Donnerstag, 27. Januar 2011

Das Märchen vom Aschenputtel...

...Einem reichen Manne, dem wurde seine Frau krank, und als sie fühlte, daß ihr Ende herankam, rief sie ihr einziges Töchterlein zu sich ans Bett und sprach: “Liebes Kind, bleibe fromm und gut, so wird dir der liebe Gott immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herabblicken, und will um dich sein.”
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...wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Aschenputtel? Als die Mutter eines Mädchens, das in einem reichen Haus wohl behütet aufwächst, stirbt, heiratet der Vater bald darauf eine neue Frau, die zwei Töchter mit ins Haus bringt. Stiefmutter und Stiefschwestern machen dem Mädchen auf alle erdenkliche Weise das Leben schwer.

...Weil es nicht nur gröbste Schmutzarbeit leisten, sondern fortan auch in der Asche neben dem Herd schlafen muss, wird es Aschenputtel genannt. Sein einziger Trost ist das Bäumchen auf dem Grab seiner Mutter, dem es sein Leid klagen kann.

...Der König des Landes lässt bald darauf ein Fest ausrichten, auf das alle schönen Jungfrauen eingeladen werden, damit der Sohn eine Gemahlin wählen kann. Die eitlen Stiefschwestern wollen verhindern, dass Aschenputtel am Fest teilnimmt, obwohl es darum bittet. Unerkannt gelingt es Aschenputtel dennoch, sich unter die Gäste zu mischen, und der Königssohn verliebt sich in sie.



...Er möchte nun wissen, wer die schöne Unbekannte ist, doch ihr gelingt es, ihm zu entwischen. Dabei verliert sie ihren goldenen Pantoffel auf der Schlosstreppe, und der Verliebte lässt im ganzen Land nach der Unbekannten suchen, der der Pantoffel passt, damit er sie als Braut heimführen kann. Vergeblich versuchen die Stiefschwestern den zierlichen Schuh über ihre eigenen Füße zu ziehen, aber sie wollen einfach nicht passen...und so wird Aschenputtel schließlich doch noch als wahre Braut gefunden...
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...Wie es im Märchen immer so ist, gibt es auch hier ein gutes Ende und unser kleines Aschenputtel wird ganz bestimmt auf ihr persönliches Happy End nicht lange warten müssen und eine liebe Bärenfamilie finden...die kleine Bärin trägt ein handgehäkeltes Kleid aus zarter rosafarbener Merinowolle und ein Schleifchen im Haar...sie kommt mit einem kleinen Häkelpantoffel ins neue Heim...

Mittwoch, 26. Januar 2011

Traumprinz...


...es war einmal...so fangen alle Märchen an...Märchen von Prinzessinnen, von bösen Stiefmüttern, Hexen oder Froschkönigen und Traumprinzen...der Wunsch nach einer Traumwelt, in der es immer ein Happy-End gibt ist fast so alt wie die Menschheit...



...mit unserem Needful Friends Traumprinzen werden Märchen wahr...der kleine Bär ist 10 cm groß und trägt eine handgefilzte cremefarbene Krone mit goldenen Perlen...



... mehr zum Thema Traumprinz HIER ...
den Bären gibt es jetzt wieder neu im
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Montag, 24. Januar 2011

Tatort und andere Fehlschläge...


„…Ei, habbe Se gischtern Obend auch den Tatort im Erschte gesehe? Isch mään den mit vonner Bunneswehr?“
So ungefähr wird man im Lokalkolorit des letzten Bundeslandes, das vor der Wiedervereinigung auf „natürlichem Weg“ den Anschluss an die damalige Bundesrepublik fand…dem Saarland…den gestrigen Fernsehabend in der ARD kommentieren. Das Saarland, peripher am äußersten Rande des Südwestens gelegen ist schon ein ganz eigenes Ländchen mit einem eigenen Völkchen.
Schwein gehabt, damals in den Fünfzigern, sonst wäre man dort Franzose geworden und es gäbe mehr Froschschenkel statt „Dibbelabbes“ oder die legendäre Lyoner Fleischwurst.
...da weiß man noch was Recht und Ordnung ist und als einen unverrückbaren Teil des Landes empfindet man an der Saar die Bundeswehr, die seit ihren Kindertagen dort bereits fest verwurzelt ist. Bisher hat keine Reform, kein neuer Besen als neuer Minister und auch kein vermeintlicher Sparzwang sich ernsthaft mit den Saarländern und ihren Fallschirmjägern anlegen wollen.
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...Und jetzt das!
Ein „Trittbrettfahrerthema“, nämlich das posttraumatische Belastungssyndrom, das in dieser Produktion von der Saar die aus Afghanistan heimkehrenden Soldaten zu Psycho-Krüppeln und perfiden Mördern werden lässt. Natürlich ist es sehr ernst, wenn Soldaten nicht nur am Körper verletzt oder in Särgen mit ihrem Helm darauf nach Hause gebracht werden. Der junge Mensch wird dort mit Schlimmem konfrontiert und erkrankt daran oft so schwer, dass er mit verletzter Seele zurückkommt, selbst wenn er nicht direkt mit Gefechten und Selbstmordattentaten konfrontiert wurde . Das haben unsere Väter und Großväter in allen unseligen Kriegen als „Frontschweine“ erleben müssen, ob in Verdun, Stalingrad oder im unsäglichen Leid, das jeder Krieg zu jeder Zeit hinterlassen hat. Nur, dass man heute, zwischen Koalitionswirren, Wahlkämpfen und in einer „freundlich desinteressierten Gesellschaft“ wie Ex – Präsi Köhler sagt, davon natürlich, wenn möglich, nichts mehr hören will. Es passt eben weder in die politische Landschaft nach dem Ende der Wehrpflicht noch in die Spaßgesellschaft.
Da kommt man eben - bitteschön - nicht traumatisiert aus dem politisch legitimierten Einsatz als Psycho-Schwein zurück. Wenn das schmutzige Gesicht des Krieges also am liebsten unter den Teppich im Stall gekehrt werden soll, dann müssen es eben die Medien aufnehmen, damit es nicht aus dem kollektiven Bewusstsein verdrängt werden kann. Das finde ich gut...
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...Aber dann muss man auch sauber recherchieren und prüfen, was wirklich intern bei der Bundeswehr abläuft. Wie Strukturen und Gepflogenheiten realistisch sind und muss auch darstellen, wie intensiv sich die Vorgesetzten um ihre Männer und Frauen bemühen, wie sie mitleiden wenn sie auf Trauerfeiern stehen um Gefallenen das letzte Geleit zu geben und es nicht verdienen, dass daraus eine lächerlich-reißerische Posse gemacht wird. Im Gegensatz zu US-Produktionen wird die deutsche Polizei nicht als schießwütige Sheriffs dargestellt. Unrealistisch ist es, einen bisher unbescholtenen Mann, der zudem psychisch gestört zu sein scheint, gleich mit einem „finalen Rettungsschuß“ auf kürzeste Distanz zu töten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die saarländische Polizei so dargestellt werden möchte!
Damit erweist man auch den betroffenen Soldatinnen und Soldaten, die jeden Tag ihr Leben und ihre Gesundheit in Afghanistan riskieren müssen, keinen Respekt und einen Schweine- Pardon! - Bärendienst. Aber so muss es wohl sein…nur das Negative ist gut darzustellen, vor allem wenn es sich um einen Krimi handelt. Vielleicht sollte man einmal mehr bei den Skandinaviern in die Lehre gehen. Deren Krimikultur a la Mankell, Stig Larsson und anderer ist mittlerweile ja Kult. Und außerdem essen die Menschen im Lande der Mitternachtssonne auch viel lieber Fisch als Schweinefleisch…Euer
Eberhard von Porcus

Sonntag, 23. Januar 2011

...Roger Rabbit...


...als kleinen Vorboten auf den hoffentlich nicht mehr allzu fernen Frühling präsentieren die Needful Friends den ersten Hasen in diesem Jahr...



...Roger Rabbit ist leicht antikbehandelt und 16 cm groß...der Hase trägt eine handgehäkelte Hose aus eingefärbter melierter Baumwolle...er darf eines der handgeschnitzten Holzeier in das neue Zuhause mitnehmen...



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Freitag, 21. Januar 2011

...mit Pfefferminz bin ich dein Prinz...


...Glaubst du an den lieben Gott oder an Guevara
ich glaube an die Deutsche Bank denn die zahlt aus in bar ja
Liebling lass uns tanzen hast du noch 'nen Pfefferminz
'nen Pfefferminz so und nun gib mir 'nen Kuss
mit Pfefferminz bin ich dein Prinz...
Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz
mit Pfefferminz bin ich dein Prinz
mit Pfefferminz bin ich dein Prinz
mit Pfefferminz bin ich dein Prinz
mit Pfefferminz mit Pfefferminz mit Pfefferminz
bin ich dein Prinz Prinz Prinz Prinz Prinz Prinz...



...wir alle kennen noch das Lied von Marius Müller-Westernhagen...mit Pfefferminz bin ich dein Prinz...das als Album 1978 als vierte LP des Künstlers erschien. Unser kleiner Prince of Peppermint erhielt seinen Namen aufgrund seiner Fellfarbe...ein hauchzarter Mint-Ton mit hell abgesetztem Bauch aus flauschigem Alpaka in hellem grau...der Bär verkauft seine Seele für Pfefferminz...er trägt eine handgefilzte Krone mit goldfarbenen Perlen und darf etwas von der Pfefferminzschokolade in das neue Zuhause mitnehmen...jetzt neu im

Dienstag, 18. Januar 2011

...das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus ...


...Lazarus ist die lateinische Form des griechischen Wortes Lazaros, das auf den hebräischen Namen Eleazar...Gott hat geholfen...zurückgeht. Im Johannesevangelium ist Lazarus von Bethanien von Jesus auferweckt worden und ist ein heiliger verschiedener Kirchen...
...Das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus ist dagegen eine biblische Erzählung aus dem Lukasevangelium...



...erzählt wird die Geschichte vom armen und kranken Lazarus, der vor der Tür eines reichen Mannes liegt und nur die Brocken, die von dessen reicher Tafel herabfallen begehrt, während Hunde seine Geschwüre lecken. Nachdem beide Männer gestorben sind, kommt der Reiche in die Unterwelt und sieht von dort den Lazarus „in Abrahams Schoß“ gebettet. Der Reiche bittet Abraham, Lazarus zu ihm zu schicken, um ihm seine Qualen zu erleichtern. Dies wird ihm jedoch mit dem Hinweis verweigert, der Reiche habe seinen Anteil am guten Leben bereits im Diesseits erhalten. Auch die Bitte des Reichen, Lazarus zu seinen Hinterbliebenen zu senden, um sie vor den Folgen eines üppigen Lebens zu warnen, wird von Abraham abgelehnt...

...die Figur des Lazarus und seine Geschichte ist hier ein Symbol der Armenfrömmigkeit...und der Grundgedanke der frühen israelischen Weisheit, dass Gott den Gerechten belohnt und den Sünder bestraft...



...häufig findet man den Namen Lazarus in abgewandelter Form in katholischen Ländern...in Spanien Lazaro, in Polen Lazarz, in Italien Lazzaro...in alten Auktionskatalogen ist der „völlige Lazarus“ als Bezeichnung für sehr alte und extrem „abgeliebte“ Bären ein gängiger Begriff...unser Lazarus ist antikbehandelt und hat den Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären. Er trägt eine Schleife mit antiker Glocke um den Hals...

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Holly Golightly sucht nach einem Zuhause bei

Montag, 17. Januar 2011

Hans im Glück...


...das Glück hat schon eine Vielzahl von Philosophen im Laufe der Jahrhunderte beschäftigt...das Wort Glück, wie wir es heute kennen, leitet sich von dem im 12. Jahrhundert verwendeten „gelücke“ ab, was soviel heißt wie...die Art, wie etwas endet oder gut ausgeht. Glück zu haben war seinerzeit nach Ansicht der Menschen nicht von eigenem Handeln oder Talenten abhängig sondern eher zufällig. Jedoch benutzte man im Volksmund häufig die Redewendung...Jeder ist seines eigen Glückes Schmied. Die Fähigkeit glücklich zu sein, hing in diesem Sinne sowohl von äußeren Umständen als auch von individueller Lebenseinstellung und Selbstbejahung ab. Schon Aristoteles hatte die Auffassung, dass der Mensch durch sein Handeln zu seinem Glück selbst beitragen kann...
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Bis heute haben sich diese Worte gehalten. Wir sprechen auch häufig vom Schlüssel zum Glück, aber was macht uns glücklich? ...ist es unser Umfeld, in dem wir uns täglich bewegen, unsere Sozialkontakte und Freundschaften, die wir pflegen, materieller Reichtum oder eher unser innerer Reichtum, den wir durch unsere Lebenserfahrung in guten und schlechten Zeiten im Laufe unseres Lebens sammeln dürfen?



Über das Glück im Allgemeinen und Besonderen haben wir früher schon einmal philosophiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass es ein fein gemischter Coctail aus vielen kleinen Dingen im Leben ist, der uns glücklich macht...aber allem voran ist es das Glück zu lieben und geliebt zu werden. Der Schlüssel zum Glück ist also auch der Schlüssel zum Herzen? ...dieser Schlüssel steht oft symbolisch dafür, dass unser Partner den Weg in unser Herz gefunden hat. Hans im Glück wartet mit seinem persönlichen Glücksschlüssel auf einen Platz in Eurem Herzen...
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Freitag, 14. Januar 2011

...von Schulen, Lehrkörpern und ihren Opfern...


...also, ich weiß ja nicht, wie viele Ferkel der geneigte Leser und selbige Leserin schon großgezogen hat und ob sie auch alle den elterlichen Stall nach erfolgreichen Reifeprüfungen für ein Studium in zum Beispiel Schweinfurt oder Rüsselsheim verlassen haben, aber man wächst ja bekanntlich mit den Aufgaben und als Eltern wächst man mit den Schulerfahrungen der Kleinen quasi mit.
Sind Ihre Eltern dazumal - als Sie Pennäler waren - auch ständig in die Schule gebeten worden? Haben Sie Bittbriefe zu Veranstaltungen bekommen oder hat man Ihnen auch in einem schonungslosen Psychogramm die erzieherischen Defizite der Kinderstube coram publico offeriert? Nein?, na, dann sind Sie offensichtlich nicht auf der pädagogischen Zielgerade moderner Schulphilosophie. Verblüfft lese ich zum Beispiel die Einladung zu einem Sportfest der Schule meines Jüngsten, indem die Knirpse zu „Sponsorrunden“ auf der 400m-Laufbahn aufgefordert werden, die dann durch Eltern und andere solvente Interessenverbände finanziert würden, um neue Musikinstrumente für das Schulorchester zu kaufen.
Was wäre denn, wenn man den Garten des Kanzleramts in Berlin umgraben dürfte, um vom Erlös der wohlfeilen Spatenstiche eine neue Flotte Dienstwagen für die Abgeordneten zu finanzieren? Guter Plan denken Sie? Merkantilismus als eine zu vermittelnde, Lebenstauglichkeit fördernde Grundkompetenz? Ich bin skeptisch.

...So bekomme ich kürzlich einen netten Brief der Schulleitung mit besten Wünschen für ein gutes Neues Jahr. Nur, dass diese Freundlichkeiten am Ende einer langen Liste von Wünschen stand, mit deren Verwirklichung durch die spendierfreudigen Eltern man eine Samstagsveranstaltung zur Darstellung der Schule für kommende Schülergenerationen plane. Natürlich muss das wochenendliche Engagement der Lehrkörper zeitlich vergolten werden, so dass der darauffolgende Montag für die Ferkel schulfrei sei. Ist ja auch ein echtes Geschenk für berufstätige Eltern, die davon freudig überrascht werden.
Dafür wird ja wenigstens an der Gesamtschulzeit gespart. G8 nennt man es, wenn man die zukünftigen Leistungsträger als intellektuelle Frühchen aus dem Brutkasten entlässt.
Klar, man muss mit der Zeit gehen. Nur noch Hausaufgaben, danach draußen Spielen bis Sonnenuntergang, schnell in die Wanne und danach Daktari oder die Hitparade mit DieterThomas Speck bevor man im Stall verschwand sind längst passé.
Aber wir sind doch auch anständige Schweine und – pardon! – Menschen geworden?
Eben Leistungsträger der Leistungsgesellschaft und nicht Aussteiger. Die gab es aber auch schon immer. Ich erinnere mich an diejenigen meines Abiturjahrgangs, die alle mit diesen bourgeoisen Leistungsdrücken nichts zu tun haben wollten, ja, die sind dann eben lieber Lehrer geworden...Euer
Eberhard von Porcus

Donnerstag, 13. Januar 2011

...David gegen Goliath...oder wie der Lausbub zur Schleuder kam...


...nach biblischen Überlieferungen besiegte David Goliath mit einer Schleuder…Die Zwille oder Schleuder ist bis heute unter den Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, da sie einfach selbst gebaut werden kann…Hölzer aus Haselstrauch, Buche oder Eiche sind besonders geeignet…als elastisches Material, das in einem 40-60 Grad Winkel an die Astgabeln befestigt wird, dient in der Regel einfaches Einkochgummi oder alte Fahrradschläuche. Als Munition kann so ziemlich alles von Steinen über Metall und Glas verwendet werden.



Die Schleuder war als Waffe von der Antike bis ins Hochmittelalter weit verbreitet. Die ältesten Funde von Steinschleudern, die zur Jagd eingesetzt wurden, stammen aus der Zeit um 3000 v. Christus. Später wurde die Steinschleuder auch zur Verteidigung eingesetzt… im Mittelalter erscheint die Schleuder noch häufig in Abbildungen von Schlachtszenen…der Codex Atlanticus von Leonardo da Vinci um 1500 enthält noch Skizzen von Schleudern…



Bei Kindern war die Schleuder noch bis ins Fernsehzeitalter ein Zeitvertreib im Freien, der aber „ins Auge“ gehen konnte…eine Berner Schulordnung von 1636 berichtet, dass Knaben nach dem Schulunterricht gerne „steinschlinggen“.



...auch bei den Needful Friends gibt es einen Lausbuben, der nach klassischem Vorbild Fenster mit der Schleuder einschlägt...der immer nur Streiche im Sinn hat und Abends nach dem Spiel an den Ohren durch die Badewanne gezogen werden muss...mit unserem Lausbub erspart man sich das tägliche Bad...viel Spaß kann man mit ihm aber ganz sicher haben. Der Bär trägt ein Hemd mit Häkelweste aus handgefärbtem Baumwollgarn und eine Cordhose...seine Schleuder darf er in das neue Zuhause mitnehmen...neu im
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Montag, 10. Januar 2011

...von Gammelfleisch, Dioxin und dem Schwein im Menschen...


...das Schwein im Menschen...oft zitiert und noch mehr missbraucht. Wer fragt eigentlich nach dem Menschen im Schwein? Gott sei Dank niemand, denn wir benötigen keinen demütigenden Vergleich. Der Mensch sei ja des Menschen Wolf, eben Lupus. Die Evolution hat uns nach dem Ende der Dinosaurier wechselhaft mitgespielt.
Mit Blick auf diese Zeiten ist es erstaunlich, dass wir heute hochhygienische und vollklimatisierte Fleischverarbeitungsmaschinerien kennen, jedoch ist es ebenso fatal, dass wir Schweine und die Menschen uns von sehr unterschiedlichen Postionen in diesen begegnen. Wir gehören der Klientel "Nutztier" an, mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten. Wer fragt eigentlich ob es "Nutzmenschen" gibt? Oh, diese Frage wurde gestellt, oft sogar, von Sklaverei bis "unwertem Leben" hat der Mensch seinesgleichen öfter auf diese Ebene begrenzt. Jetzt, zum Beginn des 21. Jahrhunderts, zu einer Zeit, da man Viehtransporte in Europa ökologisch überprüft und "artgerecht" konzipiert, hat sich das verhältnis Mensch-zu-Mensch doch kaum verändert...man führt gerechte und Heilige Kriege, kämpft erfolglos gegen Diktatur und Korruption, für Meinungs- und Medienfreiheit sogar in der EU und schaut kopfschüttelnd auf die "anderen", die alles so anders machen und es einfach nicht glauben wollen, dass man es hier doch so viel besser weiß und man deshalb für sie das Richtig und Falsch vorgibt.

...okay, aber dann gibt es auch bei uns...bei den Saubermännern...so kleine Schönheitsfehler wie Gammelfleischskandal und Dioxingiftmischerei. Es ist schon schlimm genug, dass die "armen Schweine" (mit oder ohne Federn) die eigenen, krepierten Artgenossen in Futtermehl anonym neutralisiert zum Fraß vorgeworfen bekommen, aber jetzt auch noch Gift? Kennt denn der Mensch keine Grenzen oder kommt er wieder durch, der "Nutzmensch", diesmal in der Rolle des Verbrauchers...ich glaube, dass sich die Zeiten und damit die Verhältnisse langfristig ändern werden. Die Evolution schreitet fort und wird auch vor dem Homo Sapiens Sapiens - oder Lupus - nicht halt machen. Erstaunlich, wie sehr die selbsternannte Krönung der Schöpfung diesen Prozess beschleunigt, darin ist er uns Schweinen stets eine Rüssellänge voraus, ob mit Anne Will oder ohne...Euer
Eberhard von Porcus

Dienstag, 4. Januar 2011

...und noch ein Schweinchen...


...Nachwuchs im Schweinestall bei den Needful Friends...nachdem die kleine Sachiko ihren Menschen im Handumdrehen um den Finger gewickelt und ihn zum Kauf überredet hat...sucht nun auch ihr Bruder Susumu...japanisch für Fortschritt, Aufstieg...nach einem Zuhause...


...der kleine Schweinemann trägt eine gehäkelte Weste sowie Hose in frühlingshaftem Grün...der Hosenknopf wurde mit einem Glückskäfer verziert...