Donnerstag, 5. Juni 2014

Babys und das Kindchenschema


Tierbabys lösen in uns immer wieder einen Schlüsselreiz aus. Viele Tierarten zeigen sich in den ersten Lebenswochen mit sehr kindlichen Proportionen…große Augen, etwas hilflos wirkend, ihr Kleid oft etwas gerupft. Diese als Kindchenschema bezeichneten äußeren Merkmale wecken in uns ein Fürsorgeverhalten, das die Pflege und Aufzucht der Jungen besonders im Tierreich sicherstellen soll.

Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff des Kindchenschemas als Bezeichnung des Kindergesichts. Neben großen Augen und einem runden Gesicht prägt besonders der kindliche Kopf dieses Bild…denn er zeigt sich im proportionalen Vergleich zum Körper auffällig größer als es bei Erwachsenen der Fall ist. Die Gliedmaßen…Arme, Beine und Finger sind kürzer, was im Gesamteindruck sowohl bei uns Menschen als auch im Tierreich von Vorteil ist, denn es sind Merkmale der Schwäche und Hilfsbedürftigkeit und animiert die Eltern zu Schutz- und Pflegeverhalten.


Auch in der Spielzeugindustrie hat sich das Kindchenschema im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt. In der Needful Friends Werkstatt gibt es die beliebten Babys nun auch in Miniaturform. Nach BamBam sucht nun Pebbles nach einem Zuhause. Sie mit silbernem Miniaturschnuller an einer rosa Häkelschleife ausgestattet, trägt dazu eine Babykappe aus weißem Mohair und riecht wunderbar nach Baby. Pebbles ist gewissermaßen unwiderstehlich und erobert genau wie BamBam das Herz ihres Menschen im Sturm. Jemand sagte einmal: Babys sind das perfekte Beispiel einer Minderheitsregierung. 



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