Montag, 29. November 2010

...von Pflichtgeschenken und Liebesgaben...


Alle Jahre wieder kommt die Zeit der weihnachtlichen Vorfreude, der Besinnlichkeit aber auch der Qual der Wahl und der Frage...was schenke ich meinen Lieben zu Weihnachten...doch wie kam es überhaupt zu diesem Brauch zu Weihnachten zu schenken?
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...Früher gehörte das Schenken zu den Pflichten eines Arbeitgebers...was heute das Weihnachtsgeld, war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Weihnachtsgeschenk. Es war genau wie das Weihnachtsgeld heute fester Bestandteil des Arbeitsvertrages. Man bekam Kleidung oder wurde in Naturalien bezahlt. Tagelöhner erhielten keine Geschenke in dem Sinne dafür freies Essen satt...


Man schenkte damals von oben nach unten...wer also höher auf der sozialen Leiter stand, gab den Niederen...heute ist es oft umgekehrt und man kann an der Menge der sich auf manchen Schreibtischen anhäufenden Geschenke den Einfluss und Rang des Beschenkten ableiten...

...In Klöstern und Pfarreien wurde zu Weihnachten Lebensmittel und Bäckereien an Bedürftige ausgegeben. Liebespaare machten sich Geschenke...sie schenkte ihm Bäckereien und er lud sie im Gegenzug zum Dorftanz ein. Auf dem Land wurden auch Tiere beschenkt...so kommt aus Schweden der Brauch, Getreidesäcke vor das Haus zu stellen, das dann in der Nacht die Tiere aufpicken sollten...kamen viele Tiere und war der Sack am nächsten Morgen leer, hoffte man auf ein gutes Erntejahr. Den Tieren im Stall schenkte man Brot...schließlich hatten sie damals das Jesuskind mit ihrem Atem gewärmt...


Das Schenken in der Familie von Eltern an die Kinder war früher nicht üblich...es schenkten nur die Paten, die zum Dank von den Kindern mit Lebkuchen beschenkt wurden. Der Weihnachtsmann wurde so zum idealen Erziehungspartner...er hielt sich geheimnisvoll im Hintergrund und konnte bestrafen oder belohnen indem er den Wunschzettel erfüllte oder rigoros zusammenstrich. Das Schenken verbreitete sich immer mehr und die Bescherung rückte so in den Mittelpunkt des Weihnachtsfestes für alle, die es sich leisten konnten...

"Hiroshi" heisst in Japan der Großzügige...der reizende ANIME ist nur in der Weihnachtszeit erhältlich und kommt mit einem kleinen Überraschungsgeschenk ins neue Heim...

Kommentare:

Ulrike hat gesagt…

Danke für die ausführliche Information über die historische Tradition des Schenkens. Lässt vielleicht den einen oder anderen mal über Sinn und Unsinn nachdenken. Hiroshi ist ein genz reizender Weihnachtswichtel. Überhaupt finde ich deine bärigen Geschöpfchen sehr schön.

Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit

Ulrike

Мила hat gesagt…

Боже!!! Какой малыш замечательный!!!!!!!!!!!!

LUPINUS SALON hat gesagt…

Einfach nur wundervoll! Ich bin eine große Bewunderin Deiner zauberhaften Wesen!

Liebe Grüße, Therés

herbstnacht hat gesagt…

Hallo!

Ich bin beim Stöbern von Blog zu Blog zufällig auf deinem gelandet.

Teddys sind eigentlich nicht unbedingt meine absoluten Lieblinge, aber deine finde ich totaaal schön!
Die sehen so knuffig aus und haben so viele liebevolle Details - die Fotos sowie die Geschichten dazu - einfach wunderbar!

Ich werde sicher öfter vorbeischauen und mich verzaubern lassen.

Liebe Grüße
herbstnacht