Donnerstag, 15. Dezember 2011

Taiki...oder Weihnachten in Japan


Das Jahresende ist in Japan traditionell als Zeit der Geschenke bekannt und ist somit das wichtigste Fest des Jahres...steht bei uns an Weihnachten die Freude des Schenkens im Vordergrund, so sieht man in Japan die Jahresendgeschenke, die sogenannten O-seibo, eher als Tradition und Pflichterfüllung den Menschen gegenüber, denen man im zu Ende gehenden Jahr zu Dank verpflichtet war. Der heilige Abend ist in Japan ein normaler Arbeitstag, der keine große Bedeutung hat, denn nur 1,5 Prozent der japanischen Bevölkerung sind Christen.



Trotzdem ist Weihnachten in Japan vor allem in jungen Familien sehr populär und wird am 25. Dezember als Geburtstag des amerikanischen Santa Claus mit kommerziellem Schwerpunkt begangen, wobei die weihnachtliche Stimmung vor dem Fest im Vordergrund steht. Aufwändige Weihnachtsmärkte und ausgefallene Beleuchtungsideen, die sogenannten Light-Ups, verwandeln die großen Städte Japans in abendliche Kunstwerke.



Das wichtigste Fest in Japan ist jedoch der Jahreswechsel...am 31. Dezember sieht man überall mit Kiefernzweigen, Strohgebinden und Reiskuchen geschmückte Hauseingänge. Das Familienfest wird mit traditionellen Jahreswechsel-Nudeln aus Buchweizen, die ein langes Leben versprechen, und Geschenken gefeiert. Abends besucht man die buddhistischen Tempel, in denen die Silvesterglocken...Joya-no-kane...das alte Jahr ausläuten...sie schlagen 108 mal zur Mahnung an die 108 Bindungen der Menschheit an die irdische Welt.



Bei den ersten Tempelbesuchen im neuen Jahr, den Hatsumode, ist das Gebet für Gesundheit und Glück, aber auch der Kauf von neuen Glücksbringern besonders wichtig. Taiki bedeutet großer Glanz, grosses Leuchten...und so steht der Bär sinnbildlich als Glüchsbringer für Licht, Glück und Gesundheit im neuen Jahr.



...der Bär trägt eine antikbehandelte Schleife mit antiker Schelle um den Hals. Seinen Holzelch darf er in das neue Zuhause mitnehmen...jetzt neu im


Mittwoch, 14. Dezember 2011

Weihnachtsbräuche in Skandinavien...


Wichtel und Waldkobolde kennt man vor allem in den skandinavischen Kulturen...bekleidet mit roter Zipfelmütze und roter Jacke findet man den Weihnachtswichtel als Julenisse in der Advents- und Weihnachtszeit als Figuren und Schmuck in jeder Wohnung. In Dänemark nennt man den lustigen Kobold Nisse/ Niels...eine abgeleitete Form des Nikolaus...noch heute ist der Nisse ein fester Bestandteil der dänischen Weihnachtstradition.


...in Schweden und Finnland kennt man ihn unter dem Namen TOMTE. Der Nisse wurde 1836 vom dänischen Geschichtenzeichner Constantin Hansen zu Papier gebracht und ähnelt dem römischen Lares Familiares. Der NIELS/Nisse ist der einzige Kobold mit einer Familie und es gibt auch heute besonders auf dem Land immer noch den Brauch, ihnen zu Weihnachten ihr Leibgericht...eine besondere Form von Reisbrei...auf den Dachboden zu stellen, um sie milde zu stimmen.


...die lustigen Kobolde kümmern sich besonders um die Haustiere auf dem Hof, wird der Nisse nicht gut behandelt, macht er Streiche, so der Aberglaube, oder er verlässt den Hof, was...so sagt man...Unglück bringt. Wie jedes Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder einen Niels Wichtel im weihnachtlichen Angebot...der Wichtelbär ist 11 cm groß und kommt als Glücksbringer mit einem weichen Mooskissen und dem abgebildeten Fliegenpilz ins neue Heim...jetzt neu im
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Freitag, 9. Dezember 2011

Ballett, Bolschoi und Mathilda...ein wahres Märchen


...Die Ballerina...bezaubernd, faszinierend und geheimnisvoll...viele Mädchen wünschen sich nichts sehnlicher, als Primaballerina zu werden und das Leben der großen Solotänzerinnen ist auf der Bühne in der Tat manchmal wie ein Märchen. Aber der Ruhm hat seinen Preis...eine Ballerina trainiert so hart wie ein Profisportler, doch es zählt nicht nur Leistung, sondern auch Leidenschaft, Hingabe und Ausdruck...sie muss das Publikum fesseln und begeistern...Momente schaffen.



Ballett ist ein Streben nach völliger Körperbeherrschung...schon eine kleine Unachtsamkeit, ein falscher Sprung, eine unsaubere Hebefigur kann eine Karriere beenden. Wer in den großen Compagnien der Welt tanzt, trainiert sieben Tage die Woche, hat kaum Privatleben...oft begleiten Sehnenrisse und Schmerzen den Alltag. Die Karriere der Tänzerinnen ist in der Regel mit 35 Jahren beendet...kein Körper macht die Anstrengungen langfristig mit. Nicht selten setzt eine Primaballerina ihre Karriere später als Choreografin fort. Bis heute wird das Weiblichkeitsideal der Ballerina zelebriert und hochgehalten.



Das Ballett entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert aus den an italienischen und französischen Fürstenhöfen aufgeführten Schauspielen. Zu dieser Zeit war es noch keine eigenständige Kunstform. 1661 gründete Ludwig XIV. die Academie royale de la danse in Paris. In dieser Zeit erfuhr das Ballett eine enorme Weiterentwicklung. Ballett wird zum Bühnenstück, das von männlichen Berufstänzern aufgeführt wird. Ab 1681 dürfen auch Frauen erstmals offiziell tanzen. Eine Blütezeit erlebte das Ballett in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland. Unter der Leitung von Marius Petipa entstanden klassische Meisterwerke wie Schwanensee, Dornröschen und Der Nussknacker zur Musik Tschaikowskis. Das Bolschoi Theater brachte einige große Tänzer hervor, die schon zu Lebzeiten Legenden waren wie Rudolf Nurejew und Anna Pawlowa...



...neben Anna Pawlowa war auch die legendäre Mathilda-Maria Kschessinskaja, die im Jahre 1890 den Abschluß ihrer Ausbildung an der kaiserlichen Ballettschule absolvierte, eine der ganz großen Tänzerinnen aus dem Land der Sehnsucht. Ihre nahezu perfekte und ausdrucksvolle Kunst zu Tanzen, machte sie ebenso berühmt, wie die Affäre mit dem letzten russischen Zaren Nikolaus II. Der Zar gab sogar 1904 für die Tänzerin eine Villa in Auftrag, die bis heute ihren Namen trägt. Im Jahre 1920 ging sie für immer nach Paris. Dort heiratete sie Andrej Wladimirowitsch, einen Verwandten der Zarenfamilie. Im Alter schrieb sie ihr Leben in einem Buch nieder...sie wurde fast 100 Jahre alt.



...Unsere kleine Primaballerina Mathilda wurde nach dieser großen Tänzerin benannt...sie entstammt der Nostalgie Kollektion und wurde mit einem antikbehandelten Outfit ausgestattet. Ihr gehäkeltes Trikot mit Tutu und ihre extrem ausgetanzten Spitzenschuhe erzählen von einem Leben, in dem nichts als Tanzen zählt...ein Märchen, das oft nur für den Zuschauer ein "wahres" Märchen ist...jetzt neu im
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Dienstag, 6. Dezember 2011

...der Nikolaus kam dieses Jahr extra aus Japan...

...und brachte uns ein ganz besonderes Kartonmännchen...


...mehr über Mr. Box Danbo auf unserem neuen...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

...von Engeln und Weihnachtswundern...




...im Haus ist alles so heimlich und still, ob es bald Weihnachten werden will? Ich freu mich ja auf das Christkind so sehr! Ach - wenn es doch endlich Weihnachten wär. Ich strickt ein paar Strümpfe für den Engelpapa...wißt ihr, was neulich mit denen geschah?´s Christkind hat dran gestrickt wohl die ganze Nacht und hat mir die Strümpfe fertig gemacht.



...und denkt - es verlor gar, als es verschwand zwei Zuckerkringel, die Vater dann fand. Ich hoffe, es bringt mir noch ein paar mehr! Ach, wenn es doch endlich Weihnachten wär! In Vaters Stube darf ich nicht gehn - durchs Schlüsselloch darf man doch auch nicht sehn! Und für mein Leben gern wüßte ich doch, wo es so lieblich nach Christbaum roch.



...Vielleicht das Christkindlein drinnen war, ich fand auf der Schwelle ein Engelhaar -und eine dicke, goldene Nuß - Ach! Das man auf´s Christkind so warten muß! ...Und Engelmutti läßt mich jetzt immer allein - sie sagt, sie müßte beim Christkindchen sein. Ich freu mich ja auf das Christkind so sehr! Ach, wenn es doch endlich Weihnachten wär.



Weihnachten ist noch etwas hin, aber unseren Weihnachtsengel gibt es ab heute Abend bei

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