Dienstag, 26. Juni 2012

Toffeeball...oder das süße Glück


...Süßes kann glücklich machen, das gilt nicht nur für Schokolade und ist längst auch wissenschaftlich erwiesen...Süßigkeiten nehmen ein Stück Stress aus dem Alltag, wirken leicht antidepressiv und lindern Schmerzen. Körperliche Anstrengungen empfinden wir nach dem Genuß von Süßem als weniger unangenehm und besser schlafen lässt es uns auch...daher war die Idee des Betthupferls doch keine ganz schlechte Idee...kommt der Zucker im Blut an, wird die Insulinproduktion angekurbelt...im Gehirn entsteht Serotonin...ein Neurotransmitter, der uns Zufriendenheit, Entspannung und Glüksgefühle vermittelt...


...ein besseres Alibi kann es nicht geben...das findet auch der 14 cm kleine TOFFEEBALL...ein gut beleibter herzlicher kleiner Kerl, der Schokolade und Toffees über alles liebt. Der Bär hat einen caramellfarben abgesetzten Bauch und ist aus cremefarbenem Sparsemohair gefertigt...aufgrund der hohen Nachfrage nach diesem besonderen Bären wurde er noch einmal neu aufgelegt.


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Dienstag, 12. Juni 2012

Caipirinha, Mojito und andere Erfrischungen...


Limetten stammen aus dem fernen Malaysia und gehören zu den edelsten aller Zitrusfrüchte...sie sind grün bis gelblich und kleiner als Zitronen. Ihr Duft ist so fein und appetitanregend, dass das Aroma einer Zitrone dagegen geradezu banal wirkt. Weltberühmt wurde die Limette als Fruchtbasis eines brasilianischen Cocktails...wir alle kennen den Caipirinha, für dessen Zubereitung Limettenspalten mit Zucker zerdrückt und mit weißem Rum und gecrashtem Eis aufgegossen werden...aber auch andere populäre Cocktails wie Mojito, Daiquiri, Margarita, Cuba Libre oder Cosmopolitan werden mit Limetten zubereitet.


Limetten sind recht bitter, weshalb sie nicht direkt gegessen werden, aber ihr Saft verleiht süßen und würzigen Speisen einen leichten und sehr erfrischenden Geschmack. Auch Limettenschalen werden zu gebackenen Speisen gern verwendet, da sie ein intensiveres Aroma als Zitronen haben. In der mexikanischen, arabischen und asiatischen Küche werden Limetten schon sehr lange eingesetzt. In Europa kam die Limette in der Küche sehr spät...Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts zum Einsatz.


In Amerika wird aus der Limette unter anderem Sirup und Lime Juice hergestellt. Da Limetten die frischesten aller Zitrusfrüchte sind, werden aus ihnen viele ätherische Öle hergestellt. Limettenöl verleiht als Raumduft ein frisches, spritziges Ambiente und hat eine ausgesprochen belebende Wirkung. Die grünen Früchte aus den Tropen sind wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts und dem Aromastoff Limonen für unsere Gesundheit von Bedeutung...Vitamin C stärkt unsere Abwehrkräfte und schützt Haut und Schleimhäute vor Kälte und Austrocknung und hilft beim Entgiften von Leber und Dünndarm.


Nachdem im 18. Jahrhundert erkannt worden war, dass Vitamin C Skorbut verhindern und auch heilen kann, wurde vor allem Zitronensaft erfolgreich eingesetzt, denn die größte Angst hatten die Seeleute nicht vor Piraten und Krieg, sondern vielmehr vor dieser seltsamen Krankheit, die ihre Zähne faulen ließ und ihnen so ihre Kraft und letztendlich ihr Leben nahm. Als man in der britischen Seefahrt auf Limetten und Limettensaft umstellte, brach die Krankheit erneut aus, da Limetten deutlich weniger Vitamin C enthalten als Zitronen.


Heute ist die Limette aus der Küche kaum noch wegzudenken. Ihre saure Note weiß man mittlerweile geschickt einzusetzen...Limetteneis, Limettensorbet und viele andere leckere Desserts sind gerade in der Sommerzeit erfrischend und stets willkommen...entgegen der essbaren Limette, für die es immer Zucker braucht, hat unsere calce piccola eine ganz natürliche Süße, die keiner weiteren Verfeinerung bedarf...sie ist 11 cm groß und kommt mit gefilzter Limettenhülle ins neue Heim...jetzt neu im

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Montag, 11. Juni 2012

Rupert mit Kopfmittelnaht...


Die mageren Kriegs- und Nachkriegsjahre brachten für die Hersteller des plüschigen Freundes zunächst absoluten Stillstand. Das Grundmaterial...Mohair zum Weben der Felle wurde aus England bezogen, die Einfuhren waren gestoppt, man musste auf Vorräte zurückgreifen, die aber schnell aufgebraucht waren...es herrschte sowohl Mangel an Arbeitskräften als auch an Rohstoffen. Die Produktion wurde aus der Not heraus auf Kunstseidenplüsch und Deckenstoffe umgestellt. Die Produktion wurde möglichst gering gehalten und der begehrte Bär bis Kriegsende in nur wenigen Farben angeboten...


...in diesen Zeiten war nicht nur kostbarer Mohairplüsch selten, man musste auch sehr sparsam mit den Materialien umgehen...millimetergenau wurden die einzelnen Fellteilchen nach Schnittmuster zugeschnitten, Verschnitt oder Reststücke waren unakzeptabel. Daher hatten nur sehr wenige Bären eine sogenannte Kopfmittelnaht, die sich aus dem "Sparschnitt" ergab, indem das Kopfmittelteil einfach in zwei Teilen am Stoffende zugeschnitten und später zusammengenäht wurde. In der Blütezeit der Sammeljahre waren gerade diese Bären besonders begehrt, da es nur sehr wenige dieser Mittelnahtbären auf dem Markt gegeben hatte...und noch weniger von Ihnen hatten die Kriegsjahre überlebt.


In vielen Auktionskatalogen wurde später explizit auf die Kopfmittelnaht hingewiesen, da diese Bären unter Sammlern besonders begehrt waren. Unser Rupert trägt seine Kopfmittelnaht nicht aus Ersparnisgründen sondern ist vielmehr eine Erinnerung an diese besonderen Jahre in der Bärenproduktion. Rupert ist 23 cm groß, antikbehandelt und trägt eine Häkelweste aus handeingefärbtem Merinogarn...das alte Murmelsäckchen ist nicht Bestandteil des Angebots...jetzt neu im


Mittwoch, 6. Juni 2012

Theodor und die Nostalgie...



Age simply doesn't enter into it! The older the friend, the more he is valued, particularly when he shows so visibly the characteristics that we all look for in friends. You have only to look at a genuine teddy's face to see at once the loyalty, common sense, and above all, dependability behind it...Peter Bull


Theodor Nostalgiebär mit Häkelweste 14 cm...jetzt neu im SHOP

Freitag, 1. Juni 2012

...von treulosen Tomaten und anderen Nachtschattengewächsen...


Man sagt...das Beste, was die italienische Küche zu bieten hat ist Pizza aus Neapel, Pasta aus Gragnano, Mozzarella di Bufala und Tomaten aus Piennolo. Die Tomate ist das wohl mit Abstand wichtigste Gemüse der italienischen Küche. Von Pizza über diverse Pastasoßen, Vorspeisen und Caprese bis hin zu Salaten...überall findet man den flüssigkeitsreichen Vitamin A Spender. Tomaten schmecken fruchtig und frisch und lassen sich auf sehr viele verschiedene Arten zubereiten. Obwohl die Tomate aus 95% Wasser besteht, ist sie ein überaus wertvolles Gemüse, das reich an Mineralstoffen und Vitaminen ist.



Die Tomate ist in Italien seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bekannt, bis ins 17. Jahrhundert wurden sie vor allem als Zierpflanze genutzt. Ein englisches Buch erwähnt 1719, dass Tomaten in Italien gegessen werden. Ende des 18. Jahrhunderts wird die Verwendung von Tomaten in der Küche als alltäglich bezeichnet. Lange war die Tomate als Liebesapfel oder Goldapfel...pomodoro...bekannt. Umgangssprachlich wird die als Gemüse verwendete rote Frucht, die eine Beere ist, seit dem 19. Jahrhundert als Tomate bezeichnet.



Die gängigsten und bekanntesten Tomaten sind die roten, der Handel bietet inzwischen auch andersfarbige Tomaten wie gelbe, orangefarbene, schwarze und grüne Tomaten an, welche jedoch nicht mit den unreifen roten Tomaten verwechselt werden sollten. Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen und besitzen in unreifem Zustand noch einen gewissen Gehalt an Solanin, eine schwach giftige chemische Verbindung...daher sollte stets der grün bleibende Strunk entfernt werden, da in diesem der Giftstoff ebenfalls enthalten ist. Tomaten finden wir im Handel in verschiedenen Formen und Größen von kleinen Kirschtomaten bis hin zu großen Fleischtomaten...am ehesten bekannt ist die runde Tomatenform mit einem Durchmesser von rund 5 bis 9 cm.



Oft bezeichnen wir im alltäglichen Sprachgebrauch einen Menschen als treulose Tomate...eine Bezeichnung für einen wortbrüchigen oder unzuverlässigen Menschen. Hintergrund für diese Redewendung ist der erste Weltkrieg, in dem Italien sich zunächst mit Deutschland verbündete, um dann später wortbrüchig sich der Gegenpartei zuzuwenden und sich aus allen kriegerischen Auseinandersetzungen heraushielt. Unser kleiner Pomodoro hingegen ist wie alle Needful Friends ein ausgesprochen treuer Begleiter und ganz besonderer bäriger Zuwachs in unserer Cucina Reihe...