Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten...Merry Christmas...Buon Natale...


Zum Christfest
den Segen und Frieden
der Weihnachtsbotschaft
Euch allen und Euren Familien
sowie
Gottes Segen und treuen Schutz
an allzeit erfüllten Tagen im neuen Jahr
wünschen Euch von Herzen
die Needful Friends und Koboldkinder

Dienstag, 8. Dezember 2009

Taiki...oder Weihnachten in Japan...


Das Jahresende ist in Japan traditionell als Zeit der Geschenke bekannt und ist somit das wichtigste Fest des Jahres…steht bei uns an Weihnachten die Freude des Schenkens im Vordergrund, so sieht man in Japan die Jahresendgeschenke, die sogenannten O-seibo, eher als Tradition und Pflichterfüllung den Menschen gegenüber, denen man im zu Ende gehenden Jahr zu Dank verpflichtet war. Der heilige Abend ist in Japan ein normaler Arbeitstag, der keine große Bedeutung hat, denn nur 1,5 Prozent der japanischen Bevölkerung sind Christen.


Trotzdem ist Weihnachten in Japan vor allem in jungen Familien sehr populär und wird am 25. Dezember als Geburtstag des amerikanischen Santa Claus mit kommerziellem Schwerpunkt begangen, wobei die weihnachtliche Stimmung vor dem Fest im Vordergrund steht. Aufwändige Weihnachtsmärkte und ausgefallene Beleuchtungsideen, die sogenannten Light-Ups, verwandeln die großen Städte Japans in abendliche Kunstwerke.
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Das wichtigste Fest in Japan ist jedoch der Jahreswechsel…am 31. Dezember sieht man überall mit Kiefernzweigen, Strohgebinden und Reiskuchen geschmückte Hauseingänge. Das Familienfest wird mit traditionellen Jahreswechsel-Nudeln aus Buchweizen, die ein langes Leben versprechen, und Geschenken gefeiert. Abends besucht man die buddhistischen Tempel, in denen die Silvesterglocken…Joya-no-kane…das alte Jahr ausläuten…sie schlagen 108 mal zur Mahnung an die 108 Bindungen der Menschheit an die irdische Welt.


Bei den ersten Tempelbesuchen im neuen Jahr, den Hatsumode, ist das Gebet für Gesundheit und Glück, aber auch der Kauf von neuen Glücksbringern besonders wichtig… Taiki bedeutet großer Glanz, grosses Leuchten…und so steht der Bär sinnbildlich als Glüchsbringer für Licht, Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Dienstag, 21. Juli 2009

Blog Neueröffnung...

Solange Menschen denken,
dass Tiere nicht fühlen,
solange müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken...


Als ich diesen Spruch zum ersten Mal gelesen habe, hat er mich tief bewegt...weil er in wenigen Worten das Elend vieler Tiere auf den Punkt bringt, die Grauenvolles erleben oder erlebt haben...oft ein unwürdiges Leben in Ländern führen müssen, in denen Tiere keinen Stellenwert haben. Als Mitglied eines Windhundforums sehe ich fast täglich solche Schicksale. Sie erschüttern, berühren und bewegen genau deshalb so manchen Menschen passiv und aktiv...

Unser neu eröffneter Blog Needful Friends Windhundblog ist als Ergänzung zu diesem Blog gedacht...er soll eigene Geschichten erzählen sowie auf aktuelle NotFELLE hinweisen...es ist bei der Vielzahl der Hunde immer ein Tropfen auf den heissen Stein...aber jedes Schicksal ist ein ganz Eigenes und hat es verdient, hinzusehen...

Unser Needful Friends und Windhundblog stellt NotFELL Taker vor...wir freuen uns, Euch auch dort begrüssen zu dürfen...

Samstag, 4. Juli 2009

Hans oder der Schlüssel zum Glück...


Das Glück hat schon eine Vielzahl von Philosophen im Laufe der Jahrhunderte beschäftigt…das Wort Glück, wie wir es heute kennen, leitet sich von dem im 12. Jahrhundert verwendeten „gelücke“ ab, was soviel heißt wie…die Art, wie etwas endet oder gut ausgeht. Glück zu haben war seinerzeit nach Ansicht der Menschen nicht von eigenem Handeln oder Talenten abhängig sondern eher zufällig. Jedoch benutzte man im Volksmund häufig die Redewendung…Jeder ist seines eigen Glückes Schmied. Die Fähigkeit glücklich zu sein, hing in diesem Sinne sowohl von äußeren Umständen als auch von individueller Lebenseinstellung und Selbstbejahung ab. Schon Aristoteles hatte die Auffassung, dass der Mensch durch sein Handeln zu seinem Glück selbst beitragen kann.



Bis heute haben sich diese Worte gehalten. Wir sprechen auch häufig vom Schlüssel zum Glück, aber was macht uns glücklich? …ist es unser Umfeld, in dem wir uns täglich bewegen, unsere Sozialkontakte und Freundschaften, die wir pflegen, materieller Reichtum oder eher unser innerer Reichtum, den wir durch unsere Lebenserfahrung in guten und schlechten Zeiten im Laufe unseres Lebens ansammeln dürfen?



Über das Glück im Allgemeinen und Besonderen haben wir früher schon einmal philosophiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass es ein fein gemischter Coctail der vielen kleinen Dinge im Leben sind, die uns glücklich machen…aber allem voran ist es das Glück zu lieben und geliebt zu werden…der Schlüssel zum Glück ist also auch der Schlüssel zum Herzen? …dieser Schlüssel steht oft symbolisch dafür, dass unser Partner den Weg in unser Herz gefunden hat.



Unser Hans im Glück wartet HIER mit seinem persönlichen Glücksschlüssel auf einen Platz in Eurem Herzen…

Donnerstag, 18. Juni 2009

Annabelle...


Ein Freund ist ein Geschenk,
das man sich selber macht.
Robert Louis Stevenson



Annabelle
ab heute Abend 19:30

Sonntag, 14. Juni 2009

...vom Sammeln und Jagen...


Seit 60 Jahren habe ich jährlich wenigstens 100 Dukaten auf Ankauf von Merkwürdigkeiten gewendet. Ich habe nicht nach Laune oder Willkür, sondern jedes mal mit Plan und Absicht gesammelt und an jedem Stück meines Besitzes etwas gelernt", schreibt Johann Wolfgang von Goethe 1830 rückblickend auf seine Sammlertätigkeit.



Schlägt man im Wörterbuch unter dem Begriff "Sammeln" nach, so findet man folgende Erklärung: Sammeln bezeichnet die systematische Suche, Beschaffung und Aufbewahrung einer abgegrenzten Art und Kategorie von Dingen.
Man unterscheidet den systematischen Sammler, der seine Objekte nach Epochen, Gattung oder Thematik eingrenzt vom Unsystematischen, der nur sammelt, was gefällt oder einen gewissen Erinnerungswert hat.



Seit jeher gehen Menschen den Urinstinkten „Sammeln und Jagen“ nach. Es gibt so viele Dinge, die sammelnswert sind. Sammler freuen sich oft wie ein Kind über jedes neue Stück, das ihre Sammlung bereichert...und in der Needful Friends Bärenwerkstatt freuen wir uns natürlich besonders, wenn unsere Bären keine „Einzelgänger“ bleiben. Nicht selten sprechen unsere Kunden von einem hohen Suchtfaktor...und so folgen dem Erstkauf in der Regel schnell weitere Neuzugänge. So entstand obiges Foto...eine Nostalgiegruppe von Needful Friends im neuen Heim.

Freitag, 5. Juni 2009

...neues SHOPANGEBOT...


Novalis sagte..."spielen ist experimentieren mit dem Zufall"...durch das Wetteifern mit Konkurrenten entsteht eine Spannung um das Objekt der Begierde, das unseren längst vergessenen Jagdinstinkt neu aufleben lässt...ob Kartenspiel, Pferderennen, Roulette oder Auktionen...der Bruchteil einer Sekunde vor dem entscheidenden Ende "gewonnen oder verloren" hat uns Menschen schon immer fasziniert.

Seit 10 Jahren können Millionen Menschen bequem von Zuhaus direkt am Bildschirm online ihrem Jagdtrieb nachgehen. ebay zählt mittlerweile über 150 Millionen Mitglieder, ist auf 33 nationalen Märkten vertreten, somit das weltweit größte Online-Auktionshaus und aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken.

Seit vielen Jahren sind auch die Needful Friends in ebay-Auktionen zu sehen. Mit der Präsenz auf diesem Marktplatz haben wir eine größtmögliche Zielgruppe ansprechen können und unsere Bären haben in ganz Europa und darüber hinaus ein neues Heim gefunden. Aber ebay hat auch seine Schattenseiten..."the winner takes it all" sang ABBA treffend 1980...immer häufiger schrieben uns enttäuschte Kunden, die zum Auktionsende die Konkurrenz nicht haben schlagen können. Da jeder Needful Friend als Unikat entsteht, konnten wir den Wünschen der Kunden auf Nachbestellung nicht immer in allen Punkten nachkommen...

Angebot und Nachfrage haben uns daher zum Handeln bewegt und so findet man die Needful Friends seit Kurzem auch in unserem Onlineshop auf unserer Homepage...nun heisst es auch


3-2-1-meins


Unsere ebay-Auktionen wird es selbstverständlich in Abständen für unsere Zockerfreunde auch weiterhin geben...

Samstag, 18. April 2009

Abschied...Oskarchen im Regenbogenland...


Mein Großvater pflegte immer zu sagen...der Herrgott lässt keine Bäume in den Himmel wachsen...und es scheint ein Naturgesetz zu sein...auf Sonnenschein muss Regen folgen. Nach einem traumhaften Wochenende aus Berlin heimgekehrt, mussten wir völlig unerwartet von unserem Oskarchen Abschied nehmen...was war passiert?
Seit Beginn des Jahres war Oskarchen immer wieder in Abständen sehr krank...es traten sporadisch Fieberschübe und Erbrechen auf, die mit offensichtlichen Schmerzen einhergingen, ohne dass die Ursache gefunden wurde. Unzählige Besuche in der Tierklinik blieben trotz gründlichster Untersuchungen ohne Ergebnis...Oskarchen erhielt diverse Antibiotika, die teilweise gar nicht oder nur sehr langsam anschlugen. Es war für uns alle eine sehr aufreibende Zeit, die von Mitleid und Hilflosigkeit geprägt war...
Anfang der Woche brach der kleine graue Kobold plötzlich zusammen, war nicht mehr in der Lage aufzustehen...noch nicht einmal sein Köpfchen konnte er anheben. Das Fieber war einer Untertemperatur gewichen, der Hund war kalt und in einem elenden Zustand...der Tierarzt konnte nur noch sein Sterben feststellen.
Sein Tod ist immer noch ungeklärt...eine Möglichkeit...ein MDR1 Gendefekt...MDR steht für multiple drug resistance...es handelt sich hierbei um eine multiple Medikamentenunverträglichkeit, die bei seltenen Hunderassen gelegentlich auftreten kann. Das MDR1 Gen entstand im Laufe unserer Evolutionsgeschichte bei allen Säugetieren, gehört zur Familie der sogenannten ABC Transporter, ist ein wichtiger Bestandteil der Blut-Hirn Schranke und dient der Entgiftung des Körpers.
Gelangen Giftstoffe, wie in diesem Falle Medikamente, in den Körper, produziert das MDR1 Gen ein Protein, das die Giftstoffe aus den Gehirnkapillaren in die Blutbahn zurück schleust und an Leber und Niere weiterleitet, wo sie abgebaut und ausgeschieden werden...ist das Gen defekt oder fehlt es gänzlich, kann dieser Proteintransmitter nicht gebildet werden...Medikamente setzen sich toxisch im Gehirn ab und vergiften langsam aber nachhaltig das zentrale Nervensystem.
Die Symptome sind Bewegungsstörungen, Desorientiertheit, epileptische Anfälle, Fieberschübe, Erbrechen...komatöse Zustände...die Folge Organversagen...eine weitere Möglichkeit wäre eine nicht erkannte Borreliose. Dafür würden die häufigen Fieberschübe sprechen. Gewißheit aber haben wir bis heute nicht...auffällig war allerdings, dass von Beginn an Medikamente gar nicht oder nur sehr langsam anschlugen...oft hatte ich den Eindruck, dass es Oskarchen nach jeder Medikamentengabe eher schlechter ging. Erst der Wechsel des Antibiotikums führte zum Therapie-Erfolg.
Multiple Medikamentenunverträglichkeit bezieht sich z.B. nur auf eine greifbare Anzahl bekannter Medikamenten-Inhaltsstoffe, die bei Kenntnis des Gendefekts umgangen werden und mit alternativen Medikamenten behandelt werden kann.
Unser kleines Oskarchen hinterlässt eine grosse Lücke...er wird immer in unserem Herzen sein.
Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.
Johann Wolfgang von Goethe

Mittwoch, 8. April 2009

Osterpause...


...in den letzten Tagen haben uns immer wieder einzelne emails erreicht mit der Frage, ob wir eine Pause einlegen...es uns gut geht, beziehungsweise ob es uns überhaupt noch gibt...zum einen von der Tatsache, dass wir offensichtlich vermisst werden, leicht geschmeichelt und zum anderen von schlechtem Gewissen geplagt, erklären wir an dieser Stelle...

...ja, uns geht es gut...in der Bärenwerkstatt hatten wir alle Hände voll zu tun, dem Oster-Andrang Herr zu werden...die letzten bärigen Ostereier sind nunmehr ausgeliefert...und werden hoffentlich zu einem ganz BÄRsonderen Osterfest beitragen...

...wir gehen in eine kurze Osterpause und legen im geliebten Berlin erste Meilensteine für neue Lebenswege...wohin sie uns explizit führen, bleibt zunächst noch ungewiß und ist von einer Vielzahl sicher auch praktischer Faktoren abhängig...dem großen neuen Schritt in eine große aber beeindruckende Stadt sehen wir mit Ungeduld und Vorfreude entgegen...wir hoffen auf ein ruhiges Plätzchen fernab vom Trubel und trotzdem irgendwie mittendrin...ein wenig Angst vor dem neuen Umfeld fährt dabei trotz aller Vorfreude irgendwie mit...aber wie sagte Charlie Chaplin so treffend...

An den Scheidewegen des Lebens
stehen keine Hinweisschilder...


...und wer nicht wagt, der nicht gewinnt...in diesem Sinne wünschen wir Euch von Herzen Frohe Ostern...

Montag, 16. März 2009

Osterauktionen...


...Fritz Koch Gotha hat die bunte Osterzeit, Hasen und Ostereier 1924 in seiner Häschenschule auf unvergessliche Weise festgehalten...



...ein Buch, das sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut...inspiriert von diesem schönen Kinderbuch entstanden die beiden Needful Friends Hasenhans und Hasengretchen...die nur in der Osterzeit in unserem Sortiment sind...



Donnerstag, 5. März 2009

Friends will be Friends...


In der Süße der Freundschaft
soll Lachen sein und gemeinsame Freude.
Denn im Tau einfacher Dinge
findet das Herz seinen Morgen
und Erfrischung...

Khalil Gibran



...ein afrikanisches Sprichwort sagt...Freundschaft ist wie eine Spur, die im Sand verschwindet, wenn man sie nicht ständig erneuert...diese Woche bekamen wir gleich zweimal den Friends Award verliehen...ein nicht nur wunderschöner Award, sondern einer mit ganz besonderer Aussage...

Schaut man bei Melontha und Juliane auf ihre Blogs, so findet man folgenden Text, der die Bedeutung verdeutlicht...


"Diese Blogs sind überaus zauberhaft. Diese netten Blogger versuchen Freunde zu finden und zu sein. Sie sind nicht darauf aus sich selbst als die Größten darzustellen. Unsere Hoffnung ist, dass wenn das Band dieses Preises weitergereicht wird, mehr Freundschaften weitergereicht werden. Bitte gebt diesen Bloggern mehr Aufmerksamkeit. Gib' diesen Award an acht Blogger, die weitere acht Blogger auswählen müssen und diesen schlau geschriebenen Text in ihren Award-Post mit aufnehmen müssen."


Holly und ich fühlen uns sehr geehrt...wir sind stolz, auserwählt worden zu sein und möchten diesen Award weiterreichen an Menschen, mit denen uns eine besondere Freundschaft verbindet oder die in beispielhafter Weise Anderen in Freundschaft verbunden sind...

Allerleirauh ... mit der mich nicht nur persönlich eine Freundschaft verbindet, sondern die in so rührender Weise Gabriela mit ihren Posts eine Stütze war bei dem Verlust ihrer geliebten Tochter...Allerleirauh hinterlässt Spuren im Sand, die niemals verschwinden...

Angelika ... mit der mich nicht nur die gemeinsame Heimatstadt verbindet...ich danke Dir für die lieben Aufmerksamkeiten, die mir so gut getan haben...

Anne-Mette ... für ihre Herzlichkeit...und die wunderbaren dänischen Kuchenrezepte...

Emma ... weil sie einfach so erfrischend authentisch ist...

Livi ... einer der liebsten Menschen, die ich hier in der Bloggerwelt kennenlernen durfte...und weil sie mich eingeladen hat, sie zu besuchen...im Sommer, wenn die Italiener plappern...

Steffi ... mit der mich etwas Besonderes verbindet...und die weiß, dass ich immer für sie da bin, wenn sie mich braucht...

Jeanette ... weil sie das Herz auf dem rechten Fleck hat...

Elvira ... in ihrem neuesten Post schreibt sie...dass man 1 Minute benötigt, um jemanden zu bemerken, 1 Stunde um ihn einzuschätzen, einen Tag um ihn gern zu haben, aber ein ganzes Leben, um ihn wieder zu vergessen...und sie erzählt uns, wie sie nach 30 Jahren ihre Freundin Anna wieder gefunden hat...und von ihren Emotionen beim ersten Wiedersehen...mich hat dieser Post in besonderer Weise berührt...



...unzählige Blogs hätten diesen Award verdient...ganz viele haben ihn schon...ich wünsche mir, dass er im Laufe der Zeit weite Wege gehen wird...jemand hat einmal gesagt...Freundschaft ist die Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit...

Montag, 2. März 2009

Bärige Ostereier...


Jahresfeste bedeuten in der Bärenwerkstatt immer wochenlanges Vorbereiten, damit alle Needful Friends wunschgemäß und pünktlich beim Kunden ankommen. Bald ist sie wieder da...die Osterzeit...eine Zeit der Naturwunder...denn es passiert etwas eigentlich ganz und gar Unmögliches...Bären schlüpfen aus Eiern.

Nun werdet Ihr sagen...Bären haben doch gar nichts mit Ostern zu tun...und Ihr habt natürlich Recht. Mit Ostern verbinden wir die Geschichte vom Osterhasen, der buntbemalte Eier legt...allein das ist ja schon recht sonderbar. Aber der Osterhase und bunte Eier haben eine uralte Geschichte...drehen wir die Zeit um ein paar Jahrtausende zurück...

...und beginnen einmal bei den alten Ägyptern...sie verehrten um 5000 vor Chr. während ihres Frühlingsfestes den Hasen als ein Symbol der Fruchtbarkeit. Und zur Feier des Tages haben sie schön bemalte Eier gegessen. Seit jener Zeit tauchen Hasen und Eier immer wieder bei den Frühlingsbräuchen vieler Völker auf.



Die Germanen opferten der Frühlingsgöttin im März die ersten Hasen und dazu bunte Eier. Die christliche Kirche übernahm das Ei als Fruchtbarkeitssymbol. Aber was hat das Osterfest mit dem Hasen und den Eiern zu tun...
...Während der Fastenzeit vor Ostern durften in vielen Gegenden keine Eier gegessen werden...aber die Hühner legten ja weiter...was machte man also mit den Eiern...sie wurden aufbewahrt...gekocht oder in Salzwasser eingelegt. An Ostern hatte man dann so viele, dass man sie gern verschenkte. Das altdeutsche Eiergesetz, das vorsah, dass ein Teil der Grundsteuern in Eiern bezahlt wurde, nahm Ostern als Stichtag für die Berechnung.
Ostern, Eier, Hasen - alles gehört irgendwie zusammen...aber warum jemand auf die Idee kam, dass der Hase die Ostereier legt ­ und die bislang völlig ungeklärte Frage...warum hier bei den Needful Friends zu Ostern Bären aus Eiern schlüpfen...das kann sich heute kein Mensch, kein Hase und auch kein Bär mehr erklären.



Tatsache ist...die Needful Friends fühlen sich in den bärigen Eiern pudelwohl...sie sind eine aussergewöhnliche Dekorationsidee...und nur in der Osterzeit in unserem Sortiment...
ab Donnerstag Abend 19:30 Uhr HIER

Samstag, 14. Februar 2009

Love and Peace....zum Valentinstag


1969 im amerikanischen Bundesstaat New York…der junge Musikproduzent Michael Lang arbeitet an der Verwirklichung seines amerikanischen Traums…er braucht vor allem Geld, um sein Aufnahmestudio zu finanzieren…Media Sounds hat seinen Sitz in Woodstock…eine von vielen Stars der damaligen Zeit dicht bewohnten Gegend…Lang gelingt es, zwei Unternehmer aus New York City für eine Idee zu gewinnen, die in die Geschichte eingehen wird…die gemeinsam gegründete Woodstock Ventures macht aus einer rein kommerziellen Idee heraus ein 3tägiges Open-Air Konzert, das Woodstock Festival for peace and music…das bis heute als musikalischer Höhepunkt der amerikanischen Hippie- und Flowerpower-Bewegung bezeichnet wird…

Wir erinnern uns an…Joan Baez, Janis Joplin, Arlo Guthrie, Crosby Stills Nash & Young, Jimi Hendrix und Joe Cocker…für viele wurde das Festival zum musikalischen Durchbruch. Rund eine Million Menschen machten sich auf den Weg…die Hälfte von ihnen blieben auf völlig verkehrsüberlasteten Wegen stecken und wurde von der Polizei wieder nach Hause geschickt...über 400.000 Besucher erreichten das Festival…wegen der verstopften Zugangswege wurden die Musiker mit Hubschraubern eingeflogen, das kassieren von Eintrittsgeldern wurde schnell zu unübersichtlich…zunächst war das Festival für die Veranstalter ein finanzieller Misserfolg…dass Woodstock zu einer Legende wurde, die durch die spätere Vermarktung den ganz großen Erfolg brachte, ahnte zu dem Zeitpunkt niemand…



Warum zog Woodstock seinerzeit so viele Besucher an? Vergleichbar mit der heutigen Love-Parade war auch Woodstock aus dem Untergrund dem Mainstream gefolgt und hatte sich zu einem Massenereignis entwickelt, das auch schnell entsprechend kommerzialisiert worden war.
Die Freiheitsbewegung der Zeit sowie einige politische Missstände wie der Vietnam-Krieg, gegen den man sich gemeinsam auflehnen konnte, trugen wie auch ein Revival des Rock´n Roll gegen Ende der 60ér Jahre dazu bei, dass Woodstock aus der 68ér Generation zu einem Festival des Widerspruchs und der Kritik wurde. Bemerkenswert war, wie friedlich alles trotz der großen Menschenmassen ablief…laut Berichten gab es zwei Drogentote, kamen 4 Babies zur Welt und wurden wahrscheinlich unzählige gezeugt…eine Umfrage 1989 ergab, dass 70% der Woodstock-Generation es bereut hat, damals nicht dabei gewesen zu sein.



Grosse Pop-Konzerte hatte es schon vor Woodstock gegeben, aber keines war so nachhaltig erfolgreich...3 days for love and peace...Erinnerung an ein grosses Event 1969...

Sonntag, 25. Januar 2009

...aus dem Leben eines Clowns...



…etwa eine Stunde braucht ein Clown, um sich komplett zu verwandeln…etwas weiß, ein bisschen rot, ein wenig schwarz…er trägt bunte Kleider, die ihm nicht passen, stolpert über viel zu große Schuhe und seine Haare stehen in alle Richtungen…

Getreu dem Motto: „Lache Bajazzo, auch wenn das Herz Dir bricht“…führt er in der Manege den dummen August vor…er benötigt für seine Arbeit ein reiches inneres Leben, dazu gehören auch negative und traurige Lebenserfahrungen, aus denen er Kraft schöpft, um seinem Publikum eine oft überzogene Seite eigener Schicksalsschläge darzustellen...

Schnell entsteht der Eindruck…dass der Beruf des Clowns eigentlich ein recht trauriger sein muss…aus dem Zwang, immer lustig sein zu müssen, kann schnell eine innere Anspannung entstehen, die mit der Lebenssituation des fahrenden Gewerbes und der daraus entstehenden sozialen Entwurzelung und Einsamkeit einhergeht.



Aber Clown sein kann auch bedeuten, Freiheit zu gewinnen…durch die eigenen Gefühle einer Dramaturgie zu folgen und durch paradoxe Darstellungen unseren Alltag zu spiegeln, der nicht immer fröhlich ist, aber der Clown kann erreichen, dass man darüber lacht…

Er bringt eine schauspielerische und pantomimische Höchstleistung, die ein großes Maß an Einfühlungsvermögen erfordert…das Wort Clown stammt aus dem lateinischen Colonus…zu deutsch Bauer…bereits vor 500 Jahren kannte man beim Theater den Witzbold, meist ein einfacher Mensch…ein Diener oder ein Bauer, über den die Leute lachen konnten…in Italien hieß er Arlecchin, Harlekin…bei uns war es der Hanswurst.

…seit etwa 200 Jahren tritt der Clown nicht mehr im Theater sondern im Zirkus auf…er berührt uns, er bringt uns zum lachen und manchmal tut er uns leid…bei ihm geht immer alles schief aber wenn er hinfällt…so steht er doch immer wieder auf…Akrobat schöööööön…ein Lebenskünstler, der sein Dasein ganz dem Kinderlachen gewidmet hat…



Mittwoch, 21. Januar 2009

...ein Glückstag oder Holly über das Glück...


Holly und ich beginnen den Tag gern mit einem kleinen Frühstück und einem warmen Kaffee am Computer...wir können uns langsam von den Inspirationen Eurer Blogposts wecken lassen, Gedanken sortieren, noch etwas die Seele baumeln lassen, bevor der Alltagsstress uns fest im Griff hat...heute morgen traf uns HIER die grosse Überraschung...die noch etwas schläfrigen Augen waren schlagartig weit aufgerissen...wir haben gewonnen...

...als wir an der Verlosung teilnahmen, hätten wir niemals gedacht, dass wir zu den auserwählten gehören werden. Es ist überhaupt so gut wie nie vorgekommen, dass wir etwas gewonnen haben. Parallel kam der Postbote und lieferte eine Sendung aus der Schweiz ab, die unendlich lange unterwegs war...Holly hatte schon nicht mehr damit gerechnet, dass sie uns überhaupt noch erreichen würde...

...es handelt sich um diese Spieldose, die ich für Holly bei ebay ersteigert habe. Vorn seht Ihr die Filmwerbung zu "Breakfast at Tiffany´s" und natürlich die unvergessene Holly Golightly. Öffnet man die Spieldose, so ertönt die Filmmusik "Moonriver" ...die Dose hat kleine Fächer, in der Schmuck und andere kleine Habseligkeiten verstaut werden können. Holly ist begeistert und hat auf der Stelle beschlossen, dass dies ein Glückstag ist...



...aber wie definiert man Glück? Glück ist etwas Lebensnotwendiges...ohne Glück kann niemand langfristig existieren...doch wenn es darum geht zu definieren, was uns wirklich glücklich macht, wissen wir oft selber keine klare Antwort. Stellen wir uns vor, unser grösster Traum, vorausgesetzt wir haben ihn klar vor Augen, ginge in Erfüllung...wie glücklich würden wir im Vergleich zu heute sein und wie lange würde dieses Glücksgefühl anhalten?

Die meisten Menschen glauben genau zu wissen, was sie glücklich macht und wie sie auf bestimmte Ereignisse emotional reagieren, doch damit liegt man oft falsch...wir können ziemlich klar die emotional verlaufende Richtung eines Ereignisses voraussehen...es ist klar, dass uns ein Urlaub positiver stimmt als ein Krankenhausaufenthalt. Wir sind uns darüber im Klaren, dass eine Beförderung im Job uns nicht nur mit Stolz erfüllt, sondern auch Ängste und Selbstzweifel und hohe Anforderungen mit sich bringen.

Wenn wir aber Glück genau definieren sollen, versagen wir oft, weil das, was wir für Glück halten nicht dauerhaft glücklich macht und sich das Gefühlsbarometer nach einer gewissen Zeit wieder auf das alte Niveau einpendelt.

Studien haben belegt, dass Menschen mit guten Sozialkontakten glücklich sind...auch die Ehe bzw. Partnerschaft bringt glücklichere Menschen hervor als es bei Singles der Fall ist...allerdings, wer in einer unglücklichen Ehe lebt, ist tendenziell unglücklicher als Unverheiratete oder Geschiedene.

Eine optimistische Lebenseinstellung und soziale Aktivität haben ebenfalls großen Einfluss auf unsere Lebenszufriedenheit...So können altruistische Akte beim Helfer geradezu wie eine Glücksspritze wirken...auch anderen vergeben können ist eine Eigenschaft, die belastende und negative Gefühle aufhebt und stark mit Glücksfähigkeit in Zusammenhang steht.

Erwiesen ist...dass Geld nicht glücklich macht. In einer Studie mit Lottogewinnern zeigte sich, dass der Höhenflug über den plötzlichen Geldsegen nach wenigen Monaten beendet war, ja der Wunsch nach mehr Geld sogar regelrecht glücksfeindlich zu sein scheint. Menschen, die Reichtum als höchstes Ziel setzen, sind mit ihrem Leben unterdurchschnittlich zufrieden, unabhängig davon, wieviel sie bereits besitzen.

Ergeben hat dagegen, dass erstaunlicherweise gesunde Menschen nicht zwangsläufig glücklicher sein müssen als Kranke und dass die Bildung eines Menschen keine Auswirkung auf sein Lebensglück haben muss. Glücklich machen wiederum die kleinen Freuden des Alltags...wer den Blick für das wirklich Wichtige nicht verliert und mit sich im Reinen ist, lebt nachgewiesen glücklich und sich Ziele zu setzen und diese dann auch zu erreichen kann geradezu Höhenflüge auslösen.



Holly schliesst aus all diesen Erkenntnissen, dass wir uns in die Kategorie der Glücklichen einreihen. Die kleinen Freuden haben heute an unsere Tür geklopft...wir danken Allerleirauh und ihrer Glücksfee für ihren Beitrag zu unserem persönlichen Glück...und wünschen auch Euch einen glücklichen Tag.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Sie ist da...

...ein Baby im Haus...
ist eine Minderheit an der Macht...

anonymes Sprichwort

...wie wahr...seit 2 Wochen stapeln sich hier die Mischpaletten...werden in der Needful Friends und Koboldkinder Werkstatt Farben angerührt, in vielen hauchdünnen Farbschichten ein zarter rosiger Babyteint ausgearbeitet...Haar eingepflanzt...jedes einzeln...Stück für Stück...es wurde ein passendes Bärenmädchen gearbeitet...gestrickt, gehäkelt, genäht...alles andere vergessen...liegengelassen...

...und hier ist nun das Ergebnis...die kleine Rachel...zarte 48 cm groß und 2.500 Gramm schwer...ich liebe ihren Marzipanteint...ihre rotblonden Haare...ihre strahlenden Augen und ihr kleines Mündchen...

Montag, 12. Januar 2009

Bärige Säuglingsstation...


...die Geburt der kleinen Rachel scheint sich etwas hinzuziehen...dafür kam heute ganz überraschend ein kleines Teddybaby zur Welt...

...seit 1930, als das erste Teddybaby von Steiff auf den Markt kam, haben auch Bären eine Kinderstube...die ersten Bärenjahre zeigten sich die beliebten Plüschgesellen mit recht steifem Kreuz, zwar mit treuem Blick aber im Gegensatz zu den Puppen, die ein deutliches Abbild eines Menschenkindes zeigten, wollte der Bär noch nicht so recht ins Kindchenschema passen.


...als Steiff sein erstes Teddybaby herausbrachte, war es der große Durchbruch...der Teddybär wurde mit dem Teddybaby kindlicher...es hatte einen offenen Mund, die Pfötchen waren leicht gebogen und seine Proportionen insgesamt rundlicher...eine neue Generation Teddy wuchs heran...


...meine ersten Entwürfe eines Teddybabies wurden schon vor vielen Jahren in die Produktion umgesetzt...darauf folgten die Miniaturen und die Teddybabies gerieten etwas in Vergessenheit...Finchen ist der Auftakt einer neuen Reihe Teddybabies mit großen Pfötchen und weichem Kreuz...
Finchen entdeckt aus ihrer Wiege heraus mit großen Bärenaugen ihre Welt...sie ist nur eine Handvoll Bär, ganz leicht beweglich und riecht wunderbar nach Baby...ihr Köpfchen muss gestützt werden...


Dylan Thomas sagte einmal...nichts wächst in unserem Garten, bloß Wäsche und Babies...frei übersetzt heisst es in unserer Bärenwerkstatt...
Nichts wächst in unserem Garten...
nur Needful Friends und Koboldkinder...