Mittwoch, 13. April 2016

Von süßen tropischen Früchten und einer kleinen Kokosnuss...


Die bärige Cucina wird heute einmal mehr durch eine exotische Frucht bereichert. Die Kokosnuss gehört zur botanischen Familie der Palmen und ist die wohl bekannteste Palmfrucht. Ursprünglich stammt sie aus der tropischen Inselgruppe Melanesien und hat sich vermutlich selbständig über die Ozeanoberfläche von der Strömung treiben lassen. Heute werden Kokosnüsse in allen tropischen Gebieten angebaut. Sie ist genau genommen keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Wir kennen nur den inneren Teil umgeben von einigen Bastfäden und dem Kokoswasser im Hohlraum, das oft mit Kokosmilch verwechselt wird. Die Kokosnuss ist reich an Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen. Sie zählt als vollständiges Lebensmittel, das heißt, dass ein Mensch sich über mehrere Wochen nur von Kokosnüssen ernähren könnte, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen. Der typische Geschmack und die feine Süße machen sie außerdem zum perfekten Soulfood und erinnert an einsame Sandstrände und Sonnenuntergänge über dem Meer. Das öffnen der leckeren Frucht ist nicht ganz einfach und erfordert etwas Übung und Geschick. Man öffnet sie mit dem Hammer oberhalb der drei Punkte am unteren Bodenende. Die Frucht springt auseinander und spaltet sich. Diese Vorgehensweise ist allerdings bei unserer Coco nicht zu empfehlen. Die Kleine ist äussert sensibel und man braucht viel Einfühlungsvermögen, um das süße Fleisch aus seinem Kern zu locken. Mit etwas Gefühl und gutem Zureden sollte es jedoch gelingen. Ob man sie dann verzehrt, möchte ich bezweifeln, denn sie ist viel zu niedlich und eher eine Freude für das Auge als für den Gaumen. Die gefilzte Nuss hat die Originalgröße einer richtigen Kokosnuss. Die kleine Coco ist 16 cm groß und freut sich über ein Zuhause in einem bärigen Obstkorb.

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