Dienstag, 1. April 2014

Hugbert und die Nachwehen der Liebe...


In den 80èr Jahren gab es eine englische Sammelserie von Miniaturbären. Sie waren aus Keramik gefertigt...jeder war eine Reproduktion eines original alten Bären und jeder Bär hatte seine ganz eigene Geschichte. Die Bären waren sehr beliebt, sie nahmen nicht viel Platz ein und waren ins Detail genau dem alten Vorbild nachgearbeitet...jeder Bär erzählte in einem kleinen Heftchen seine Geschichte und so bekam man ein Gesamtpaket, das den Bären zu einer kleinen Persönlichkeit machte. Ich hatte viele dieser kleinen Persönlichkeiten, von denen ich mich dann aber später trennte...die Bären und ihre Geschichten blieben mir immer im Gedächtnis. 


Auch unser Needful Friend Hugbert hat seine ganz eigene Geschichte...der Bär ist extrem anhänglich und anlehnungsbedürftig. Er liebt es vor dem Schlafengehen seinem Menschen mit seiner Pfote liebevoll die Nase zu streicheln...das hat er offensichtlich schon so oft getan, dass seine Pfote davon unheilbar erkrankte und mit Verbänden behandelt werden musste. Sein Stoppelpelz hat nach vielen Streicheleinheiten die meisten Haare lassen müssen....beinahe nackt steht er da. Hugbert ist 14 cm groß und trägt eine Antikschleife um den Hals. Der Bär wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen und hat die typischen Knickstellen an Armen und Beinen, wie sie bei alten holzwollegestopften Bären häufig vorkommen. Leider ist sein kranker Arm noch nicht ausgeheilt, so dass er immer noch seinen Verband tragen muss. 


Hugbert wartet ungeduldig auf ein liebevolles Zuhause… 


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