Mittwoch, 31. August 2011

Anton...ein Nachkriegsbär


...ob blond, braun, weiß oder schwarz...Bären gab es in allen erdenklichen Farben und Größen. Da für die Gründerfirmen Qualität von Beginn an oberstes Gebot war, wurde Meister Petz nur aus hochwertigstem Mohairfell angefertigt. Die Produktion dieser Mohairfelle war sehr aufwändig und die Herstellung der unterschiedlichen Felle betrugen zwischen vier und sechs Wochen. Auf Sonderfarben musste die Teddybärenindustrie oft zwei bis drei Monate warten...

...der Ausbruch des 2. Weltkriegs brachte für die Hersteller des plüschigen Freundes zunächst absoluten Stillstand. Das Grundmaterial...Mohair zum Weben der Felle wurde aus England bezogen, die Einfuhren waren nunmehr gestoppt, man musste zunächst auf Vorräte zurückgreifen, die aber schnell aufgebraucht waren...es herrschte sowohl Mangel an Arbeitskräften als auch an Rohstoffen. Die Produktion wurde aus der Not heraus auf Kunstseidenplüsch umgestellt. Die Produktion wurde möglichst gering gehalten und der begehrte Bär bis Kriegsende in nur zwei Farben angeboten.



...der Qualität und dem Ausdruck haben diese mageren Jahre natürlich keinen Abbruch getan. Auch unser Anton wurde aus einem Kunstseidenplüsch in hochwertiger Qualität und mit ganz viel Charakter hergestellt. Er wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen, trägt eine Vintageschleife um den Hals und wartet im SHOP auf ein neues Heim...



Dienstag, 23. August 2011

...von Habseligkeiten und Unverzichtbarem...


Es gibt Dinge, die muss man nicht unbedingt haben. Andere dagegen um alles in der Welt...so das Motto einer Prominentenumfrage in der neuen Vogue ...interessantes Thema so fand ich, das mich selbst zum Nachdenken angeregt hat. Es gibt ja Einiges, auf das Frau niemals verzichten könnte...egal ob Inselurlaub oder kleiner Wochenendtrip, ohne unsere kleinen Habseligkeiten im Gepäck geht rein gar nichts. Kinder selektieren da wiederum ganz anders...ob Schmusebär oder Lieblingskissen...sie brauchen etwas aus ihrem vertrauten Umfeld, um die Reise ohne Heimweh zu überstehen.



...auch im täglichen Leben haben wir uns an die vielen Luxusgüter gewöhnt, die uns das Leben so angenehm gestalten. Wenn wir uns jetzt aber auf explizit einen Gegenstand festlegen müssten...welcher wäre das? Zur obigen Umfrage sagte eine Schauspielerin, der wichtigste Besitz in unserem Leben sei unser Schutzengel...eine originelle Antwort und eine, die auf uns alle wie zugeschnitten ist. Andere gaben an, es gäbe nichts schöneres als eine warme Pizzabox auf dem Schoß...andere Beispiele waren ein Trenchcoat und ein phänomenales paar Schuhe.

Würde man Kinder befragen, so wäre sich wahrscheinlich die Mehrheit einig, dass ohne Nutella gar nichts geht. Jedes Kind liebt einfach diese Nuss-Nougat Creme.



Seit 1965 gibt es Nutella auch in Deutschland und fast überall auf der Welt...die meisten unter uns hat der leckere Brotaufstrich durch die Kindheit begleitet und manch einer isst ihn heute noch gern. Auch wenn wir Nutella unserem Nachwuchs selber oft zuteilen müssen, so gibt es kaum einen Frühstückstisch ohne Nutella. Mit der Marke Nutella ist Ferrero Sponsor der deutschen, italienischen, französischen und der österreichischen Fußballnationalmannschaft...und das obwohl ein 400g Glas 72 Stück Würfelzucker enthält.



...Nutella wurde 1940 von dem Konditor Pietro Ferrero in Piemont entwickelt. Die Nougatcreme hieß zunächst Pasta gianduja...1951 veränderte Ferrero die Rezeptur zur Supercrema gianduja. Aufgrund eines italienischen Gesetzes, das das Präfix „Super“ in Markennamen verbot, musste der Brotaufstrich 1964 umbenannt werden...aus Supercrema wurde Nutella...ein Kunstwort aus dem englischen nut und der italienischen weiblichen Verkleinerungsform -ella...



...auch unser Little Chocolate Nut liebt Nutella. Der Bär ist 14 cm groß und trägt eine Vintageschleife mit uraltem Miniaturschlüssel um den Hals. Das original gefüllte Miniatur Nutellaglas darf er natürlich in das neue Zuhause mitnehmen, denn darauf kann er keinesfalls verzichten. Den Bären gibt es jetzt neu im



...wenn Euch ausser Nutella noch etwas einfällt, auf das ihr garantiert nicht verzichten könnt, freuen wir uns natürlich über Euren Kommentar zu diesem interessanten Thema, das natürlich auch umgekehrt beantwortet werden kann...persönlich kann ich mich leider nicht für eine bestimmte und einzige Habseligkeit entscheiden...was den Verzicht betrifft, kann ich mich ganz klar auf Fleisch festlegen...



Dienstag, 16. August 2011

Toy Storys...


...in den 80èr Jahren gab es eine englische Sammelserie von Miniaturbären. Sie waren aus Keramik gefertigt...jeder war eine Reproduktion eines original alten Bären und jeder Bär hatte seine ganz eigene Geschichte. Die Bären waren sehr beliebt, sie nahmen nicht viel Platz ein und waren ins Detail genau dem alten Vorbild nachgearbeitet...jeder Bär erzählte in einem kleinen Heftchen seine Geschichte und so bekam man ein Gesamtpaket, das den Bären zu einer kleinen Persönlichkeit machte. Ich hatte viele dieser kleinen Persönlichkeiten, von denen ich mich dann aber später trennte...die Bären und ihre Geschichten blieben mir immer im Gedächtnis.


Unter den Needful Friends gibt es nun auch eine neue Kollektion der Toy Storys...Bären mit eigener Geschichte und mit ganz viel Persönlichkeit. Den Anfang macht Teddy Heinerle...der Bär wurde von der 2-jährigen Kerstin aus der Spielwarenabteilung eines Kaufhauses entführt...die Mutter musste ein Lösegeld bezahlen, damit der Bär mit nach Hause gehen durfte...von da an waren Kerstin und Heinerle unzertrennlich...wenn sie ins Bett ging, musste er ihr mit seiner Pfote liebevoll die Nase streicheln...das hat er so oft getan, dass seine Pfote davon unheilbar erkrankte und mit Verbänden aus Gardinenstoff behandelt werden musste.



...lange Zeit verbrachte Heinerle später im Keller und wurde nach 2 Jahrzehnten für Kerstin`s Tochter wieder hervor geholt...doch diese erschrack bei seinem Anblick...später stellte der Bär dann auch fest, dass die Kleine einen anderen Teddy viel lieber hatte...er hieß Peter und war viel bunter und weicher als er...und es handelte sich bei dem Neuen nicht um einen Nichtschwimmer, was ihn für das Mädchen einfach attraktiver machte...



...unser Heinerle ist 10 cm groß und trägt ein Lederhalsband mit Miniaturschellen. Der Bär ist im Vintagestil gearbeitet mit den typischen Knickstellen an Armen und Beinen, wie sie bei alten holzwollegestopften Bären häufig vorkommen...seinen Verband muss er leider immer noch um die Pfote tragen, da seine Verletzung noch nicht ausgeheilt ist. Der Bär wartet im SHOP auf ein neues Heim...