Mittwoch, 24. April 2013

Vasco da Gama und eine süße Dame namens OranGINA...



Egal ob süß oder pikant, Orangen sind unglaublich vielfältig. Ob wir den Tag nun mit frisch gepresstem Orangensaft beginnen, sie zu Orangenmarmelade einkochen, Suppen oder Salate mit Orangen verfeinern…ihr süßes Fruchtfleisch lässt sich in unglaublich zahlreichen Varianten in der Küche einsetzen…Orangenmuffins, Dips und Soßen, Ente Orange. In pikanten Hauptspeisen macht sich die Orange besonders gut, denn hier bildet ihre Säure einen perfekten Kontrast mit Salz und Würze. Naturbelassene, unbehandelte Orangenschalen verwenden wir gern zum Aromatisieren vieler Speisen wie Kuchen…getrocknet finden wir sie häufig in Teemischungen oder als ganze Scheiben zu Dekorationszwecken….selbst in der Parfumindustrie kommt die aromatische Frucht zum Einsatz.

Nördlich der Speyer Linie kennt man die Orange auch unter dem Namen Apfelsine. Diese Bezeichnung kommt aus dem niederländischen Appelsien, wörtlich Apfel aus China…Sina. Der immergrüne Orangenbaum…citrus sinensis…gehört zur Gattung der Zitruspflanzen und reiht sich in die Familie der Rautengewächse ein. Seine ursprüngliche Heimat ist Südostasien, wo der Orangenbaum aus einer Kreuzung aus Mandarinen und Pampelmusen entstanden ist.

Während die Bitterorange schon im Mittelalter auf dem Landwege bis nach Europa gekommen war, haben die Portugiesen erst im 15. Jahrhundert nach der Entdeckung des Seeweges nach Indien die uns heute bekannte süße Orange nach Europa gebracht. So berichtet Vasco da Gama im Jahre 1498, er sei in Mombasa auf sehr gute Orangen gestossen…viel Bessere als jene in Portugal zu dieser Zeit.

In Europa werden die Vitamin C reichen Früchte von Oktober bis August aus der Gegend um Valencia geerntet. Die kalten Nächte geben den Früchten ihre orange bis rote Farbe…weshalb die Blutorangen gerade in der Winterzeit geerntet werden…sind die Nächte frostig, so bleiben die Früchte grün, was ihrer Qualität keinen Abbruch tut und die Farbe an sich kein Reifemerkmal darstellt. Dennoch werden die grünen Früchte aus marktwirtschaftlichen Gründen entgrünt…das heisst auf unter o Grad abgekühlt, wobei die Früchte ihren grünen Stängel verlieren.

Unsere Orangina hat noch keinen Frost gesehen und präsentiert sich erstaunlicherweise dennoch in kräftigem Orange. Die kleine Dame ist garantiert unbehandelt und kann das ganze Jahr über geerntet werden...jetzt neu im

Kommentare:

Dorothy hat gesagt…

mal wieder einfach nur zuuuckersüß!!!!!! ♥

LG Doro

Lvenka hat gesagt…

very nice))) my dream))) i want buy orange )))

elena.shalukho@gmail.com

Steffi hat gesagt…

Das ist ja mal eine super Idee !!! ;-)

Garigo hat gesagt…

Oh! il est si mignon!