Freitag, 5. Juni 2015

Franziskanermönch GREGOR



Gregor`s Geschichte geht zurück in das 13. Jahrhundert, in dem der heilige Franz v. Assisi um das Jahr 1209 einen Bettelorden gründete und mit seinen Mitbrüdern als Wanderprediger umher zog. Der völlig verarmte Orden lebte, nach dem Wunsch des heiligen Franz, ohne Dach über dem Kopf in freier Natur und erbettelte Brot und Almosen für Arme und Kranke. 
Die extrem schnelle Verbreitung dieses Ordens geht auf die Armutsbewegung dieser Zeit zurück und so ist auch Gregor`s Kutte mit wenig Aufwand gearbeitet - ganz wie es der Zeit entsprach. Benannt ist Gregor nach Papst Gregor VII, der durch seine Kirchenreformen und die Absetzung der Laieninvestitur bekannt wurde. 
Noch heute denken wir an den weltberühmten Investiturstreit um 1075, in dem er Heinrich IV mit dem Kirchenbann belegte und der Gang nach Canossa ist uns auch heute noch im alltäglichen Sprachgebrauch geläufig. Der ursprüngliche Gregor war 1998 Sieger der Europameisterschaft in Essen…jetzt lebt er in Miniaturformat noch einmal neu auf…kleiner Gregor ganz groß…




Mittwoch, 27. Mai 2015

FICO...von frechen Früchtchen und stachligen Kaktusfeigen...



Die Kaktusfeige gilt als Delikatesse und wahrer Gaumenschmaus. Sie ist eine etwa 200 gr schwere Feigenfrucht und hat eine dicke warzenartige Schale mit aufgesetzten Stacheln. Die Früchte wachsen an dem bis zu 4 Meter großen Opuntienkaktus in dürren Tropen und Subtropen. Spanische Seefahrer brachten die Kaktusfeige im 16. Jahrhundert aus Mexiko und dem tropischen Mittelamerika nach Europa. Heute kommen sie aus Italien und Spanien in unseren Handel. Ihren Namen verdankt sie den stachligen Widerhaken, mit denen ihre Schale versehen ist und obwohl sie vor dem Verkauf im Handel abgebürstet wird, ist sie dennoch beim öffnen mit Vorsicht zu geniessen, denn schnell hat man kleine Stacheln in den Händen. Geschmacklich ist sie zwischen Birne und Melone einzuordnen. Das kleine freche Früchtchen hat im Inneren ähnlich einer Kiwi kleine schwarze Samen und wird wie diese ebenfalls der Länge nach aufgeschnitten und ausgelöffelt. Kaktusfeigen sind ausgesprochen reich an Vitamin C und Antioxidantien. Mit einem Wassergehalt von 86 % ist sie kalorienarm und senkt zudem den Cholesterinspiegel. Wir können sie von Juli bis November in weichem und reifem Zustand in den Supermärkten kaufen, zu Obstsalat verarbeiten oder als wunderbare Ergänzung zu pikanten Speisen einsetzen. Und nicht nur in Chutney oder Konfitüre ist sie das i -Tüpfelchen, aus der Needful Friends Werkstatt ist sie sogar das ganze Jahr über ein kleiner, richtig frecher und gar nicht stachliger Augenschmaus…

Dienstag, 19. Mai 2015

Von der Liebe zum Essen und der Liebe zu den Needful Friends...




Vor mehr als 3 Jahren entstand der erste Miniaturbär AGLIO in der BÄRIGEN CUCINA. Aus einer spontanen Idee heraus entwickelte sich die Kollektion schnell zu einem Bestseller. Seitdem haben viele Bären in Filzfrüchten in der NEEDFUL FRIENDS Werkstatt das Licht der Welt erblickt…Bananen, Erbsen, Kartoffeln, Tomaten, Limetten, Radieschen, Orangen…Bären, die nicht nur Appetit machen, sondern auch kleine Begleiter durch den Küchenalltag geworden sind. Mittlerweile sind es so viele, dass Bären für jeden Monat und jede Erntesaison vertreten sind. Was liegt daher näher, als die kleinen knackigen Früchte in einen Kalender zu verpacken und mit leckeren Rezepten auszustatten. Heraus kam ein immerwährender Wandkalender im DinA4 Hochformat. 13 Seiten auf weißem Papier mit weißer Spiralbindung. Limitierte Auflage. 

Johann Wolfgang von Goethe sagte…Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen…ein Zitat, dem die BÄRIGE CUCINA ganz sicher gerecht wird. Mit unserem neuen NEEDFUL FRIENDS Küchenkalender präsentieren die zauberhaften CUCINA BÄREN leckere Rezepte zum nach kochen für das ganze Jahr…denn keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen und die Liebe zu den NEEDFUL FRIENDS...
Jetzt neu im  SHOP 

Mittwoch, 29. April 2015

APPLE und andere Paradiesfrüchte...


Der erste Apfelbaum wuchs, so sagt man, im Garten Eden. Eva verführte Adam, in den Apfel zu beißen…die Frucht vom Baum der Erkenntnis und somit machte der Sündenfall den Apfel ganz zu Unrecht zum Sinnbild der Verführung und brachte das Böse in die Welt. Dabei handelte es sich wahrscheinlich im Garten Eden um Granatäpfel oder Feigen. Erst spätere Deutungen des alten Testaments machten aus der Paradiesfrucht den Apfel. Verlockende Äpfel gibt es aber nicht nur in der Bibel. In vielen Kulturen besitzt er Symbolcharakter. Im griechischen Mythos war Dionysos der Schöpfer des Apfels. Er schenkte ihn der Liebesgöttin Aphrodite. Die Erdmutter Gaia schenkte Hera zur Hochzeit mit Zeus den goldenen Apfel. Die Göttin Idun bewachte die goldenen Äpfel, die ewige Jugend und Unsterblichkeit verliehen. Der Apfel wurde schon vor 12.000 Jahren in Asien kultiviert und hat sich als sehr wertvolles Nahrungsmittel etabliert gehört zur Gattung der Kernobstgewächse und umfasst um 55 Arten laubwerfender Bäume, die in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet sind. Der Apfel ist gerade im Winter mit über 30 Vitaminen und Spurenelementen ein wichtiger Vitamin- und Energielieferant. Er ist aber nicht nur ein gesundes Obst, er ist auch ein wertvolles Heilmittel. So ist er blutreinigend und wird bei zahlreichen Beschwerden wie Magen-Darm, Ekzeme, Arteriosklerose, Rheuma und Vitaminmangel eingesetzt. An apple a day keeps the doctor away…sagt eine bekannte Redensart. Der Apfel ist einfach unser Lieblingsobst und schon Schneewittchen konnte der saftigen Frucht nicht widerstehen. Bei unserer kleinen Apple hat die böse Stiefmutter allerdings keine Finger im Spiel und die Kleine ist versprochen garantiert jede Sünde wert…

Dienstag, 14. April 2015

Sakura und Japan im Ausnahmezustand...


…sie sind seidenweich, nur halb so groß wie ein Daumen und stellen jedes Jahr ganz Japan auf den Kopf...die Kirschblüten. Zwischen Ende März und Anfang April, wenn der Frühling beginnt, versetzt diese Blüte, die keine essbaren Früchte trägt, ganz Japan in einen Ausnahmezustand. Kirschblüte ist ein Massenereignis, das alle Japaner mobilisiert und scharenweise Touristen anzieht. Wenn das Kirschblütenfest...Hanami  gefeiert wird, zieht es das ganze Land in die Natur. In dieser Zeit sind Geschäfte, Büros und Studios hellrosa dekoriert...ja selbst Sushi wird so kunstvoll gefüllt, dass man im Querschnitt einen Kirschbaum erkennen kann. Die Sakura dauert nur etwa zehn Tage...diese Blütezeit symbolisiert in Japan die verschiedenen Stufen des Lebens und verkörpert das Aufblühen und die Schönheit des Lebens bis hin zur Vergänglichkeit und dem Tod. Ein japanisches Sprichwort sagt...hana yori dango...Brot geht vor Schönheit...und soll deutlich machen, dass...wie die Blüte...alles Schöne vergänglich ist und auch Hanami mehr ist als Sake und gutes Essen. Unsere kleine Sakura ist wie die japanische Kirsche nicht essbar aber dafür ihre Schönheit auch nicht vergänglich...

Donnerstag, 2. April 2015

Frohe Ostern


Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht...Friedrich von 
Bodelschwingh. 

Euch allen frohe Ostern, viele wunderschöne Ostereier und schöne Stunden im Kreise eurer Lieben.