in einer Familie mit Herz für Bären zu ermöglichen. Paddington, wie Familie Brown ihn nach seinem Fundort benennt, ist kein gewöhnlicher Bär, etwas tollpatschig geht er traumtanzend durch die Welt, aber sein auffälligstes Merkmal…der Bär kann sprechen. So ist es nicht verwunderlich, dass der kleine Bär schnell zu weltweitem Ruhm gelangt.

Schon sehr bald erscheint ein zweites Buch, ein Plattenlabel bringt die Abenteuer des liebenswerten Bären heraus, es folgen zahlreiche Verfilmungen bis schließlich 2014 ein animierter Kinofilm erscheint, der alle Erwartungen übertrifft. Seit Februar 2000 befindet sich in der Bahnhofshalle der Paddington Station eine lebensgroße Statue des Bären auf einem Koffer sitzend, dort wo seine Geschichte begann…sein Optimismus und Gerechtigkeitssinn und seine perfekten Umgangsformen brachten dem Bären weltweiten Ruhm und seinem Charme kann man sich auch heute immer noch nicht entziehen. Der kleine illegale Einwanderer stand schon oft in bärigen Künstlerwerkstätten Modell, nun haben sich auch die Needful Friends dem Bären angenommen. Angelehnt an die Romanfigur sucht unser Paddy the Homeless nun nach einem Zuhause, denn auch er ist etwas Besonderes. Als neue Entwurfreihe von Bären mit farblich abgesetzten Akzenten geht Paddy an den Start und präsentiert sich in braunem Sparsemohair mit hell abgesetzter Nasenpartie und leichter Vintagefärbung. Seine sprachlichen Stärken liegen eher in der nonverbalen Kommunikation aber der Bär lehrt uns, dass die wahren Antworten im Herzen zu finden sind. 

Mittwoch, 13. Juli 2016

VEGGIE BÄR ... eat beans not beings


Die Entwicklungsgeschichte des Menschen und die damit verbundene Domestikation sowohl von Tieren als auch von Pflanzen begann in der Mittelsteinzeit mit der Sesshaftwerdung unserer Spezies und unserer damit verbundenen bäuerlichen Lebensweise. Tierhaltung und Pflanzenanbau bildeten eine der wichtigsten Grundlagen für die kontinuierliche Versorgung der Menschen. Was vor vielen Jahrtausenden als natürliche Grundversorgung begann, erlag mehr und mehr dem Wandel der Zeiten. Heute leben und sterben in Deutschland etwa 800 Millionen Tiere jährlich überwiegend in der Massentierhaltung. Japanische Wissenschaftler haben die Umweltbilanz der Rinderzucht genauer betrachtet. Studien beinhalteten die Rinderhaltung von der Geburt bis zur Schlachtung der Tiere, demnach entstehen für ein Kilogramm Fleisch Gase mit einer Treibhauswirkung, die der von 36 Kilogramm Kohlendioxid entspricht. Genau so viel wie ein durchschnittliches Auto in Europa auf 250 Kilometern ausstösst. In der Rinderhaltung macht Methan den größten Anteil aus, den die Kühe bei ihrer Verdauung freisetzen. Die Umweltbelastung, die bei dem Transport des Fleisches entstehen haben die Wissenschaftler hierbei noch gar nicht berücksichtigt. Vom endlosen Leid der Tiere könnte man Bücher schreiben und Bibliotheken füllen, 

Die Tiere werden gewaltsam den Haltungsformen angepasst, wesentliche Grundbedürfnisse werden ignoriert, ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Damit sie trotz unpassender Haltung leistungsfähig bleiben, wird ihnen routinemässig Antibiotika ins Futter gemischt. Bei Betriebsgrößen von 10.000 Tieren und mehr werden Tiere auf engstem Raum in Rekordzeit gemästet, den Preis zahlen die armen Kreaturen, während wir das Fleisch zu Dumpingpreisen sauber abgepackt in schön beleuchteten Kühltheken vorfinden. Dabei hat eine schwedische Studie schon 2003 gezeigt, dass die Wahl des Futters einen weitaus größeren Effekt hat: Rinder, die Weidegras statt Kraftfutter bekommen, setzen 40 Prozent weniger Treibhausgase frei und verbrauchen 85 Prozent weniger Energie. Leider sieht nur ein schwindend geringer Teil unserer Nutztiere das Tageslicht. Stattdessen leben sie in Mastställen, eng aneinander gepfercht hinter Gittern und warten auf das erlösende Ende.

Da ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen dem Fleischkonsum entsagen. Der Vegetarische Trend begann vor vielen Jahrzehnten. Der CO2 Ausstoß liegt bei Vegetariern bei weniger als der Hälfte im Vergleich zum durchschnittlichen Fleischesser. Mittlerweile ernähren sich in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen vegetarisch und 1 Million vegan und täglich kommen etwa 2000 Vegetarier und 200 Veganer hinzu. Weltweit ernähren sich über 1 Milliarde Menschen vegan und der Trend steigt. Das Bild veganer Ernährung hat sich auch in der Öffentlichkeit gewandelt und ist heute eher mit Gesundheit denn mit Mangel verbunden. Das zeigt sich auch an dem stetig wachsenden Angebot veganer Kochbücher und veganer Lebensmittel im Handel. Wer die 7 goldenen Regeln der veganen Ernährung beachtet, lebt gesünder und länger. Die Natur deckt uns den Tisch mehr als reichlich, wenn wir die Augen für ihre Vielfalt öffnen. Unser Veggie Bär hat längst erkannt, dass die Idee, manche Leben seien weniger wert, die Wurzel allen Übels ist auf dieser Welt, denn die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier…Mahatma Gandhi. Veggie Bär `s ganze Geschichte und Bilder in größerer Auflösung könnt ihr in der Rubrik Primitives auf unser HP finden. Den Bären findet ihr im 


Dienstag, 5. Juli 2016

MUFFIN...von Hunden, Bären und ihren Menschen...



Bären und Hunde sind immer bereit, einen gemeinsamen Weg mit uns zu gehen, denn beide gelten als die besten Freunde des Menschen. Beide haben sie sets ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte und sind selber einfach nur glücklich, wenn sie bei ihrem Menschen sein dürfen. Der Hund ist seit tausenden von Jahren an unserer Seite, zunächst als Nutztier später als Freund. Etwa 390 verschiedene Hunderassen sind laut Zuchtverband anerkannt. Der Haushund, Canis lupus familiaris, ist heute ein Haustier und wird als Heim- und Nutztier gehalten. Die wilde Stammform ist der Wolf, dem er als Unterart zugeordnet wird. Die Domestizierung liegt mittlerweile mehr als 10.000 Jahre zurück und heute erfreuen wir uns gleichermassen an Rassehunden wie auch an Mischlingen, die oft widerstandsfähiger und gesünder sind. Leider sind viele Rassen überzüchtet, was häufig langfristige gesundheitliche Probleme mit sich bringt. Fehlbildungen der Kniegelenke, Hüftdysplasien, Kurzatmigkeit, Zahnprobleme und vieles mehr sind keine Seltenheit. Die Profitgier der Züchter ist ein leidiges Thema, das schon viele Tierschützer zum Handeln bewegt hat. Härtere Auflagen führen dann zu Verlagerungen der Zucht ins Ausland, in dem es weniger strenge Auflagen gibt. Nicht selten werden Rassehunde als Zuchtmaschinen missbraucht bis sie am Ende völlig ausgelaugt entsorgt werden. Dahinter stehen traurige Geschichten und Schicksale, denen sich Organisationen und Menschen mit Herz annehmen und die entsorgten Tiere nach Deutschland holen, um sie in liebevolle Familien zu vermitteln. Don´t buy...adopt ist ein vielzitierter Slogan, der zu mehr Herz aufruft, auch älteren und vielleicht kranken Tieren eine Chance zu geben um ihnen ein Zuhause zu geben. Auch unser Mopsbaby Muffin sucht ein Zuhause, in dem er geliebt wird und einfach nur Hund sein darf. Muffin ist der Auftakt einer neuen Hundekategorie und wird wie bei Vermittlungshunden üblich gegen eine Schutzgebühr abgegeben. Muffin ist 20 cm groß und wie unsere Bären auch ein Freund mit großem Anpassungsvermögen, der lieben und geliebt werden möchte. Der Schriftsteller Erich Fried sagte: Für die Welt bist du irgendjemand, für deinen Hund bist du die Welt...