Freitag, 9. Dezember 2011

Ballett, Bolschoi und Mathilda...ein wahres Märchen


...Die Ballerina...bezaubernd, faszinierend und geheimnisvoll...viele Mädchen wünschen sich nichts sehnlicher, als Primaballerina zu werden und das Leben der großen Solotänzerinnen ist auf der Bühne in der Tat manchmal wie ein Märchen. Aber der Ruhm hat seinen Preis...eine Ballerina trainiert so hart wie ein Profisportler, doch es zählt nicht nur Leistung, sondern auch Leidenschaft, Hingabe und Ausdruck...sie muss das Publikum fesseln und begeistern...Momente schaffen.



Ballett ist ein Streben nach völliger Körperbeherrschung...schon eine kleine Unachtsamkeit, ein falscher Sprung, eine unsaubere Hebefigur kann eine Karriere beenden. Wer in den großen Compagnien der Welt tanzt, trainiert sieben Tage die Woche, hat kaum Privatleben...oft begleiten Sehnenrisse und Schmerzen den Alltag. Die Karriere der Tänzerinnen ist in der Regel mit 35 Jahren beendet...kein Körper macht die Anstrengungen langfristig mit. Nicht selten setzt eine Primaballerina ihre Karriere später als Choreografin fort. Bis heute wird das Weiblichkeitsideal der Ballerina zelebriert und hochgehalten.



Das Ballett entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert aus den an italienischen und französischen Fürstenhöfen aufgeführten Schauspielen. Zu dieser Zeit war es noch keine eigenständige Kunstform. 1661 gründete Ludwig XIV. die Academie royale de la danse in Paris. In dieser Zeit erfuhr das Ballett eine enorme Weiterentwicklung. Ballett wird zum Bühnenstück, das von männlichen Berufstänzern aufgeführt wird. Ab 1681 dürfen auch Frauen erstmals offiziell tanzen. Eine Blütezeit erlebte das Ballett in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland. Unter der Leitung von Marius Petipa entstanden klassische Meisterwerke wie Schwanensee, Dornröschen und Der Nussknacker zur Musik Tschaikowskis. Das Bolschoi Theater brachte einige große Tänzer hervor, die schon zu Lebzeiten Legenden waren wie Rudolf Nurejew und Anna Pawlowa...



...neben Anna Pawlowa war auch die legendäre Mathilda-Maria Kschessinskaja, die im Jahre 1890 den Abschluß ihrer Ausbildung an der kaiserlichen Ballettschule absolvierte, eine der ganz großen Tänzerinnen aus dem Land der Sehnsucht. Ihre nahezu perfekte und ausdrucksvolle Kunst zu Tanzen, machte sie ebenso berühmt, wie die Affäre mit dem letzten russischen Zaren Nikolaus II. Der Zar gab sogar 1904 für die Tänzerin eine Villa in Auftrag, die bis heute ihren Namen trägt. Im Jahre 1920 ging sie für immer nach Paris. Dort heiratete sie Andrej Wladimirowitsch, einen Verwandten der Zarenfamilie. Im Alter schrieb sie ihr Leben in einem Buch nieder...sie wurde fast 100 Jahre alt.



...Unsere kleine Primaballerina Mathilda wurde nach dieser großen Tänzerin benannt...sie entstammt der Nostalgie Kollektion und wurde mit einem antikbehandelten Outfit ausgestattet. Ihr gehäkeltes Trikot mit Tutu und ihre extrem ausgetanzten Spitzenschuhe erzählen von einem Leben, in dem nichts als Tanzen zählt...ein Märchen, das oft nur für den Zuschauer ein "wahres" Märchen ist...jetzt neu im
SHOP

Kommentare:

Birgit/Schlossbaerchen hat gesagt…

Eine ganz bezaubärnde Ballerina und
die Geschichte ist klasse.

schönes Wochenende
Knuddels Birgit

KUSELVER hat gesagt…

Ich liebe Deine Bären und kann mich gar nicht satt sehen.

LG Cornelia

ewuva hat gesagt…

Twoje misie są cudowne, balerina rozczulająca, kocha się ją od pierwszego spojrzenia. Piękna, słodka, czarowna...
Pozdrawiam;)
http://ewuva.blogspot.com/

Needful Friends hat gesagt…

@ewuva

Dziękuję bardzo. co oznacza, że ​​wiele ;O)

Wesołych Świąt

anja

Настасья hat gesagt…

Умопомрочительное создание!!!! А балетки просто сказка!!! Умничка.