Dienstag, 27. März 2012

...gestatten mein Name ist Hase...


...Herr von Hase...Sie haben die Ehre. Ich könnte nicht behaupten, von nichts zu wissen, auch wenn mein Name selbiges vermuten lässt...eine Redensart, die ich...in aller Bescheidenheit mir erlaube zu erwähnen...auf den Juristen Victor von Hase zurück geht, der...in einer Gerichtsverhandlung, in dessen Verlauf er 1855 der Fluchthilfe eines Kommilitonen angeklagt...diese Äußerung von sich gab. Selbiger hatte im Duell einen Gegner getötet und auf der Flucht nach Frankreich von Hase`s Studentenausweis Gebrauch gemacht. Die mittlerweile sehr gängige Redensart fand über die Burschenschaften aufgrund der humorvollen Verbindung mit dem Namen Hase schnelle Verbreitung im deutschen und niederländischen Sprachgebrauch...aber ich schweife ab...

...lassen Sie sich von mir zu den alten Ägyptern entführen und erfahren Sie mehr über Ostern, bunte Eier und die Frage, was der Hase mit alle dem zu tun hat...ab heute Abend 19:30 Uhr bei ebay...ich empfehle mich...

Mittwoch, 21. März 2012

AGLIO...aus der Familie der Lauchgewächse...


Knoblauch…berühmt für seinen Geschmack und berüchtigt für seinen Geruch…und in der italienischen Küche kaum wegzudenken, gehört zur Gattung der Lauchgewächse und stammt vermutlich aus Zentralasien…allein der Duft von frisch angebratenem Knoblauch erinnert schon direkt an den letzten Toskanaurlaub. Knoblauch ist eines der ältesten Kulturpflanzen überhaupt und ein wahres Kraftpaket.

Er versorgt uns mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralien und wird seit Jahrhunderten für kulinarische und medizinische Zwecke verwendet…so wurde Knoblauch im antiken Griechenland als quasi Dopingmittel zur Olympiade oder auch beim Bau der Pyramiden zur Stärkung der Bauarbeiter eingesetzt. Knoblauch ist ein Antioxidans, wird präventiv zur Krebsvorbeugung eingesetzt und schützt uns vor vielen Krankheiten und vorzeitigem Altern…ja sogar vor Bosheit, bösem Zauber und Vampiren.



Nicht nur in der italienischen, spanischen oder griechischen Küche…weltweit gehört Knoblauch mittlerweile zu den wichtigsten Gewürzen. Man unterscheidet den milden, weißen, saftigen, meist preisgünstigsten Jungknoblauch von dem mit violetter Haut, der am verbreitetsten, scharf im Geschmack und lange haltbar ist und schließlich die dritte und teuerste Sorte, den rosaroten Knoblauch.
Je länger Knoblauch lagert, desto strenger wird sein Geschmack. Gepresst entfalter er sein intensivstes Arome und dennoch findet man in südländischen Küchen selten eine Knoblauchpresse, denn durch das Pressen oxidieren die freigesetzten Öle und beeinträchtigen den Geschmack des Gerichtes. Profiköche geben einen Teelöffel Zitronensaft mit einer Prise Salz auf ein Brett und zerdrücken die Knoblauchzehen mit den Zinken einer Gabel oder mit dem Messerrücken…



Leider hat bekanntlich alles immer zwei Seiten…oft wird der Knoblauchgeruch als belästigend und unangenehm empfunden, die ätherischen Öle den Geruch von Haut und Atem beeinflusst…hier werden häufig Kaffeebohnen, Milch oder Gewürznelken als Gegenmittel empfohlen…entfernt man jedoch den Keim im Inneren der Knoblauchzehe, so mindert das die Intensität des Knoblauchgeschmacks und die Geruchsbelästigung wird nach dem Essen als weniger intensiv empfunden. Durch das kurze Aufbrühen in Wasser, kann die Schärfe geringfügig gemindert werden.

Kenner sind sich jedoch einig…was braucht man mehr zum Glücklichsein als eine Pfanne voll Pasta, frischer Tomaten, Meeresfrüchten und Knoblauch…dazu eine Karaffe wunderbar gekühlten Weißwein und eine Schale mit gerösteter Ciabatta…und mit dieser Meinung schliessen sie sich den Needful Friends und ihren Liebhabern und Sammlern an…auch mit dieser wunderbaren Knoblauchknolle braucht man nicht mehr, um glücklich zu sein…auch wenn sie zum Verzehr nicht geeignet ist…jetzt neu im




Montag, 19. März 2012

...von Taschen und ihren Begleitern...


Kürzlich stolperte ich in der Buchhandlung über einen Bestseller von Allan & Barbara Pease: Warum Männer lügen und Frauen immer Schuhe kaufen…der Titel gefiel mir, sagte Einiges über das ständige Missverständnis zwischen den Geschlechtern aus…ich blätterte etwas darin und war leicht erheitert über die Diskussion warum Männer und Frauen es so schwer haben…wieso Frauen weinen und die Männer uns in den Wahnsinn treiben…ob Männer nun „immer“ lügen und Frauen „immer“ Schuhe kaufen, darauf möchte ich mich noch nicht festlegen aber das Buch hatte in jedem Fall mein Interesse geweckt. Ich kaufte es und schrieb bei Twitter von meinem Neuerwerb…es dauerte nur wenige Sekunden, da schrieb ein Follower…natürlich ein Mann: …“und Taschen“…ich musste lachen, denn in der Tat bin ich dem Rausch des Taschenkaufs eher verfallen.


Dem Verhältnis der Frau zu ihren Taschen hat man schon psychologisch versucht auf die Schliche zu kommen. Die wichtigste Begleiterin einer Frau ist und bleibt ihre Handtasche…mehr als nur Eine befindet sich in der Regel, für jeden Anlass passend, im Besitz jeder Frau. Eine für jeden Tag, die Pochette oder Clutch für den Abend, den geräumigen Shopper zum Einkaufsbummel, eine für das Büro, die kleine Schwarze für festliche Anlässe und den Weekender für den Wochenendausflug…95% aller Frauen in den Industrieländern besitzen zwischen 2 und 20 Taschen oder sogar mehr. Spitzenreiterin ist die Italienerin mit bis zu 60 Exemplaren…wobei man eine Taschenbesitzerin , die einem Modell viele Jahre treu bleibt, von Jenen unterscheidet, die sich je nach Trend und Saison immer wieder neue Taschen zulegen.


Frei nach dem Motto…“wer behauptet, Glück kann man nicht kaufen, hat keine Ahnung von Shopping“…werden jedes Jahr von Prada, miu miu, Chloe, D&G über Fendi, Mulberry, Givenchy bis zur Crème de la Crème der Hermès Bag unglaubliche Summen in Handtaschen investiert. Die Tasche ist nicht nur Transportmittel, sie ist Helfer in der Not, Hüter der Finanzen,Verbindungszentrale, Kommunikationsmittel und nicht zuletzt repräsentiert sie unseren ganz eigenen Stil und gibt unserem Outfit häufig den finishing touch.


...sie ist eine Art mobiler Lebensraum…sie hütet streng geheim, was uns lieb und teuer ist…Geldbörsen, Schlüssel, Handys und Taschentücher sind da eher Nebensache. Nicht selten muss sie ganze Kosmetiktäschchen beherbergen und gibt uns so einfach ein Gefühl von Sicherheit. Dabei ist die schmerzende Schulter und das nervige Kramen nach dem passenden Lippenstift schnell wieder vergessen. Handtaschen sind einfach wunderbare Begleiter…sie haben ein geheimes Innenleben, gehen nie fremd und schmücken jede Frau. Doch leider ist die perfekte Handtasche oft genauso schwer zu finden wie der Mann für´s Leben…was teuer ist, muss nicht zwangsläufig auch praktisch sein.


Nach vielen Käufen sogenannter "must haves" der letzten Jahre, fiel mein Auge vor einigen Tagen eher zufällig auf ein ganz praktisches Modell im Vintage Stil…ansprechendes Design, gute Verarbeitung…ein Begleiter der Marke „Versorger“ und „Vergnügen“…und inspiriert hat sie mich auch…so entstanden in der Bärenwerkstatt diese besonderen Taschenanhänger aus der Needful Friends Kollektion…die Mäuse sind je 10 cm groß, sind mit Filzpullovern bekleidet, werden mit einem abnehmbaren Karabinerhaken an der Tasche befestigt und können so selbstverständlich auch als altbewährte Wegbegleiter dienen…ein bäriges Pendant folgt in Kürze…jetzt neu im
SHOP


Freitag, 16. März 2012

...Frühling und ein Hauch Nostalgie...


...die Figur des Lazarus und seine Geschichte ist ein Symbol der Armenfrömmigkeit und der Grundgedanke der frühen israelischen Weisheit, dass Gott den Gerechten belohnt und den Sünder bestraft...häufig findet man den Namen Lazarus in abgewandelter Form in katholischen Ländern...in Spanien Lazaro, in Polen Lazarz, in Italien Lazzaro...in alten Auktionskatalogen ist der „völlige Lazarus“ als Bezeichnung für sehr alte und extrem „abgeliebte“ Bären ein gängiger Begriff...unser Lazarus ist antikbehandelt und hat den Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären...er trägt eine antibbehandelte Schleife in frühlingshaftem flieder um den Hals. Neu im



Mittwoch, 14. März 2012

...der Raub der Thusnelda...


...es war einmal ein junges Mädchen namens Thusnelda...sie war dieTochter des Cheruskerfürsten Segestes, auch Sigigast genannt, und die Gemahlin des Cheruskerfürsten Arminius. Arminius oder Armin war der Sieger der Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 nach Christus...die Schlacht im Teutoburger Wald war ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte der Auseinandersetzungen zwischen den Germanen und dem römischen Reich.
...Thusneldas Vater und Onkel Sigmar, ebenfalls ein Cherukserfürst, einigten sich früh darauf, dass ihre Kinder Thusnelda und Armin füreinander bestimmt seien...dann die Wende.

...Während des sechsjährigen Krieges zwischen Römern und Germanen kämpfte Sigmar für die Unabhängigkeit seines kleinen Landes, während Segestes auf die Seite der Feinde trat. Dies führte dazu, dass Segestes für seine Tochter einen anderen Gemahl bestimmte. Aber Thusnelda liebte Armin und weigerte sich, den vom Vater auserkorenen Bräutigam zu heiraten...Armin raubte seine Thusnelda vom väterlichen Herd weg und sie wurde schließlich doch seine Frau.
...aber das Glück hielt nicht lang...Segestes überfiel den vereinsamten Hof seines Schwiegersohnes Armin, der gerade mit seinem Heer gegen die Römer zog, und entführte seine Tochter Thusnelda auf seine Burg...Als Armin davon erfuhr, eilte er zurück, belagerte die Burg von Segestes, musste jedoch wegen der römischen Übermacht das Feld räumen.

...im Verlauf der weiteren Auseinandersetzungen zwischen Römern und Germanen wurde die Schwangere von ihrem Vater als Geisel an Germanicus ausgeliefert und geriet so in Gefangenschaft des römischen Feldherrn. Thusnelda vergoss keine Träne als sie tapfer mit ihrem kleinen Sohn auf dem Arm hinter dem Prunkwagen des Triumphators begafft durch johlenden Pöbel am Straßenrand als Gefangene durch Rom schreiten musste.
...Ihr Vater sah ihr dabei auf der Tribüne zu...über das weitere Schicksal von Thusnelda ist nichts bekannt. Armin wurde, als er zu mächtig wurde, vom Adel enthoben und von Verwandten umgebracht.



...eine schlimme Zeit nicht wahr? ...eine tapfere Frau die Thusnelda...wie kam es dazu, daß ihr Name später so negativ benetzt zu Tusnelda und später zur Tussi entartete...

...in Heinrich von Kleists "Die Hermannsschlacht" war die Tusnelda zum ersten Mal negativ behaftet, da dieses Werk über lange Zeit zur Schulliteratur gehörte und Thusnelda für pubertierende Pennäler geradezu verlockend dazu einlud zur Tussi degradiert zu werden... ...Varianten des Namens wie Tusnelde und Tussinhilda führten möglicherweise ebenfalls zu Kurzformen wie Tussi...die dann im Laufe der Zeit in unseren Sprachgebrauch übergegangen ist... Tusnelda wurde von nun an schnell zur Bezeichnung für weibliches Hauspersonal und später dann für zickige Ehefrauen und hochnäsige junge Mädchen. Aus Tusnelda entstand dann später die Tussi.
...oft sind Dummheit, Oberflächlichkeit und Arroganz Eigenschaften, die man einer Tussi nachsagt... „tussiges“ Verhalten wird oft Teenagern und jungen Frauen zugesprochen, die durch ihre zickige Art auffallen, was möglicherweise mit der Unsicherheit junger Leute zu tun hat, die ihren Stil und ihre Identität noch nicht so recht gefunden haben...unsere Thusnelda wartet stilsicher und selbstbewusst auf ein Zuhause...jetzt im
SHOP



Montag, 12. März 2012

...und noch einer...


...die Kleinsten unter den Anime und Primitiven Bären erfreuen sich großer Beliebtheit...kaum im Shop angekommen, sind sie auch schon wieder weg...Anlaß genug, einen weiteren kleinen Jasper in 11 cm anzubeiten. Jetzt neu im