Sonntag, 28. Dezember 2008

Schwarzer Peter und der vierblättrige Klee...


...Bereits bei den Kelten galt es als Schutzsymbol das VIERBLÄTTRIGE KLEEBLATT, welches die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde verbindet, gilt bis heute als Weltsymbol. Der Heilige St. Patrick, der vor seinem Tode 493 n. Chr. Irland christianisierte, nutzte das dreiblättrige Kleeblatt um bei Predigten die Dreifaltigkeit der Kirche zu erklären während das VIERBLÄTTRIGE KLEEBLATT das Kreuz Christi symbolisiert welches als sichtbares Zeichen für Wohlbefinden und Glück verstanden wird.

Gerade zu Silvester hat er Hochsaison. Mit vielen guten Wünschen fürs neue Jahr wird er gern an Freunde und Verwandte verschenkt...der vierblättrige Klee, botanisch Oxalis tetraphylla, gilt weithin als Glückssymbol. Rund 10 Millionen Töpfchen mit Glücksklee werden jedes Jahr in Gärtnereien angezogen und als Silvesterdekoration verkauft.

Vor allem ein selbst gefundenes Kleeblatt (des heimischen Trifolium) soll nach weit verbreitetem Glauben Böses bannen, vor Unglück schützen und im Spiel Glück bringen. Auch getrocknete Kleeblätter im Schulbuch sollen die Noten verbessern und Glücksklee unterm Kopfkissen schöne Träume bringen. Einer überlieferten Legende nach hat der Fund eines VIERBLÄTTRIGEN KLEEBLATTES einem Auswanderer das Leben gerettet. Dieser wurde beim Pflücken desselben auf einem Privatgrundstück festgenommen und verpasste dadurch die Abfahrt seines Schiffes. Die Zeitungen berichteten später vom Untergang dieses Schiffes bei dem es keine Überlebenden gab.



...wie das Kleeblatt so ist auch der Schornsteinfeger ein beliebter Glücksbringer und gezüchteten Vierklee mit einem Schornsteinfeger im Töpfchen kann man jetzt zwischen den Jahren überall kaufen...

...Bevor der "Schwarze Mann" als Glücksbringer fungierte, wurde er wegen seiner Rußschwärze dem Teufel gleichgestellt. Man wusste jedoch bereits im Mittelalter, das glühende Asche, die aus verrußten Schloten austrat, verheerende Brände auslösen konnte und ganze Dörfer in Schutt und Asche legte. Nur der Kaminkehrer konnte dieses durch sauber gehaltene Rauchabzüge verhindern und brachte den Bewohnern somit Glück für Hab und Gut.

Erst als in unserer Zeit die Gesellen dieser Berufsgruppe zu Neujahr die Jahreskehrrechung als auch ein Kalenderblatt ins Haus brachten und die Übergabe mit den besten Glückwünschen für das neue Jahr verbanden, dachte wirklich keiner mehr an die vermeintlich schwarze Seele und sahen ihn fortan als Glück bringenden Begleiter für das ganze Jahr. Verstärkt wird dieses Glück noch bei demjenigen - so sagt der Volksmund -, wer auf einen Schornsteinfeger zugeht und ihm die Hand gibt. So kann er auch im nächsten Jahr auf Fortuna hoffen. Abgesehen von den Glück bringenden Eigenschaften leistet der Kaminkehrer wichtige Dienste für die Gemeinschaft, denn seine Tätigkeit dient sowohl der öffentlichen Sicherheit als auch dem Umweltschutz.



... wir wünschen Euch einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2009 ...

Montag, 22. Dezember 2008

...Goldene Visa Verleihung und noch ein Julenisse...


Manchmal passieren in der Weihnachtszeit seltsame Dinge...so bei uns heute, als der Reisbrei in der Küche vorbereitet wurde. Damit uns der Julenisse keine Streiche spielt oder gar das Haus verlässt, haben wir uns besondere Mühe gegeben...das Resultat...ein warmer Risengrød mit leckerem Zimt und Kandisfarin bestreut und mit einer Schleife verziert wurde für den Kobold bereit gestellt.

Und was soll ich Euch sagen...plötzlich war aus dem Nichts ein zweiter Nisse da...er scheint weit gereist und auch schon etwas in die Jahre gekommen zu sein...wir vermuten, dass er ursprünglich am Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum hätte sitzen sollen und nun vom Duft des Reisbreis aus seiner Verpackung gelockt wurde...

Er scheint etwas Beschwerden mit seinem steifen Kreuz zu haben und mit seinen leicht trüben Augen ist sein Sehvermügen auch etwas beeinträchtigt, weshalb wir beschlossen haben, dass er nicht bis Weihnachten in die Kiste muss, sondern mit Janosch zusammen seinen Brei geniessen darf...und weil er ja nun schonmal da ist, hat er auch die Ehre, heute die im Post vom 20. Dezember gezeigte und von Anne-Mette verliehene Goldene Blogger-Visa weiter zu reichen...an:



Allerleirauh ... für ihren Märchenhaften Blog, der mit so viel Fantasie gestaltet ist und jeder Besuch eine Reise in eine andere Welt bedeutet.

Silke ... von deren Blog man sich einfach verzaubern lassen muss...

Anne ... for her charming Blog with so lovely inspirations...

Silke und Wolfgang ... weil nicht nur ihr bäriger Blog mit so viel Liebe zum Detail gestaltet ist, sondern auch die weiteren Seiten einfach einladen, die Seele baumeln zu lassen...

Paul ... from New York...his Blog shows the most fantastic fooddesign I have ever seen and his recipes are to die for...


...zu den Regeln...the rules...

1 ... 5 people are allowed to receive this award
2 ... 4 dedicated followers
3 ... 1 new follower to your blog who lives in another part of the world
4 ... Please link back to the person who gave you this award.



Den nominierten Bloggern gratulieren wir herzlich. Alle Blogs hätten eine Anerkennung verdient...jeder Besuch auf Euren Seiten ist für uns immer wieder ein Erlebnis...wir danken allen für Eure Freundschaft, für die wunderbare Kreativität, mit der ihr Eure Blogs gestaltet, um uns alle zu erfreuen...und für Eure Besuchertreue auf unserem noch recht jungen Blog...

...wir wünschen Euch von Herzen ein frohes Weihnachtsfest...

Samstag, 20. Dezember 2008

Janosch als dänischer Julenisse und eine Goldene Blogger-Visa...


von Anne-Mette erhielt unser Blog diese Goldene Blogger-Visa ... Janosch und ich haben es heute morgen erst entdeckt, obwohl wir gestern Abend noch Anne-Mette auf ihrem Blog besucht haben. Vor lauter Weihnachtsvorbereitungen haben wir es doch glatt übersehen...das war eine Überraschung...wir bedanken uns und freuen uns sehr...

Als kleinen Dank an Anne-Mette und Homage an meine Heimat im Norden an dieser Stelle eine kleine Geschichte über die dänischen Julenisser, ohne die Weihnachten in Skandinavien nicht denkbar wäre...Janosch hat sich zur Feier des Tages in einen solchen verwandelt...



Ein Nisse ist ein Kobold, bekleidet mit roter Jacke und Mütze, der in Dänemark und Norwegen in der Adventszeit als Figuren und Schmuck in jeder Wohnung zu finden ist. Die dänische Form von Nikolaus ist von dem Namen Niels abgeleitet. Früher nannte man ihn auch Lille Niels oder Niels Gårdbo. In Schweden und Finnland kennt man ihn als Tomte.



Der Julenisse wurde 1836 vom dänischen Geschichtenzeichner Constantin Hansen zu Papier gebracht…er hilft dem Weihnachtsmann beim Herstellen der Geschenke und erwartet als Gegenleistung von den Menschen, dass er während der Adventszeit mit Risengrød…einer Art Milchreis…versorgt wird.



Der Julenisse ist der einzige Kobold mit einer Familie…und es gibt auch heute besonders auf dem Land immer noch den Brauch, ihnen die Leibspeise auf den Dachboden zu stellen…um sie milde zu stimmen. Julenisser kümmern sich besonders um die Haustiere auf dem Hof…wird der Julenisse nicht gut behandelt, macht er Streiche oder verlässt den Hof, was…so sagt man…Unglück bringt.
Janosch wird den Award noch vor Weihnachten als kleines Geschenk an die von uns auserwählten Blogs weiterreichen...

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Ein Wunsch...


Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht, wie sie früher war.
Kein Rennen zur Bescherung hin.
Kein Schenken ohne Sinn.



Ich wünsch' mir keine teure Sache,
aus der ich mir doch gar nichts mache.
Ich möchte nur ein winzigkleines Stück
vom verlor'nen Weihnachtszauber zurück.



Dazu frostklirrend eine Heil'ge Nacht,
die frischer Schnee winterlich gemacht.
Und leuchtender als sonst die Sterne:
So hätt' ich's zur Bescherung gerne.



Wohl auch das Läuten ungezählter Glocken,
die Mitternachts zur Mette locken.
Voll Freude angefüllt die Herzen,
Kinderglück im Schein der Kerzen.



Könnt' diese Nacht geweiht doch sein!
Nicht überladen mit Wohlstand - eher klein!
Dann hörte man wohl unter allem Klingen
vielleicht mal wieder Engel singen.



Ach, ich wünsche mir in diesem Jahr
Weihnacht, wie sie als Kind mir war.
Es war einmal, so lang ist's gar nicht her,
für uns so wenig so viel mehr...

Autor unbekannt

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Linus...wir warten auf´s Christkind

...Im Haus ist alles so heimlich und still
ob es bald Weihnachten werden will?
Ich freu mich ja auf das Christkind so sehr!
Ach - wenn es doch endlich Weihnachten wär...
Ich strickt ein paar Strümpfe für den Bärenpapa.
wisst ihr, was neulich mit denen geschah?
´s Christkind hat dran gestrickt wohl die ganze Nacht
und hat mir die Strümpfe fertig gemacht.

...Und denkt - es verlor gar, als es verschwand
zwei Zuckerkringel, die Vater dann fand.
Ich hoffe, es bringt mir noch ein paar mehr!
Ach, wenn es doch endlich Weihnachten wär!
In Vaters Stube darf ich nicht gehn -
durchs Schlüsselloch darf man doch auch nicht sehn!
Und für mein Leben gern wüsste ich doch
wo es so lieblich nach Christbaum roch.

...Vielleicht das Christkindlein drinnen war
ich fand auf der Schwelle ein Engelhaar
-und eine dicke, goldene Nuß -
Ach! Das man auf´s Christkind so warten muß!
...Und Bärenmutti lässt mich jetzt immer allein
-sie sagt, sie müsste beim Christkindchen sein.
Ich freu mich ja auf das Christkind so sehr!
Ach, wenn es doch endlich Weihnachten wär.

Verfasser unbekannt

Samstag, 6. Dezember 2008

Nikolaus...


...Guter Nikolaus, komm in unser Haus,
triffst ein Kindlein an, das ein Sprüchlein kann
und schön folgen will! Halte bei uns still,
schütt dein Säcklein aus, guter Nikolaus.
Ach, du lieber Nikolaus
komm doch einmal in mein Haus!
Hab´ so lang an dich gedacht!
Hast du mir auch was mitgebracht?
von Bruno Horst Bull

Mittwoch, 3. Dezember 2008

RED NOSE RUDOLF...


...alle Jahre wieder kommt die Zeit der weihnachtlichen Vorfreude, der Besinnlichkeit aber auch der Qual der Wahl und der Frage...was schenke ich meinen Lieben zu Weihnachten...

... wie kam es überhaupt zu diesem Brauch zu Weihnachten zu schenken ...



...früher gehörte das Schenken zu den Pflichten eines Arbeitgebers... was heute das Weihnachtsgeld, war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Weihnachtsgeschenk. Es war genau wie das Weihnachtsgeld heute fester Bestandteil des Arbeitsvertrages.
Man bekam Kleidung oder wurde in Naturalien bezahlt. Tagelöhner erhielten keine Geschenke in dem Sinne dafür freies Essen satt...



Man schenkte damals von oben nach unten... wer also höher auf der sozialen Leiter stand, gab den Niederen... heute ist es oft umgekehrt und man kann an der Menge der sich auf manchen Schreibtischen anhäufenden Geschenke den Einfluss und Rang des Beschenkten ableiten...



...In Klöstern und Pfarreien wurde zu Weihnachten Lebensmittel und Bäckereien an Bedürftige ausgegeben.
Liebespaare machten sich Geschenke... sie schenkte ihm Bäckereien und er lud sie im Gegenzug zum Dorftanz ein.
Auf dem Land wurden auch Tiere beschenkt... so kommt aus Schweden der Brauch, Getreidesäcke vor das Haus zu stellen, das dann in der Nacht die Tiere aufpicken sollten... kamen viele Tiere und war der Sack am nächsten Morgen leer, hoffte man auf ein gutes Erntejahr. Den Tieren im Stall schenkte man Brot... schließlich hatten sie damals das Jesuskind mit ihrem Atem gewärmt...
Das Schenken in der Familie von Eltern an die Kinder war früher nicht üblich... es schenkten nur die Paten, die zum Dank von den Kindern mit Lebkuchen beschenkt wurden.



Geschenke waren damals eher nützlicher Natur... erst Mitte des 19. Jahrhunderts machten sich Eltern und Erzieher mehr Gedanken... Kinder bekamen einen wichtigeren Stellenwert... sie sollten ihren Eltern ja Freude machen und auch in der Schule fleissig lernen...

...der Weihnachtsmann wurde so zum idealen Erziehungspartner... er hielt sich geheimnisvoll im Hintergrund und konnte bestrafen oder belohnen indem er den Wunschzettel erfüllte oder rigoros zusammenstrich...
Die Bescherung rückte so in den Mittelpunkt des Weihnachtsfestes für alle, die es sich leisten konnten.... das Schenken verbreitete sich immer mehr und so schenkten die kaiserlichen Familien genauso wie auch der Mittelstand und die Armen.
Wer noch ein BÄRsonderes Weihnachtsgeschenk sucht...
RUDOLF gibt es als Bastelpackung
in meinem SHOP auf meiner Homepage