Mittwoch, 18. Oktober 2017

Butternut Squash...


Der Butternuss Kürbis ist die Edelsorte unter den Kürbissen. Er wird aufgrund seiner Form auch als Birnenkürbis bezeichnet und gehört zu den Moschuskürbissen. Er ist weicher und gefälliger in der Verarbeitung als sein kleiner Bruder der Hokkaido Kürbis, der eine ausgesprochen feste Schale und ebenso festes Fruchtfleisch hat. Der Butternut Squash, wie er in englischen Sprachgebrauch genannt wird ist milder mit leicht nussiger Note und wird gern zusammen mit dem Hokkaido Kürbis für Suppen verarbeitet. Der Butternuss Kürbis ist in seinem Nährwert etwas gehaltvoller als andere Kürbisse. Er ist dennoch recht fettarm und reich an Vitamin C sowie Carotin, Calcium, Kalium und Magnesium. Seine Schale ist leicht gelblich, sein Fruchtfleisch zart, hellorange mit einer leichten Butternote, die ihm seinen Namen einbrachte. Eine Butternuss Kürbissuppe ist eine wahre Delikatesse, zudem ist er kühl gelagert recht lange haltbar, so lange er nicht aufgeschnitten wurde. Danach sollte er schnell verarbeitet werden. Mit Gewürzen darf man bei dem Prachtkerl ruhig etwas experimentieren. Knoblauch, Curry, Kurkuma und Chili gefallen ihm besonders gut. Seit einigen Jahren ist der Kürbis bei den Needful Friends fest im Programm und jedes Jahr um Halloween erhältlich. Dieses Jahr haben wir ihn als Butternuss Kürbis einmal ganz neu präsentiert und finden, dass er auch hervorragend in die bärige Cucina hinein passt. In Amerika wird der Butternut Squash gern als Süßspeise in Pie und Pudding verarbeitet. Unser kleines Männlein ist wie sein Hokkaido Bruder jedoch eher als Augenschmaus geeignet. Süß wie Pudding ist er allemal...


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Erinnerungen und ihre Bedeutung...


Mit der dunklen Jahreszeit hält auch die Nostalgie Einkehr in unsere Seelen. Wir erinnern uns gerne an die gute alte Zeit, als alles noch besser und ruhiger war. Wie schön war es, als wir Kinder noch Zeit hatten mit unseren Freunden unterwegs zu sein und unsere Welt noch sorglos und alles noch heil war. Dabei neigen wir dazu, die Vergangenheit rosarot zu malen. Wir behalten überwiegend die positiven Erlebnisse und setzen sie zu einem romantischen Puzzle zusammen. Natürlich war auch früher nicht alles wunderbar, auch wir Kinder hatten unsere Sorgen und Nöte, die wir im Laufe der Jahre verdrängen und wie durch ein Sieb die schönen Dinge im Gedächtnis bleiben. Die Hochzeit unserer besten Freundin, der erste Kuss oder auch traurige Erinnerungen wie die Beerdigung eines geliebten Menschen. Während die Tage davor und danach längst verblasst sind, werden Ereignisse, die mit starken Emotionen verbunden sind als Momentaufnahme dieser Situation im Gedächtnis abgespeichert. Später erinnern wir uns oft verklärt, denn ein farbenfrohes Bild ist aus dem großen Archiv der Erinnerungen später leichter abrufbar. 

In Japan sagt man: Gute Erinnerungen tragen unser Leben. Je mehr positive Erinnerungen wir abgespeichert haben, umso glücklicher ist unser Leben. Wir erinnern uns an Momente, Situationen, Erlebnisse oder auch an Gerüche oder den Geschmack des Sonntagskuchens, den die Oma früher immer gebacken hat. Wir erinnern uns an unser Kuscheltier, das wir als kleines Kind immer dabei hatten, das uns Sicherheit und Beständigkeit gab. Und auch unser Teddybär hatte seinen ganz eigenen Geruch, der uns vertraut und lieb war. Wir erinnern uns an ihn als Gefährten unserer Kindheit. Er ist zum Teil unserer persönlichen Geschichte geworden. Eine Erinnerung, von der wir uns zeitlebens oft nicht trennen können. Viele Menschen heben Erinnerungstücke ihrer Kindheit ein Leben lang auf. Teddybären wurden leider auch schon mal tot geschmust und haben die Zeichen der Zeit nicht überlebt. Ein Stückchen Erinnerung und Kindheit kann unser Memory jedoch wiedergeben. Gefertigt aus altem handgewebten Bauernleinen um 1900 ist er nämlich selber schon ein Stückchen Geschichte und stammt aus einer Zeit, als alte Handwerkskunst noch hoch geschrieben wurde. Sein Leinenpelz ist edel und bodenständig zugleich...ein Teil Vergangenheit, die wir in diesem Bären noch einmal aufleben lassen. Ein Sprichwort sagt: Manchmal erkennen wir den Wert eines Moments erst dann, wenn er zur Erinnerung wird...

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Von einheimischen und tropischen Nüssen...


Der Herbst hat schon früh in diesem Jahr an unsere Tür geklopft. Die Blätter haben sich gefärbt und die ersten beginnen zu fallen. Eine farbenfrohe Jahreszeit beginnt, die mich immer gerne wieder in den Wald treibt. Der frische Duft von Moos, feuchten Blättern und Nadelzweigen ist nur ein Highlight des Waldspaziergangs. Jetzt finden wir Kastanien, Nüsse und Steinpilze, die jedes Sammlerherz höher schlagen lassen. Jetzt beginnt die herbstliche Bäckerei und Nüsse kommen hier ganz besonders zur Geltung. Der gemeine Hasel oder Haselnussstrauch ist eine Pflanzenart aus der Familie der Birkengewächse. Der Paranussbaum gehört zu den Tropenfruchtbaumgewächsen und ist in den Regenwäldern Südamerikas beheimatet. Wie alle Nussarten sind beide reich an Protein und Mineralstoffen. In der Needful Friends Bärenwerkstatt fanden eine tropische und eine einheimische Nuss auf wundervolle Art zusammen...HAZEL und BRAZIL NUT sind jeweils 12 cm groß und kommen in gefilzter Nussschale ins neue Heim. Die Bärchen gibt es zur Zeit zum Sonderpreis in unseren 

Donnerstag, 21. September 2017

...alt wie METHUSALEM...


Wenn jemand die 100 Lebensjahre überschritten hat, hören wir häufig er ist…alt wie Methusalem. Methusalem, der Großvater Noahs, wurde, laut dem 1. Buch Mose, wenn man der Bibel Glauben schenken darf, 969 Jahre alt. Kann es so etwas überhaupt geben? Die Geschichte der Israeliten und ihr Verständnis von der Entstehung der Welt, der Genesis, wurde lange Zeit mündlich überliefert. Erst Jahrhunderte später folgte die theologische Deutung und Niederschrift, so dass Übertragungsfehler nicht ausgeschlossen sind, denn Mond- und Sonnenzyklen wurden offensichtlich miteinander verwechselt. Aus 969 Mondjahren kann man 78,5 Lebensjahre ableiten, was schon wesentlich realistischer ist. Aber auch heute gibt es vereinzelt wirklich sehr alte Menschen. Forschungen ergaben, 150 Genvarianten sorgen für ein langes Leben. Eine Französin ist zZ mit 114 Jahren der derzeit älteste lebende Mensch der Welt. Eine Südfranzösin lebte 122 Jahre und 164 Tage und verstarb im Jahre 1997. Industrialisierung, bessere Hygiene und medizinische Fortschritte haben die Altersgrenzen nach oben verschoben. Was aber genau unsere Lebenserwartung bestimmt, ist unerschlossen. Zu viele Faktoren beeinflussen unsere körperliche Gesundheit und geistige Vitalität. 

Forscher der Boston Universität haben sich auf die Jagd nach den Methusalem-Genen gemacht und 150 verschiedene Merkmale im Erbgut identifiziert, die ein langes Leben versprechen können.  Wer viele Methusalem Gene in sich trägt, hat gute Chancen auf ein langes Leben. Dennoch wird gesundes Altern nicht allein durch Gene bestimmt, denn Rauchen, fehlende Bewegung und schlechte Ernährung sind immer noch die gängigsten Abkürzungen in den Tod. Unser Methusalem trägt weder die entsprechenden Gene in sich, noch muss er auf gesunde Ernährung achten. Die biologische Uhr eines Bären läuft unabhängig von den genannten Einflüssen weiter. Gute Pflege und Liebe ist jedoch auch für einen alten Bären unabdingbar und maßgeblich für ein langes Leben, denn auch der Teddybär feierte vor 114 Jahren seinen Geburtstag. Die wenigen Bären, die aus der Gründerzeit noch vorhanden sind, hätten alle den Namen Methusalem verdient und auch dieser Bär hat den Ausdruck und Charakter eines richtig alten Bären. Welche Geschichten könnte er uns wohl erzählen? Es wäre sicher genauso spannend ihm zu lauschen, wie die vielen Geschichten, die uns mancher 100- Jährige erzählen könnte…

Donnerstag, 31. August 2017

Vollzeit Prinzessin MAJA...


Es ist schon einige Jahrzehnte her...da hat man alte ausdruckstarke Bären der Gründerfirmen noch auf Flohmärkten, Dachböden oder Großmutters Erinnerungskiste gefunden, wo sie abgeliebt und vergessen ihr Dasein fristeten. Auch heute noch schlummert auf alten Dachböden und Speichern altes Spielzeug, das irgendwann einmal in staubige Schränke verbannt wurde, Dinge die offensichtlich keiner mehr braucht, oder die Platz für Neues machen mussten. Zwischen alten Kleidern, Büchern, Truhen und Kisten kann man so manchen Schatz entdecken und in Erinnerungen schwelgend auf eine spannende Zeitreise gehen. Der gute alte Petz war uns ein Freund mit grossem Anpassungsvermögen, Seelentröster und Begleiter in allen Lebenslagen. Nicht selten wurden auch diese treuen Gefährten später in Schachteln verpackt und auf Dachböden verstaut, wo sie Jahrzehnte geduldig auf ein besseres Leben gewartet haben, bis sie an neue Generationen weitergereicht wurden. Viele Bären haben den Lauf der Zeit nicht überlebt oder sie sitzen immer noch in verstaubten Ecken auf kalten Speichern und warten auf bessere Tage. 

Auch unsere Prinzessin Maja hat viele Jahre des Wartens hinter sich und es ist ganz offensichtlich zu erkennen, dass sie schon bessere Tage gesehen hat. Der Blick auf ihren alten Pelz, ihre aristokratische Haltung und ihre edle, etwas verschmutzte Kleidung zeigen, dass sie aus einem besseren Hause zu stammen scheint. Auch sie hatte vermutlich irgendwann ausgedient und wurde in den frühzeitigen Ruhestand auf den Dachboden verbannt. Dort hat sie viele kalte Winter und unerträglich heisse Sommer warten müssen. Maja hat für eine Prinzessin ein dunkles und unwürdiges Dasein fristen müssen, bis sie neu entdeckt und noch einmal für ihre Berufung als Seelentrösterin und treue Begleiterin zurechtgemacht und geschult wurde. Der heutige Arbeitsmarkt ist schonungslos und bietet nur wenig Platz für Vollzeit Prinzessinnen wie Maja. Wie oft hat sie die Worte sie sei nicht qualifiziert oder zu lange raus aus dem Geschäft gehört. Es hat sie etwas entmutigt, möchte sie doch auch noch einmal gebraucht und geschätzt werden. Sie hat viel zu bieten…ein stets offenes Ohr für Sorgen jeder Art, Treue und wahre Freundschaft. Maja möchte lieben und geliebt werden. Sie hat nicht verlernt, wie man repräsentiert und ihre vornehme Erscheinung hat auch nach vielen Jahren Speicherdasein nichts von ihrem Glanz verloren. Wer gibt unserer Vollzeit-Prinzessin noch einmal eine Chance? Ein Sprichwort sagt: Wenn sich eine alte Tür schliesst, öffnet sich eine Neue. Das wünschen wir auch unserer Maja, die eine wahre kleine Prinzessin ist. 

Mittwoch, 26. Juli 2017

Das Märchen von der BALLERINA und dem tapferen Zinnsoldat...


Aus meiner Kindheit ist mir das Märchen von der Ballerina und dem Zinnsoldaten stets in Erinnerung geblieben. Geschrieben wurde es von Hans Christian Andersen und erzählt von dem tapferen Zinnsoldat, der auf dem Regal eines SPielwarengeschäfts sitzt. Ihm gegenüber sitzt die kleine Ballerina in alte Spitze gekleidet, er verliebt sich in sie und bewacht sie rührend. Eines Tages wird sie verkauft und er gerät in den Kanal, wo er weggeschwemmt wird und durch viele Kinderhände geht, bis er eines Tages seine Ballerina wieder trifft. Sie beschliessen gemeinsam in das Feuer der Liebe zu springen, um für immer vereint zu sein. 

Donovan bastelte aus dem Märchen in den 60´er Jahren einen Song: 
Once in a town in the black forest a little white toy-shop stood.
And the little tin soldier with only one leg lived in a castle of wood.
And across the room on another shelf stood a little glass case,
And a tiny ballerina lived in there all in her dress of lace.
And from where the little tin soldier stood they could see each other so clear
And the little tin soldier watched over her with a love that was so dear.
Then one day sadness came: the tiny ballerina was sold.
The little tin soldier was thrown away and into the gutter he rolled.
The water carried him to the sea and many far-off lands.
He made many children happy as he passed through their tiny hands.
And then one day they met again in a house in the land of Eire
And when the clocks on the wall struck the midnight hour
They jumped into a fire
And in that fire they shall stay
Forever in the day.
For the fire, Lord, is the fire of love,
Just like the peaceful dove.

Unsere kleine Ballerina ist 16 cm groß und wurde einer starken Vintagebehandlung unterzogen. Auch ihr schönes Kleid aus original alter Spitze wurde ihrem antiken Stil angepasst. Dazu trägt sie eine Perlenkette, die einen schönen Kontrast zum übrigen Nostalgiecharme bildet. Die Ballerina erinnert an die alten und abgeliebten Bären, die man immer seltener auf Antikmärkten zu sehen bekommt. Sie scheinen selten geworden zu sein, die alten Bären mit Seele, die tief in unser Herz schauen und den Wunsch erwecken sie zu beschützen.


Freitag, 16. Juni 2017

Teddy FRÖHLICH...


Ein Sprichwort sagt: Lehrjahre sind keine Herrenjahre! So hat mancher Kindheitsbär nach treuer Pflichterfüllung als Seelentröster und Freund in allen Lebenslagen sein Dasein später auf Dachböden in Pappschachteln verbringen müssen auf bessere Tage hoffend. Mancher Bär wurde später wieder entdeckt und von seinem Dachbodendasein erlöst. Musste erneut Kinderseelen trösten und mit seinem abgeliebten Pelz in mancher dunklen Nacht als Trostspender herhalten. Viele Bären haben die Jahrzehnte nicht überlebt, lösten sich irgendwann auf oder wurden kaputt und schmutzig aus Hygienegründen entsorgt und in den Müll geworfen. Der eine oder andere Bär hatte Glück und überlebte die Spuren der Zeit. Man kann sie, wenn auch selten, auf Regalen zwischen alten Büchern finden, wo sie ihren Altersruhesitz gefunden haben. Teddy Fröhlich erinnert an diese alten und abgeliebten Bären und hat trotz augenscheinlich schweren Zeiten seine Fröhlichkeit nicht verloren. Der Bär ist 24 cm groß, entstand nach einem neuen Schnittmuster, das an die alten Nachkriegsbären erinnert, und kommt mit Geschenkschachtel ins neue Heim, die ebenfalls einer Vintagebehandlung unterzogen wurde...