Dienstag, 24. Mai 2011

Märchen KÖNNEN wahr werden...



Ob Wittelsbacher, Habsburger oder Staufer, Könige und Kaiser haben eine feste Tradition in der Deutschen Geschichte. Auch wenn es seit dem unrühmlichen Ende des Ersten Weltkriegs keine deutsche Monarchie mehr gibt, so scheint es doch einen verbliebenen Hang zu höfischem Glanz und adligem Leben auch bei uns zu geben. Trotz Europäischer Union und bürgerlichen Werten gibt es in vielen Nachbarländern Königshäuser und mit tränenschwerem Taschentuch verfolgen wir deren Hochzeiten oder Begräbnisse, mit verschmitztem Lächeln oder Empörung deren Skandale und Skandälchen.




Was bleibt ist offenbar die Sehnsucht nach der Prinzessin auf der Erbse, die im verwunschenen Schlosse auf den Prinzen mit dem weißen Rosse wartet, auch wenn er heute mit Sportwagen vorfährt und sie ihren Namen medienwirksam für eine eigene Pflegeserie hergibt. Königshäuser stehen für Kontinuität und Glamour. Unser guter alter Teddybär steht auch für Kontinuität, darüber hinaus für Sicherheit und Geborgenheit, und dass auch schon seit mehr als 100 Jahren. Er erscheint uns wie ein letzter, ruhender Gegenpol zu unserer schnelllebigen, sich immer neu orientierenden Zeit...ein „nostalgisches“ Relikt vergangener Tage...ein Attribut, das er mit den Königshäusern zu teilen scheint.




Manchmal kreuzen sich auch ihre Wege...wir alle erinnern uns noch an Teddy Alfonzo, der 1908 von Georgi Michailowitsch Romanow, Enkel des Zaren Nikolaus I, an seine 4-jährige Tochter Prinzessin Xenia, Ur-Ur-Enkelin von Katherina der Großen, verschenkt wurde. Der Bär überlebte mit seiner Besitzerin die Russische Revolution im Exil in England. In der Fremde hat sich die Verbundenheit zu ihrem Teddybär Alfonzo vertieft. Als die Prinzessin 1965 starb, ging der Besitz an ihre Tochter Nancy über, die den Bären 1989 im Auktionshaus Christies für die Rekordsumme von 12.000 Pfund versteigern ließ.




...Einmal mehr befriedigt nun ein neuer Entwurf unseren Wunsch nach einer Traumwelt, in der es immer ein Happy-End gibt. Märchen können wahr werden. Unser Traumprinz hat das schon vor Jahren unter Beweis gestellt. Nun gesellt sich mit dem Kleinen König ein weiterer Adliger zu den Needful Friends…der Bär ist 13 cm groß, trägt eine Goldperlen besetzte Filzkrone und ein passendes Mantelcape...früher rief man "lang lebe der König!" Heute ruft man "lang lebe das Schöne und die Liebe!" Mit Beidem im Herzen kann jeder ein König, eine Königin, ein Traumprinz oder eine Prinzessin sein...jetzt neu im

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Montag, 16. Mai 2011

Ein Stall ohne Ferkel ist wie ein Haus ohne Wiege...


In jeder Familie ist Nachwuchs ein besonderer Höhepunkt, egal ob mit vier Hufen, mit Händchen und Füßen oder auf vier Pfoten, ob Stroh oder Windel, immer beleben die lieben Kleinen das heimische Zusammensein. Der schweinische Nachwuchs weiß ja leider gar nicht mehr, was es heißt, wenn die Wärmelampe den Weg ins rosa Leben mit wohliger Wärme begleitet...Eberhard erinnert sich noch gut, als auch in seinem Stall erstmalig das lustige Quieken der Ferkel erklang und da er und Seinesgleichen angeblich dem homo sapiens ja so ähnlich sind, weiß man sehr wohl, dass die Ferkelchen eben auch eine gute Kinderstube brauchen, um wohlbestallt den Weg ins Leben zu finden.


...wie war das noch gleich..."die Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt"...dem kleinen Ferkel Rosalie in diesem Sinne ein herzliches Willkommen. Wir wünschen ihr rosige unbeschwerte und wie man heute modern sagt „schweinegeile Zeiten“ auf unserem Planeten...möge sie Freude, Licht , Wärme und viele schöne Stunden in ihren Stall bringen...


...jetzt neu im...

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Montag, 9. Mai 2011

Lazarus...ein alter Bär sucht Ruhesitz



Die Figur des Lazarus ist ein Symbol der Armenfrömmigkeit...vom Gleichnis des reichen Mannes und des armen Lazarus ist im Lukasevangelium die Rede...häufig findet man diesen Namen in abgewandelter Form in katholischen Ländern...in Spanien Lazaro, in Polen Lazarz, in Italien Lazzaro...in alten Auktionskatalogen ist der „völlige Lazarus“ als Bezeichnung für sehr alte und extrem „abgeliebte“ Bären ein gängiger Begriff. Unser Lazarus ist antikbehandelt und hat den Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären. Er trägt ein Lederhalsband mit antiken Miniaturschellen um den Hals...

Dienstag, 3. Mai 2011

Edward und die "wonderfully differents"...


...eigentlich plaudere ich ja nicht gerne aus dem Nähkästchen…jeder Künstler hat seinen eigenen Stil, den ich für den dauerhaften Erfolg auch als ganz entscheidend empfinde…man hat so seine Techniken, die im Laufe der Jahre perfektioniert wurden…man hat seine Tricks und Kniffchen für die verschiedensten Arbeitsgänge, die eben grade den persönlichen Stil ausmachen und prägen…darüber spricht man natürlich nicht, sondern behält diese kleinen Geheimnisse besser für sich…kopiert wird ohnehin viel zu viel und wer sieht seine Arbeiten schon gern als billigen Abklatsch auf Messen, in Wettbewerben oder Fachmagazinen.



Betrachtet man die Needful Friends und ihre Entwicklung durch die Jahre, so stellen sich dem Betrachter immer wieder dieselben Fragen: …wie viele Stunden arbeitet man an einem Bären…und wie schafft man es, solche Gesichter zu kreieren…ich weiß gar nicht, wie oft mir diese Fragen schon gestellt wurden…


Wenn man so lange im Geschäft ist wie ich, laufen die Arbeitsgänge sicher und routiniert…man hat einen verlässlichen Einfluss auf das Gesicht eines Bären und kann durch die Wahl der Augen, Nasengarnierung und Körperhaltung Einfluss auf den Charakter des fertigen Bären nehmen…ich weiß schon bevor der Bär begonnen ist, wie er einmal aussehen wird…jedenfalls meistens…


...es gibt aber auch Bären, die sich ein Mitspracherecht einräumen, die einem irgendwie dazwischen funken…sei es durch das immer wiederholte Ausstrecken des Ärmchens oder das Zappeln des Köpfchens nach links und rechts beim Sticken der Nasengarnierung…und dann entwickelt sich eine Eigendynamik, die den Bären dann auch für mich zu einer Überraschung werden lässt. Manchmal weiß ich gar nicht mehr, an welcher Stelle dieser Bär sich nun in seine Produktion eingemischt hat. Plötzlich sitzt er fertig vor mir und sieht mich frech und selbstbewusst an.



...oft sind es genau diese Bären, die irgendwie anders sind…sie haben etwas Geheimnisvolles…vielleicht gerade weil sich mich nicht allein an ihrem Schicksal haben wirken lassen…und genau so ein Bär entstand gestern in der Needful Friends Bärenwerkstatt…ich erinnere mich noch gut, welchen Bären ich im Kopf hatte, als ich mit der Arbeit begann…und jetzt sitzt er hier und ist doch irgendwie ganz anders…ich brauche einen Moment, um mich an diesen ungeplant lustigen Kobold zu gewöhnen…er scheint mir ein Lächeln entlocken zu wollen, was ihm gelingt.



Wir sehen uns an und spontan kommt mir die Idee, eine neue Kollektion ins Leben zu rufen…die wonderfully differents…dieser Bär ist einfach wonderfully different und hat diese Bezeichnung in der Tat verdient. Edward ist nun der Auftakt einer neuen und sicher spannenden Kollektion...eine Rarität, da diese Bären nicht geplant sondern zufällig entstehen und in der Bärenwerkstatt sicher immer eine Ausnahmeproduktion bleiben werden…