Montag, 27. Oktober 2008

...komm doch mal rüber Mann....


...und setz Dich zu mir hin...weil ich ein Mädchen bin...weil ich ein Mädchen bin...



...keine Widerrede Mann...weil ich ja sowieso gewinn...weil ich ein Mädchen bin...



kennt ihr es noch...von Lucilectric?

Donnerstag, 23. Oktober 2008

...sie ist da...Anouk...




Ich liebe es nicht, weil es gut ist
sondern weil es mein Kind ist...

Rabindranath Tagore



Dienstag, 21. Oktober 2008

...und wieder einmal warten wir...


...auf die kleine Anouk...grönländisch für kleiner Bär...



Bis in die 30-er Jahre des vorigen Jahr­hunderts wurden die Inuitfrauen während der Geburtswehen, nur mit Wasser gegen den Durst, allein in einem Zelt oder dem Qarmaq zurückgelassen, das nur für diesen Zweck gebaut worden war. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass die Wände des Erdbaus glatt waren, um eine leichte Geburt zu symbolisieren. Gebar sie in einem Iglu, war der letzte Stein be­sonders wichtig. Er musste möglichst groß sein, auch das stand für eine leichte Geburt. Die Frau gebar ihr Kind auf einem Fell und band die Nabel­schnur eigenhändig mit Sehnen ab. Danach durfte sie mehrere Tage die Be­hausung nicht verlassen, solange bis die Nabelschnur des Neugeborenen abgefallen war. Diese Behandlung der Frau er­scheint grausam und unmenschlich. Heute, nach Beendigung des Nomaden­lebens, gebären auch die Eskimo-Frauen ihre Kinder in Blockhütten oder dem Ge­sundheits­zentrum der Siedlung und werden von geschultem Personal unterstützt.



Die Kindererziehung ist bei den Eskimos eine sehr liebevolle Angelegenheit. Kinder werden verhätschelt, aber nie geschlagen und kaum bestraft. Sie müssen später einmal für ihre Eltern sorgen, und werden schon im Alter von vier bis fünf Jahren in die Jagdkünste und die Haushaltspflichten mit einbezogen. Um Kindern einen gewissen Schutz vor bösen Geistern zu gewähren, werden ihnen zahlreiche Amulette umgehängt. Sie sollen später aus den Mädchen gute Näher­innen, die warme wasserfeste Kleidung herstellen können, und aus Jungen erfolgreiche Jäger machen. Diese Aufgaben­teilung bewirkt, dass Mann und Frau gegenseitig voneinander abhängig sind, was letztendlich den Respekt zueinander sichert.



Sonntag, 19. Oktober 2008

...bäriger Herbst...


Ach, Teddy, wie hast du gelitten.
Beide Ohren halb abgeschnitten.
Dein Zottelfell total zerzupft,
die Nase schon fast ausgerupft.
Ich glaub, wir haben viel gemeinsam,
warn manchmal fröhlich, öfter einsam.
Wir haben Schrammen abbekommen.
Drum wirst du von mir mitgenommen.
Wir zwei kommen noch mal auf Touren,
pfeifen auf die paar Blessuren.
Ich sage dir, ganz ohne Frage -
auch der Herbst hat schöne Tage.
-Verfasser unbekannt-




Freitag, 17. Oktober 2008

...der Bär in der Kunst...


...als ich sie zum ersten Mal sah, hockte ich wartend im Schaufenster eines Antiquitätenhändlers, der in mir nur den Profit sah, den ich ihm bringen würde.
Sie hatten den Blick, der untrüglich ist, den des blitzartigen Erkennens. Der Handel war schnell geschlossen. Geldscheine raschelten und die Ware "Bär" in ihrer ganzen Pracht wechselte den Besitzer...ich tauschte meine anonyme Existenz gegen eine ungewisse Zukunft ein.

Aufmerksam und besorgt musterte ich diese Menschen meines Schicksals, die alle Zeichen der Freude, sogar des Frohlockens zeigten. Oder solche der Zärtlichkeit, wie mein abgeschabter Pelz, meine kaputte Nase oder meine armen alten, aufgeplatzten und vielfach geflickten Beine sie bisweilen hervorriefen.

Ich spitzte die Ohren, die schon so manche Beichte und Klage gehört hatten. Sie hatten sofort begriffen, dass ich weder für den Schrank noch für dunkle Trödlerhöhlen geschaffen war. Was mich jedoch fesselte war diese Bemerkung..."ein schönes Beispiel primitiver Kunst"...

Hier sah man mich also mal ganz anders als bisher! Das Wort "Beispiel" missfiel mir ein bißchen, doch so schlimm war es nun auch wieder nicht, zumal es einen entschieden positiven Unterton hatte...ich fühlte mich sehr geschmeichelt, dass ich nunmehr zur "Kunst" zählte, aber das vorangegangene "primitiv" trübte entschieden den Glanz des neuen Attributs...



nach G. Picot

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Pumpkin...ein Halloweenbär...


... bald ist Halloween ...die Zeit der Geister ... Süßes oder Saures heisst es dann überall in den Strassen ... der ausgehölte und beleuchtete Kürbis gilt als das Symbol für Halloween ... wie kam es zu dieser Tradition?

... Halloween hieß ursprünglich Samhain und ist keltischen Ursprungs ... nach der Ernte im November begann eine karge Zeit ohne große Erträge ... eine sehr trostlose Zeit ... auch war Halloween verbunden mit Allerheiligen ...



... weshalb man glaubte, dass in dieser Zeit die Welt zwischen den Lebenden und Toten besonders eng zusammen lag und die Seelen der kürzlich Verstorbenen nach lebenden Körpern suchten...

... was tat man also ... zum Schutz vor den Geistern verkleidete man sich mit furchterregenden Masken und Kostümen, um so die toten Seelen zu erschrecken ... und man stellte Kürbislaternen auf, um böse Geister fernzuhalten ... die sogenannten Jack-O-Lanterns ...



... früher wurde Halloween nur in den katholischen Gebieten vor allem in Irland gefeiert ... aufgrund der Hungersnöte Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts kam dann der Brauch durch die Auswanderung vieler Iren nach Amerika in die Neue Welt ... da vor allem Kinder diesen Brauch gerne übernahmen, verbreitete sich Halloween schnell auch in den von Weißen besiedelten Gebieten und wurde so neben Thanksgiving und Weihnachten zu dem Familienfest schlechthin ...

Sonntag, 5. Oktober 2008

bäriges Lappland...


weit oben im Nordosten Finnlands umgeben von Schweden, Norwegen und Russland liegt das Lappland...mit seinen Elchen und Rentieren wird es auch als Heimat des Weihnachtsmanns bezeichnet...

Lappland ist eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Europas...in der Finnmark kommen statistisch nicht einmal zwei Menschen auf einen Quadratkilometer dafür aber doppelt soviele Rentiere.

In Lappland findet man sowohl schwedische, norwegische, finnische als auch besonders russische Einflüsse...das Land der Mittsommernacht ist aber vor allem durch seine Winterhighlights bekannt geworden...



...ein Stück unberührte Natur hat mich zu einem neuen Bärenpaar inspiriert...hier ein Vorgeschmack auf ein kleines Stückchen Wintertraum...