Freitag, 21. Dezember 2012

merry christmas...


..we are very grateful to look back at a wonderful year with our friends, visitors and customers...a big hug goes out to all of you...have a  merry christmas  everyone...



Montag, 3. Dezember 2012

...guter Nikolaus...


...komm in unser Haus, triffst ein Kindlein an, das ein Sprüchlein kann und schön folgen will! Halte bei uns still, schütt dein Säcklein aus, guter Nikolaus. Ach, du lieber Nikolaus komm doch einmal in mein Haus! Hab´ so lang an dich gedacht! Hast du mir auch was mitgebracht?


Alle Jahre wieder weihnachtet es auch in der Needful Friends Werkstatt...mit dem ersten Schnee kommt auch unser Nikolaus pünktlich vor dem 6. Dezember als besondere Weihnachtsofferte in unseren Onlineshop.


Der Bär ist 11 cm groß und trägt eine lange Filzmütze mit Fellrand und antikem Glöckchen. Der Vintagesack ist nicht Bestandteil des Angebots aber Nikolaus kommt natürlich nicht ohne eine süße Überraschung ins neue Heim. Jetzt neu im



Dienstag, 20. November 2012

Schlittenfahrt...


Ans Fenster kommt und seht,
was heute vor sich geht...
Es kommt vom grauen Himmel
in dämmerndem Gewimmel
der erste Schnee herab
die Flocken, auf und ab.

Wie Schmetterlinge fliegen sie,
wie weiße Blätter wiegen sie
in leichten Lüften sich...
hurra! Wie freu ich mich!


Nun lasst uns gleich mal sehen,
wo unsere Schlitten stehen,
der große und der kleine,
der meine und der deine!
Leute, zieht den Mantel an!
Da draußen gibt es Schlittenbahn...
Erster Schnee frei nach Heinrich Seidel


...das Jahr geht dem Ende zu und es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis der erste große Schnee fallen wird. Dann heisst es wieder raus mit dem Schlitten in den Winterspaß...auch in der Needful Friends Bärenwerkstatt fielen heute die ersten zarten Flocken. Für Joshi und Jakob bedeutete es auch große Schlittenfahrt...zum Wintergedicht von Heinrich Seidel mehr auf unserem Blog...nach langer Pause präsentieren wir nun heute Joshi und Jakob als Neuankömmlinge in unserem Onlineshop. Die Bären sind 11 und 13 cm groß und tragen eine handgestrickte Wollmütze in weihnachtlichen Farben. Jetzt neu im

Freitag, 2. November 2012

Koboldkind MICHEL...


...der kleine Michel ist nach langer Pause das erste Koboldkind, das in diesem Jahr wieder entstanden ist. Michel ist ein zartes Frühchen mit einem Gewicht von 998 Gramm, vergleichbar mit einem Neugeborenen Baby in der 26. Schwangerschaftswoche. Das kleine Männlein wurde in vielen Färbegängen mit Genesis Paints eingefärbt. Die Farben werden eingebrannt und sind permanent. Kleinste Poren, Äderchen und Frühchenakne wurden berücksichtigt. Michel ist realistisch mit Glasgranulat gewichtet. Er trägt eine Frühchenpampers, einen Petit Bateau Body und eine handgestrickte Zipfelmütze. Der auf manchen Fotos gezeigte Bär ist nicht Bestandteil des Angebots.



Zum Lieferumfang gehört:

 
- Koboldkind Michel
- 1 Petit Bateau Body
- handgestrickte Zipfelmütze aus weicher Baumwolle
- handgestrickte Wolldecke
- 1 Lammfell
- hellblaues Wiegenkörbchen Maße 60x35 cm

Michel...jetzt neu im SHOP

...der auf den Bildern gezeigte Bär ist nicht Bestandteil des Angebots...

Montag, 24. September 2012

...ein Männlein steht im Walde...


Pfifferlinge, Steinpilze, Champignons...Herbst und Pilze...das passt einfach zusammen...jetzt ist wieder Hochsaison. Das feuchte Klima gepaart mit den letzten wärmenden Sonnenstrahlen lassen sie wieder sprichwörtlich aus dem Boden schiessen...der Fruchtkörper der Pilze ist es, der uns in die Wälder lockt und den typischen Herbstgeruch verbreitet. Die aromatischen Waldgenossen, die sich jetzt auf so vielen Speisekarten und Tellern tummeln, sind irgendwie sonderbare Geschöpfe. Lange galten sie als Pflanzen aber dafür fehlen ihnen wichtige Eigenschaften...ihre Zellwände bestehen nicht aus Zellulose sondern wie bei Insekten aus Chitin. Es fehlt ihnen Chlorophyll weshalb sie aus Licht weder Kohlendioxid noch Kohlenhydrate herstellen können und daher auf andere Pflanzen angewiesen sind.



Die Fruchtkörper, die auf dem Waldboden spriessen sind nur ein Bruchteil des eigentlichen Pilzes, der zudem aus einem feinen unterirdisch verzweigten Geflecht besteht, das der Nährstoffzufuhr dient. Die Delikatesse Pilz dient lediglich dazu, Sporen zur Ausbreitung auf dem Waldboden zu verteilen. Viele Pilze gehen eine Lebensgemeinschaft mit Bäumen ein, die sie mit Nährstoffen aus tiefen Bodenschichten versorgen, manche Pilzarten zersetzen abgestorbenes Material und halten so den Wald sauber...und sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Tier und Mensch. Ganz besonders aromatisch sind die Edelpilze, zu denen der Maronenröhrling, der Steinpilz, Kräuterseitling und ganz besonders der Trüffelpilz zählt, der unterirdisch wächst und zu den teuersten und kulinarisch wertvollsten Pilzen gehört. Der braune Kräuterseitling...wie unser Funghi...ist ein sogenannter Schmarotzer, der im Gegensatz zu den meinsten holzbewohnenden Seitlingsarten auf krautigen Pflanzen wächst. Der Fruchtkörper wächst im Freiland bis zu 12 cm hoch, der Pilz ist weiß mit mattbraunem, feinfilzigen Hut.



Edelpilze unterscheiden sich optisch oft nur geringfügig von den giftigen Pilzsorten. Daher ist es besonders wichtig, dass man Leckerbissen von Giftzwergen unterscheiden kann...unser Funghi rät daher zur Vorsicht...schmeckt der Pilz mild, ist er essbar, schmeckt er scharf, ist er giftig. Der Kräuterseitling stammt aus der aktuellen Herbstkollektion und ist nur in der Pilzsaison lieferbar. Jetzt neu im

Donnerstag, 30. August 2012

Kartoffelernte in der bärigen Cucina...



Wenn wir heute das ganze Jahr über Kartoffeln kaufen können, so verdanken wir das den Naturvölkern aus den Anden. Hoch in den Bergen wurden diese Feldfrüchte bereits im 8. Jahrhundert v.Chr. in großer Sortenvielfalt angebaut. Wo Mais nicht mehr gedeihen konnte, lieferte die Kartoffel in Höhenlagen von 3000-4000 Metern immer noch beachtliche Erträge. Papas...Knollen...nannten die Inkas ihre Kartoffeln, von denen auch die ersten Erdäpfel abstammten, die im 16. Jahrhundert von Südamerika auf dem Seeweg nach Europa gelangten. Auf ihrem Weg bekamen sie wahrscheinlich in Italien von Trüffeln abgeleitet den Beinamen Tartufoli, woraus dann in Deutschland die Tartuffeln und schließlich die Kartoffeln wurden. 

Die Urkartoffel hatte allerdings nicht ansatzweise etwas von dem Geschmack, den wir heute kennen und wurde in Europa zunächst wegen ihrer schönen bläulich-lilafarbenen Blüten als Zierpflanze in adligen Gärten bestaunt und gehalten und zierte so manch reich gedeckte Tafel zu prunkvollen Adelsfesten. In den frühen Morgenstunden erfreute man sich an ihrem zarten Vanilleduft, die Knollen warf man dann den Schweinen zum Fraß vor, was der Kartoffel den bösen Namen Schweinebrot einbrachte.

Im Jahre 1756 zwang Friedrich der Große die Bauern per Kartoffelbefehl zum Anbau der Pflanze. Um die relativ geschmacklose Knolle interessanter und beliebter zu machen, ließ er die Kartoffelfelder bewachen, ließ aber gleichzeitig den Diebstahl der Knollen zu und nachdem sie mehr oder weniger freiwillig akzeptiert wurde, begann im ganzen Land der Anbau der genügsamen Pflanze.

Hundert Jahre später gab es dann schon über 2000 verschiedene Kartoffelsorten. Inzwischen gibt es weltweit etwa 4000 verschiedene Sorten, die als Speise- oder Stärkekartoffeln angebaut werden. Heute ist die Erdfrucht vom Polarkreis bis zur Sahara bekannt. Überall auf der Welt macht sie Millionen Menschen satt und ist neben Grundnahrungsmittel nicht nur Rohstoff für Fertigprodukte wie Chips, Pommes Frites, Kartoffelklöße sondern auch Stärkelieferant für viele Industrieprodukte. Auf dem Markt finden wir etwa 40 Kartoffelsorten, die als reine Speisekartoffel in den Handel kommen und nach Kocheigenschaft in drei Gruppen eingeteilt werden, um für die jeweiligen Speisen die richtige Knolle zu finden.

Ob Salz- oder Süßkartoffeln, Kartoffelauflauf, Bratkartoffeln, Gratin oder Ofenkartoffeln, in Suppen oder Salaten, das Besondere an der Kartoffel ist ihre Vielfältigkeit, dabei ist sie an sich eigentlich wenig besonders...aber ihre Einsetzbarkeit macht die kleine Knolle ganz groß. Johann Wolfgang von Goethe sagte über die Kartoffel: "Morgens rund, mittags gestampft, Abends in Scheiben...dabei soll`s bleiben...es ist gesund". Der Ernährungsmythos Kartoffeln machen dick ist hartnäckig und grundfalsch. Goethe hatte recht...sie machen satt und sind in erster Linie gesund, enthalten viel Kalium, Vitamine und Eiweiß. Die Deutschen lieben Kartoffelsuppe und Andrea Merkel äußerte im Rahmen eines Live-Talks zu der Frage nach ihrem Lieblingsgericht: Ich kann gut Kartoffelsuppe...

...und während die meisten Mütter in Großbritannien ihren Kindern als erste feste Nahrung einen Toast in die Hand drücken, wird das Kleinkind in Deutschland mit zerdrückter Kartoffel gefüttert. Unsere kleine Patata kann sicher nicht zerdrückt genossen werden, ist aber dennoch für Jung und Alt ein ganz besonderer Begleiter durch den Tag...wie Goethe schon feststellte: Morgens, mittags und abends...dabei soll`s bleiben...
...Patata in gefilzter Kartoffel...jetzt neu im


Sonntag, 29. Juli 2012

Urlaub


...die Needful Friends Werkstatt ist wegen Urlaub vom 30.07. bis 14.08. geschlossen...

wir wünschen Euch allen ebenfalls einen erholsamen Urlaub.


Dienstag, 26. Juni 2012

Toffeeball...oder das süße Glück


...Süßes kann glücklich machen, das gilt nicht nur für Schokolade und ist längst auch wissenschaftlich erwiesen...Süßigkeiten nehmen ein Stück Stress aus dem Alltag, wirken leicht antidepressiv und lindern Schmerzen. Körperliche Anstrengungen empfinden wir nach dem Genuß von Süßem als weniger unangenehm und besser schlafen lässt es uns auch...daher war die Idee des Betthupferls doch keine ganz schlechte Idee...kommt der Zucker im Blut an, wird die Insulinproduktion angekurbelt...im Gehirn entsteht Serotonin...ein Neurotransmitter, der uns Zufriendenheit, Entspannung und Glüksgefühle vermittelt...


...ein besseres Alibi kann es nicht geben...das findet auch der 14 cm kleine TOFFEEBALL...ein gut beleibter herzlicher kleiner Kerl, der Schokolade und Toffees über alles liebt. Der Bär hat einen caramellfarben abgesetzten Bauch und ist aus cremefarbenem Sparsemohair gefertigt...aufgrund der hohen Nachfrage nach diesem besonderen Bären wurde er noch einmal neu aufgelegt.


jetzt neu im SHOP



Dienstag, 12. Juni 2012

Caipirinha, Mojito und andere Erfrischungen...


Limetten stammen aus dem fernen Malaysia und gehören zu den edelsten aller Zitrusfrüchte...sie sind grün bis gelblich und kleiner als Zitronen. Ihr Duft ist so fein und appetitanregend, dass das Aroma einer Zitrone dagegen geradezu banal wirkt. Weltberühmt wurde die Limette als Fruchtbasis eines brasilianischen Cocktails...wir alle kennen den Caipirinha, für dessen Zubereitung Limettenspalten mit Zucker zerdrückt und mit weißem Rum und gecrashtem Eis aufgegossen werden...aber auch andere populäre Cocktails wie Mojito, Daiquiri, Margarita, Cuba Libre oder Cosmopolitan werden mit Limetten zubereitet.

Limetten sind recht bitter, weshalb sie nicht direkt gegessen werden, aber ihr Saft verleiht süßen und würzigen Speisen einen leichten und sehr erfrischenden Geschmack. Auch Limettenschalen werden zu gebackenen Speisen gern verwendet, da sie ein intensiveres Aroma als Zitronen haben. In der mexikanischen, arabischen und asiatischen Küche werden Limetten schon sehr lange eingesetzt. In Europa kam die Limette in der Küche sehr spät...Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts zum Einsatz.

In Amerika wird aus der Limette unter anderem Sirup und Lime Juice hergestellt. Da Limetten die frischesten aller Zitrusfrüchte sind, werden aus ihnen viele ätherische Öle hergestellt. Limettenöl verleiht als Raumduft ein frisches, spritziges Ambiente und hat eine ausgesprochen belebende Wirkung. Die grünen Früchte aus den Tropen sind wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts und dem Aromastoff Limonen für unsere Gesundheit von Bedeutung...Vitamin C stärkt unsere Abwehrkräfte und schützt Haut und Schleimhäute vor Kälte und Austrocknung und hilft beim Entgiften von Leber und Dünndarm.

Nachdem im 18. Jahrhundert erkannt worden war, dass Vitamin C Skorbut verhindern und auch heilen kann, wurde vor allem Zitronensaft erfolgreich eingesetzt, denn die größte Angst hatten die Seeleute nicht vor Piraten und Krieg, sondern vielmehr vor dieser seltsamen Krankheit, die ihre Zähne faulen ließ und ihnen so ihre Kraft und letztendlich ihr Leben nahm. Als man in der britischen Seefahrt auf Limetten und Limettensaft umstellte, brach die Krankheit erneut aus, da Limetten deutlich weniger Vitamin C enthalten als Zitronen.

Heute ist die Limette aus der Küche kaum noch wegzudenken. Ihre saure Note weiß man mittlerweile geschickt einzusetzen...Limetteneis, Limettensorbet und viele andere leckere Desserts sind gerade in der Sommerzeit erfrischend und stets willkommen...entgegen der essbaren Limette, für die es immer Zucker braucht, hat unsere calce piccola eine ganz natürliche Süße, die keiner weiteren Verfeinerung bedarf...sie ist 11 cm groß und kommt mit gefilzter Limettenhülle ins neue Heim...jetzt neu im

SHOP

Freitag, 1. Juni 2012

...von treulosen Tomaten und anderen Nachtschattengewächsen...


Man sagt...das Beste, was die italienische Küche zu bieten hat ist Pizza aus Neapel, Pasta aus Gragnano, Mozzarella di Bufala und Tomaten aus Piennolo. Die Tomate ist das wohl mit Abstand wichtigste Gemüse der italienischen Küche. Von Pizza über diverse Pastasoßen, Vorspeisen und Caprese bis hin zu Salaten...überall findet man den flüssigkeitsreichen Vitamin A Spender. Tomaten schmecken fruchtig und frisch und lassen sich auf sehr viele verschiedene Arten zubereiten. Obwohl die Tomate aus 95% Wasser besteht, ist sie ein überaus wertvolles Gemüse, das reich an Mineralstoffen und Vitaminen ist.

Die Tomate ist in Italien seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bekannt, bis ins 17. Jahrhundert wurden sie vor allem als Zierpflanze genutzt. Ein englisches Buch erwähnt 1719, dass Tomaten in Italien gegessen werden. Ende des 18. Jahrhunderts wird die Verwendung von Tomaten in der Küche als alltäglich bezeichnet. Lange war die Tomate als Liebesapfel oder Goldapfel...pomodoro...bekannt. Umgangssprachlich wird die als Gemüse verwendete rote Frucht, die eine Beere ist, seit dem 19. Jahrhundert als Tomate bezeichnet.

Die gängigsten und bekanntesten Tomaten sind die roten, der Handel bietet inzwischen auch andersfarbige Tomaten wie gelbe, orangefarbene, schwarze und grüne Tomaten an, welche jedoch nicht mit den unreifen roten Tomaten verwechselt werden sollten. Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen und besitzen in unreifem Zustand noch einen gewissen Gehalt an Solanin, eine schwach giftige chemische Verbindung...daher sollte stets der grün bleibende Strunk entfernt werden, da in diesem der Giftstoff ebenfalls enthalten ist. Tomaten finden wir im Handel in verschiedenen Formen und Größen von kleinen Kirschtomaten bis hin zu großen Fleischtomaten...am ehesten bekannt ist die runde Tomatenform mit einem Durchmesser von rund 5 bis 9 cm.

Oft bezeichnen wir im alltäglichen Sprachgebrauch einen Menschen als treulose Tomate...eine Bezeichnung für einen wortbrüchigen oder unzuverlässigen Menschen. Hintergrund für diese Redewendung ist der erste Weltkrieg, in dem Italien sich zunächst mit Deutschland verbündete, um dann später wortbrüchig sich der Gegenpartei zuzuwenden und sich aus allen kriegerischen Auseinandersetzungen heraushielt. Unser kleiner Pomodoro hingegen ist wie alle Needful Friends ein ausgesprochen treuer Begleiter und ganz besonderer bäriger Zuwachs in unserer Cucina Reihe...


Dienstag, 15. Mai 2012

...und noch ein Lazarus...


...neue Stoffe, neue Bären...gerade rechtzeitig vor dem Wochenende kamen letzte Woche die neu bestellten Stoffe...viele ganz neue Farben und Ausführungen...da wurde natürlich eine Sonderschicht eingelegt...es wird also sehr spannend in den kommenden Wochen...



...heute präsentieren wir Lazarus wieder als Miniaturbär aus der Nostalgie Kollektion. Der Bär ist 10 cm groß und wurde aus messingfarbenem Sparsemohair gefertigt. Die Nasen- und Krallengarnierung ist pfirsichfarben...eine besonders harmonische Ergänzung zur nostalgischen Fellfarbe. Der Bär trägt eine antikbehandelte hellblaue Schleife mit original alten Miniaturschellen um den Hals...jetzt neu im

Donnerstag, 3. Mai 2012

...von roten knackigen Knollen...


...das Radieschen ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse...man kann sich kaum eine deftige Brotzeit vorstellen, ohne das Radieschen...genauso ist sie aber auch eine optimale Salatzutat, denn ihr scharf-bitterer Geschmack ergänzt sich wunderbar mit süßen und auch herben Speisen. Eine kalte Radieschensuppe auf Kefirbasis ist im Sommer herrlich erfrischend und zu jungen Pellkartoffeln sind gehackte Radieschen mit Schnittlauch und Magerquark ein echtes Geschmackserlebnis.

Die roten Knollen mit dem weißen saftigen Fleisch enthalten reichlich Vitamin C, Magnesium und Eisen sowie Senföle, die antibakteriell wirken und uns vor sommertypischen Infektionen schützen...mit 94 % Wasseranteil haben sie nur 14 Kalorien pro 100 Gramm und fördern mit ihren Ballaststoffen zusätzlich die Sättigung. So unterstützen sie ideal Diäten und werden in der Heilkunde bei vielen Leiden wie Gallensteinen, rheumatischen Erkrankungen und Leberleiden eingesetzt.

Radieschen sollten frisch verzehrt werden, bevor sie anfangen zu welken, denn nur frisch schmecken sie so richtig lecker. Im Gemüsefach halten sie sich in feuchte Tücher eingeschlagen gut 2-3 Tage...leicht schrumpelige Radieschen werden wieder knackig, wenn man sie kurz in kaltes Wasser legt, bevor man die Wurzel und das Grün entfernt.

Restaurants wurden schon nach dem Radieschen benannt und selbst in der Malerei ist sie ein beliebtes Motiv-Modell. Sogar im Politkabarett hat sie sich aufgrund ihres pfiffigen Bisses einen Namen gemacht...in der Needful Friends Bärenwerkstatt wurde sie einmal ganz neu umgesetzt und ergänzt mit ihrer süßen Würze wunderbar unsere neue bärige Cucina...als wahre Rarität kommt auch unser Ravanello frisch und knackig auf den Tisch unserer Kunden...jetzt neu im


Dienstag, 17. April 2012

...von frühen Erbsen und anderen Hülsenfrüchten...


...die Zuckerschote, Kaiserschote oder Zuckererbse…in Italien kennt man sie unter dem Namen neve piselli, die Schweizer nennen das grüne Gemüse Kefe und die Engländer haben sich für ein schlichtes „pea pod“ entschieden und in Frankreich nennt man sie „Pois mange-tout“ …zählt als Schmetterlingsblütler zur Familie der Hülsenfrüchte. Man kann sich in der Frühlingszeit kein Wok-Gericht ohne sie vorstellen…mit ihrer herrlichen Süße ist sie ein absolutes muss in der leichten Frühlingsküche. Die Zuckerschote wird besonders früh geerntet, noch bevor sie die sonst vorhandene ungenießbare Pergamentschicht an der Innenseite der Hülse entwickelt. Sie wird als ganze Hülsenfrucht gegessen und unterscheidet sich so von der herkömmlichen Erbse.

Die kleine köstliche Schote kann sogar roh verspeist werden und eignet sich nicht nur als köstliche Beilage sondern auch hervorragend als knackige Salatzugabe. Zuckerschoten kannte man als wahre Delikatesse schon zur Zeit Ludwig XIV. Der französische König war ein leidenschaftlicher Erbsen-Esser und während getrocknete Erbsen bereist als Volksnahrung galten, waren die süßen Frischen zunächst allein dem Adel vorbehalten.

Zuckerschoten werden im Frühjahr zeitgleich mit Spargel und jungen Möhren etwa 2 Monate lang in drei verschiedenen Qualitäten im Handel angeboten…sie haben somit eine recht kurze Saison, weshalb sie nicht gerade billlig in den Handel kommen. Vielmehr ist sie die teuerste jedoch auch wohlschmeckendste Erbsenart, die allerdings nur frisch geerntet wirklich lecker ist. Höchstens 2 Tage gekühlt gelagert, hat sie einen hohen Vitamin B und C Gehalt und enthält viel Phosphor, Magnesium und Eisen.

Zuckerschoten sollten keinesfalls gekocht werden, das macht sie matschig und verdirbt den knackigen Genuss vollkommen…besser dünstet man sie ganz leicht mit etwas Salz und zerkleinertem Kerbel in Butter, nachdem der Stielansatz und die Spitze der Schoten abgeschnitten wurden. So ist sie eine einfach köstliche Beilage zu beinahe allen denkbaren Gerichten. Unsere kleine frühe Erbse ist zwar nicht zum Verzehr geeignet…dennoch nicht minder knackig und hält sie sich gegenüber ihrer Hülsenfamilie das ganze Jahr frisch…wie die Zuckerschote hat auch unsere neve piselli eine ganz kurze Saison und ist ganz sicher auch für Lieberhaber eine wahre Delikatesse...jetzt neu im


Montag, 2. April 2012

Hanami...ein Land sieht rosa...


...sie sind seidenweich, nur halb so groß wie ein Daumen und stellen jedes Jahr ganz Japan auf den Kopf...die Kirschblüten. Zwischen Ende März und Anfang April, wenn der Frühling beginnt, versetzt diese Blüte, die keine essbaren Früchte trägt, ganz Japan in einen Ausnahmezustand. Besonders in Tokio werden die Kirschblüten zwei Wochen lang bestaunt, im Sekundentakt fotografiert und in den Parks ausgelassen im Rahmen der Sake-Partys gefeiert.



...Die Sakura...Kirschblüte ist ein Massenereignis, das alle Japaner mobilisiert und scharenweise Touristen anzieht. Wenn das Kirschblütenfest...Hanami gefeiert wird, zieht es das ganze Land in die Natur...ausgerüstet mit Decken, Lunchkörben und reichlich Sake versammelt man sich zu einem Picknick unter den Kirschbäumen, nicht selten begleitet von Instumenten und Gesang.



...Zeitungen und Medien berichten vom Stand der Blüte...im Fernsehen laufen täglich Sondersendungen zu diesem Ereignis und viele Zuschauer senden Fotos von ihren schönsten Kirschblüten ein, die von den Moderatoren mit respektvollen Ah`s und Oh`s kommentiert werden. In dieser Zeit sind Geschäfte, Büros und Studios hellrosa dekoriert...ja selbst Sushi wird so kunstvoll gefüllt, dass man im Querschnitt einen Kirschbaum erkennen kann.



...Auch in Deutschland wird Hanami immer beliebter...häufig von den Deutsch-Japanischen-Gesellschaften organisiert, gibt es von Ende April bis Anfang Mai in vielen Städten unterschiedlich große Hanami Feste. Das größte Hanami in Deutschland findet seit 1968 in Hamburg als Dank der japanischen Gemeinde Nihonjinkai statt, zu dem sich jedes Jahr zehntausende Menschen an der Alster versammeln und das traditionell mit einem großen Feuerwerk beendet wird.



...die Sakura dauert nur etwa zehn Tage...diese Blütezeit symbolisiert in Japan die verschiedenen Stufen des Lebens und verkörpert das Aufblühen und die Schönheit des Lebens bis hin zur Vergänglichkeit und dem Tod. Ein japanisches Sprichwort sagt...hana yori dango...Brot geht vor Schönheit...und soll deutlich machen, dass...wie die Blüte...alles Schöne vergänglich ist und auch Hanami mehr ist als Sake und gutes Essen. Unsere kleine Misaki...schöne Blüte...ist wie die japanische Kirsche nicht essbar aber dafür ihre Schönheit auch nicht vergänglich...jetzt neu im




Mittwoch, 21. März 2012

AGLIO...aus der Familie der Lauchgewächse...


Knoblauch…berühmt für seinen Geschmack und berüchtigt für seinen Geruch…und in der italienischen Küche kaum wegzudenken, gehört zur Gattung der Lauchgewächse und stammt vermutlich aus Zentralasien…allein der Duft von frisch angebratenem Knoblauch erinnert schon direkt an den letzten Toskanaurlaub. Knoblauch ist eines der ältesten Kulturpflanzen überhaupt und ein wahres Kraftpaket.

Er versorgt uns mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralien und wird seit Jahrhunderten für kulinarische und medizinische Zwecke verwendet…so wurde Knoblauch im antiken Griechenland als quasi Dopingmittel zur Olympiade oder auch beim Bau der Pyramiden zur Stärkung der Bauarbeiter eingesetzt. Knoblauch ist ein Antioxidans, wird präventiv zur Krebsvorbeugung eingesetzt und schützt uns vor vielen Krankheiten und vorzeitigem Altern…ja sogar vor Bosheit, bösem Zauber und Vampiren.

Nicht nur in der italienischen, spanischen oder griechischen Küche…weltweit gehört Knoblauch mittlerweile zu den wichtigsten Gewürzen. Man unterscheidet den milden, weißen, saftigen, meist preisgünstigsten Jungknoblauch von dem mit violetter Haut, der am verbreitetsten, scharf im Geschmack und lange haltbar ist und schließlich die dritte und teuerste Sorte, den rosaroten Knoblauch.

Je länger Knoblauch lagert, desto strenger wird sein Geschmack. Gepresst entfalter er sein intensivstes Arome und dennoch findet man in südländischen Küchen selten eine Knoblauchpresse, denn durch das Pressen oxidieren die freigesetzten Öle und beeinträchtigen den Geschmack des Gerichtes. Profiköche geben einen Teelöffel Zitronensaft mit einer Prise Salz auf ein Brett und zerdrücken die Knoblauchzehen mit den Zinken einer Gabel oder mit dem Messerrücken…

Leider hat bekanntlich alles immer zwei Seiten…oft wird der Knoblauchgeruch als belästigend und unangenehm empfunden, die ätherischen Öle den Geruch von Haut und Atem beeinflusst…hier werden häufig Kaffeebohnen, Milch oder Gewürznelken als Gegenmittel empfohlen…entfernt man jedoch den Keim im Inneren der Knoblauchzehe, so mindert das die Intensität des Knoblauchgeschmacks und die Geruchsbelästigung wird nach dem Essen als weniger intensiv empfunden. Durch das kurze Aufbrühen in Wasser, kann die Schärfe geringfügig gemindert werden.

Kenner sind sich jedoch einig…was braucht man mehr zum Glücklichsein als eine Pfanne voll Pasta, frischer Tomaten, Meeresfrüchten und Knoblauch…dazu eine Karaffe wunderbar gekühlten Weißwein und eine Schale mit gerösteter Ciabatta…und mit dieser Meinung schliessen sie sich den Needful Friends und ihren Liebhabern und Sammlern an…auch mit dieser wunderbaren Knoblauchknolle braucht man nicht mehr, um glücklich zu sein…auch wenn sie zum Verzehr nicht geeignet ist…jetzt neu im



Montag, 19. März 2012

...von Taschen und ihren Begleitern...


Kürzlich stolperte ich in der Buchhandlung über einen Bestseller von Allan & Barbara Pease: Warum Männer lügen und Frauen immer Schuhe kaufen…der Titel gefiel mir, sagte Einiges über das ständige Missverständnis zwischen den Geschlechtern aus…ich blätterte etwas darin und war leicht erheitert über die Diskussion warum Männer und Frauen es so schwer haben…wieso Frauen weinen und die Männer uns in den Wahnsinn treiben…ob Männer nun „immer“ lügen und Frauen „immer“ Schuhe kaufen, darauf möchte ich mich noch nicht festlegen aber das Buch hatte in jedem Fall mein Interesse geweckt. Ich kaufte es und schrieb bei Twitter von meinem Neuerwerb…es dauerte nur wenige Sekunden, da schrieb ein Follower…natürlich ein Mann: …“und Taschen“…ich musste lachen, denn in der Tat bin ich dem Rausch des Taschenkaufs eher verfallen.


Dem Verhältnis der Frau zu ihren Taschen hat man schon psychologisch versucht auf die Schliche zu kommen. Die wichtigste Begleiterin einer Frau ist und bleibt ihre Handtasche…mehr als nur Eine befindet sich in der Regel, für jeden Anlass passend, im Besitz jeder Frau. Eine für jeden Tag, die Pochette oder Clutch für den Abend, den geräumigen Shopper zum Einkaufsbummel, eine für das Büro, die kleine Schwarze für festliche Anlässe und den Weekender für den Wochenendausflug…95% aller Frauen in den Industrieländern besitzen zwischen 2 und 20 Taschen oder sogar mehr. Spitzenreiterin ist die Italienerin mit bis zu 60 Exemplaren…wobei man eine Taschenbesitzerin , die einem Modell viele Jahre treu bleibt, von Jenen unterscheidet, die sich je nach Trend und Saison immer wieder neue Taschen zulegen.


Frei nach dem Motto…“wer behauptet, Glück kann man nicht kaufen, hat keine Ahnung von Shopping“…werden jedes Jahr von Prada, miu miu, Chloe, D&G über Fendi, Mulberry, Givenchy bis zur Crème de la Crème der Hermès Bag unglaubliche Summen in Handtaschen investiert. Die Tasche ist nicht nur Transportmittel, sie ist Helfer in der Not, Hüter der Finanzen,Verbindungszentrale, Kommunikationsmittel und nicht zuletzt repräsentiert sie unseren ganz eigenen Stil und gibt unserem Outfit häufig den finishing touch.


...sie ist eine Art mobiler Lebensraum…sie hütet streng geheim, was uns lieb und teuer ist…Geldbörsen, Schlüssel, Handys und Taschentücher sind da eher Nebensache. Nicht selten muss sie ganze Kosmetiktäschchen beherbergen und gibt uns so einfach ein Gefühl von Sicherheit. Dabei ist die schmerzende Schulter und das nervige Kramen nach dem passenden Lippenstift schnell wieder vergessen. Handtaschen sind einfach wunderbare Begleiter…sie haben ein geheimes Innenleben, gehen nie fremd und schmücken jede Frau. Doch leider ist die perfekte Handtasche oft genauso schwer zu finden wie der Mann für´s Leben…was teuer ist, muss nicht zwangsläufig auch praktisch sein.


Nach vielen Käufen sogenannter "must haves" der letzten Jahre, fiel mein Auge vor einigen Tagen eher zufällig auf ein ganz praktisches Modell im Vintage Stil…ansprechendes Design, gute Verarbeitung…ein Begleiter der Marke „Versorger“ und „Vergnügen“…und inspiriert hat sie mich auch…so entstanden in der Bärenwerkstatt diese besonderen Taschenanhänger aus der Needful Friends Kollektion…die Mäuse sind je 10 cm groß, sind mit Filzpullovern bekleidet, werden mit einem abnehmbaren Karabinerhaken an der Tasche befestigt und können so selbstverständlich auch als altbewährte Wegbegleiter dienen…ein bäriges Pendant folgt in Kürze…jetzt neu im
SHOP


Montag, 20. Februar 2012

von Frühlingsboten und primitiven Bären...


...die ersten zarten Knospen strecken schon ganz vorsichtig ihre Köpfe aus dem Boden und wir alle erfreuen uns an den ersten wärmenden Sonnenstrahlen...auch wenn das Wetter noch sehr unbeständig ist, so kann der Frühling nicht mehr weit sein...dann beginnt wieder die Zeit unserer Osterangebote...in der wir auf eine kleine Zeitreise gehen und von den Frühlingsfesten der alten Ägypter und Germanen berichten werden...von alten Osterbräuchen erzählen, warum wir überhaupt Eier verstecken und was der Osterhase eigentlich mit all dem zu tun hat...


...als Vorboten auf die Farbenfrohe Frühjahrs- und Osterzeit, präsentieren wir Euch heute Rasmus...ein Bär aus der Kollektion der Primitives. Der Primitive Teddy ist der verniedlichte Bär auf das Kindchenschema reduziert und in der modernen Kunst ein sehr beliebtes Motiv das, wie in der naiven Malerei auch, betont einfach dargestellt wird. Angeregt von den ANIME und der naiven Malerei sowie den Kirmesbären der 50èr und 60èr Jahre entstanden die ersten primitiven Bären, die unter Sammlern als PRIMITIVES bezeichnet werden.


...Charakteristisches Merkmal dieser Bären ist, der primitiven Kunst gleich, die vereinfachte Darstellung...den ANIME ähnlich zeigen sie sich häufig mit großem Kopf und sehr seitlich angesetzten Augen. Auf simple Weise nostalgisch und mit für das betrachtende Auge oft betont irritierenden Farbkombinationen sind diese Bären immer wieder ein schönes Beispiel primitiver Kunst.


...Rasmus trägt freundliche Frühlingsfarben. Seine Hose wurde melierter Merinowolle handgehäkelt...das kleine Eiernestchen, das er gefunden hat, darf der Bär mit in das neue Zuhause nehmen...jetzt neu im

SHOP



Donnerstag, 9. Februar 2012

...da simmer dabei...


Jahresfeste werden in der Needful Friends Bärenwerkstatt gern zum Anlaß genommen, ganz besondere Bärsönlichkeiten zu entwerfen...Bären, die nur zu diesen Anlässen entstehen...einmal im Jahr...die närrische 5. Jahreszeit steht unmittelbar vor der Tür und so entstand heute unser alljährliches carne vale Angebot...Clown Bajazzo.
Die Ursprünge des Karnevals gehen weit zurück...wilde Feste, mit Schellen, Rasseln und Trommeln, die einen Höllenkrach machten und böse Dämonen und Wintergeister vertreiben sollten, wurden schon zu Zeiten der alten Germanen mit der sogenannten alemannischen Fastnacht gefeiert, denn die alten Germanen glaubten an Dämonen und Teufel, die es mit Teufelsmasken und Geisterfratzen in die Flucht zu geschlagen galt.
In der fränkisch-alemannischen Fastnacht in Bayern sowie in der Schweiz in der Baseler und Luzerner Fastnacht sind diese alten Formen der Fastnacht noch heute lebendig.



Karneval wie wir es heute kennen, feiern man seit dem Mittelalter...carne vale heisst, sich vom Fleisch verabschieden...damit sind die Wochen zwischen dem Dreikönigstag und Ostern gemeint. Danach beginnt für Katholiken die 40-tägige Fastenzeit. Die Fastnacht ist die lange 7-tägige Nacht vor dem Fasten...vom Donnerstag bis zum Aschermittwoch. Während dieser Zeit gab es von Allem reichlich...gutes Essen, alkoholische Getränke, Musik und Tanz.
Schon im Mittelalter haben sich die Menschen verkleidet und konnten in Kostümen und Masken während der närrischen Tage allen Leuten die Meinung sagen, ohne Folgen zu befürchten, weil sie nicht erkannt wurden. Nicht nur in Venedig und Rio de Janeiro...auf der ganzen Welt haben sich im Laufe der Jahrhunderte ganz eigene Masken und Fastnachtsbräuche entwickelt.



In Deutschland ist Köln die Hochburg des Karnevals und das Fest gehört einfach zur Geschichte der Stadt. Es ist für die Kölner das wichtigste Fest des Jahres...seit dem 18. Jahrhundert feiert man den Karneval in Kölle, wie wir ihn heute kennen, mit der Wahl des Faschingsprinzen und der Faschingsprinzessin, mit Kappensitzungen und Kostümbällen.
Der Rosenmontagszug ist der Höhepunt der närrischen Parade, in der das Kölner Dreigestirn eine zentrale Rolle einnimmt und wird traditionell von den blauen Funken eröffnet...5 Stunden zieht die Parade an den Narren vorüber...den Abschluß bildet die Ehrengarde der Stadt Köln und die Prinzengarde Köln, die den Prinzen begleitet.



...der Kölner Karneval lebt von der musikalischen Begleitung zahlreicher Künstler und Bands, ohne dessen eingängige Rythmen mit oft sehr einfachen und leicht anzüglichen Texten der Kölner Karneval nicht denkbar wäre. Wahre Ohrwürmer sind Lieder wie "M'r losse d'r Dom en Kölle" von Bläck Fööss oder "Viva Colonia" von de Höhner, die nicht selten das ganze Jahr über auf Partys und Festen echte Stimmungsmacher sind. Weltberühmt ist der "Stippeföttchen-Tanz" der Roten Funken, eine Persiflage auf strammes Soldatentum.

Um so richtig Karneval feiern zu können, braucht man natürlich das passende Kostüm...in Venedig und Rio de Janeiro gehören aufwändige Masken und Kostüme genauso zum Karneval wie heisse Samba-Rythmen. In Köln feiert man eher schrill und bunt mit Motto-bezogenen Kostümen. Nicht selten werden Wettbewerbe um das originellste und aufwändigste Kostüm abgehalten...der Klassiker unter ihnen ist und bleibt aber der Clown mit seiner roten Clownsnase...



...auch unser Clown Bajazzo zeigt sich in bunter Gestalt und mit großer roter Nase...Bajazzo wird ab heute Abend 19:30 Uhr als einmalige 5-Tage Auktion bei ebay angeboten, damit er auch pünktlich zum Rosenmontag sein neues Heim erreichen kann, wenn es dann wieder heißt...
... da simmer dabei ...



Samstag, 14. Januar 2012

Eberhard zieht um...


Blaues Blut in Keulen und Kotelett, ein Gentlepig vom Rüssel bis zum Ringelschwanz. Von staatstragendem Denken beseelt und von mitdenkendem Verantwortungsbewusstsein geleitet, führen Eberhard von Porcus und seine holde Angetraute Rosa von Porcus, geborene Freisau von Saunheim, ein typisch (deutsches) Schweineleben mit selbstfinanziertem Eigenstall und Latifundien auf dem Lande deutscher Provinz sowie eines kleinen, aber repräsentativen Establo auf Mallorca.

Ihre gemeinsamen, wohlgeratenen Ferkel gehen einer rosigen Zukunft entgegen, sind sie von Ihren Eltern zu aufrechten und zivil couragierten Schweinen erzogen worden, die in den Schlammkuhlen dieser Welt sicher ihre Karrieren machen werden. Schon von Ferkelhufen an hatte der kleine Eberhard sich dem Schreiben verschrieben. Er hatte und hat das Bedürfnis, Missstände, Skandale und Skandälchen, oder einfach nur politische und gesellschaftliche Wahrheiten sowie scheinbar unabdingbare Gegebenheiten und die kleinen Lässlichkeiten des Alltags mit spitzer Feder zu kommentieren. Motto: „Vom Schicksal für den Kampf gewappnet ward´ ein jeder, ein Schwein mit dem Schwert, das and´re mit der Feder“ ...oder einfach: Wer schreibt, schweigt nicht !

Bei Eberhard von Porcus kommt niemand ungeschoren davon, der das nicht verdienen würde. Er kennt weder Angst vor Thronen oder Tröten, vor Höfen oder Schlachthöfen, noch zollt er Respekt vor Ämtern mit oder ohne Würde. Er liebt und lebt das persönliche Vorbild und nimmt kein Blatt vor den Rüssel. Dabei ist er sich seiner schweinischen Fehlbarkeit durchaus bewusst und weiß sie ebenfalls charmant und gewinnbringend im semantischen Schwadronieren einzusetzen.

„ Darf´s ein bisschen mehr vom Eberhard sein?....“ wäre wohl keine schlechte Frage in einem Land und in einer Welt, in der sich Mensch und Schwein von sehr unterschiedlichen Seiten dies - und jenseits der Fleischtheke begegnen. Heimliche Kredite, unter-den-Tisch-gekehrte Skandale, Typen und Machenschaften, Kommerz und korrupt, mies und Medien, Propheten oder Scharlatane…aber nicht mit ihm! Sie bekommen aus seiner Feder alle ihr Fett weg. Eberhard ist das Gewissen vom ganz normalen Schwein im Stall für den ganz normalen Menschen auf der Strasse…..und das ist auch gut so!...

Vom Privileg, ein Schwein sein zu dürfen...ab sofort hier...


„ Gestatten, von Porcus, Eberhard von Porcus, Sie haben die Ehre……“