Mittwoch, 29. April 2015

APPLE und andere Paradiesfrüchte...


Der erste Apfelbaum wuchs, so sagt man, im Garten Eden. Eva verführte Adam, in den Apfel zu beißen…die Frucht vom Baum der Erkenntnis und somit machte der Sündenfall den Apfel ganz zu Unrecht zum Sinnbild der Verführung und brachte das Böse in die Welt. Dabei handelte es sich wahrscheinlich im Garten Eden um Granatäpfel oder Feigen. Erst spätere Deutungen des alten Testaments machten aus der Paradiesfrucht den Apfel. Verlockende Äpfel gibt es aber nicht nur in der Bibel. In vielen Kulturen besitzt er Symbolcharakter. Im griechischen Mythos war Dionysos der Schöpfer des Apfels. Er schenkte ihn der Liebesgöttin Aphrodite. Die Erdmutter Gaia schenkte Hera zur Hochzeit mit Zeus den goldenen Apfel. Die Göttin Idun bewachte die goldenen Äpfel, die ewige Jugend und Unsterblichkeit verliehen. Der Apfel wurde schon vor 12.000 Jahren in Asien kultiviert und hat sich als sehr wertvolles Nahrungsmittel etabliert gehört zur Gattung der Kernobstgewächse und umfasst um 55 Arten laubwerfender Bäume, die in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet sind. Der Apfel ist gerade im Winter mit über 30 Vitaminen und Spurenelementen ein wichtiger Vitamin- und Energielieferant. Er ist aber nicht nur ein gesundes Obst, er ist auch ein wertvolles Heilmittel. So ist er blutreinigend und wird bei zahlreichen Beschwerden wie Magen-Darm, Ekzeme, Arteriosklerose, Rheuma und Vitaminmangel eingesetzt. An apple a day keeps the doctor away…sagt eine bekannte Redensart. Der Apfel ist einfach unser Lieblingsobst und schon Schneewittchen konnte der saftigen Frucht nicht widerstehen. Bei unserer kleinen Apple hat die böse Stiefmutter allerdings keine Finger im Spiel und die Kleine ist versprochen garantiert jede Sünde wert…

Dienstag, 14. April 2015

Sakura und Japan im Ausnahmezustand...


…sie sind seidenweich, nur halb so groß wie ein Daumen und stellen jedes Jahr ganz Japan auf den Kopf...die Kirschblüten. Zwischen Ende März und Anfang April, wenn der Frühling beginnt, versetzt diese Blüte, die keine essbaren Früchte trägt, ganz Japan in einen Ausnahmezustand. Kirschblüte ist ein Massenereignis, das alle Japaner mobilisiert und scharenweise Touristen anzieht. Wenn das Kirschblütenfest...Hanami  gefeiert wird, zieht es das ganze Land in die Natur. In dieser Zeit sind Geschäfte, Büros und Studios hellrosa dekoriert...ja selbst Sushi wird so kunstvoll gefüllt, dass man im Querschnitt einen Kirschbaum erkennen kann. Die Sakura dauert nur etwa zehn Tage...diese Blütezeit symbolisiert in Japan die verschiedenen Stufen des Lebens und verkörpert das Aufblühen und die Schönheit des Lebens bis hin zur Vergänglichkeit und dem Tod. Ein japanisches Sprichwort sagt...hana yori dango...Brot geht vor Schönheit...und soll deutlich machen, dass...wie die Blüte...alles Schöne vergänglich ist und auch Hanami mehr ist als Sake und gutes Essen. Unsere kleine Sakura ist wie die japanische Kirsche nicht essbar aber dafür ihre Schönheit auch nicht vergänglich...

Donnerstag, 2. April 2015

Frohe Ostern


Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht...Friedrich von 
Bodelschwingh. 

Euch allen frohe Ostern, viele wunderschöne Ostereier und schöne Stunden im Kreise eurer Lieben.