Dienstag, 28. Oktober 2014

Halloween bei den NEEDFUL FRIENDS...


Süßes oder Saures heisst es an Halloween bald wieder überall in den Strassen...der ausgehöhlte und beleuchtete Kürbis gilt als das Symbol für Halloween. Halloween hieß ursprünglich Samhain und ist keltischen Ursprungs...nach der Ernte im November begann eine karge Zeit ohne große Erträge...eine sehr trostlose Zeit...auch war Halloween verbunden mit Allerheiligen...weshalb man glaubte, dass in dieser Zeit die Welt zwischen den Lebenden und Toten besonders eng zusammen lag und die Seelen der kürzlich Verstorbenen nach lebenden Körpern suchten...zum Schutz vor den Geistern verkleidete man sich mit furchterregenden Masken und Kostümen, um so die toten Seelen zu erschrecken und stellte Kürbislaternen auf, um böse Geister fernzuhalten...die sogenannten Jack-O-Lanterns. Unsere kleine, dieses Jahr weibliche Pumpkin schreckt mit Sicherheit keine bösen Geister ab...dafür lockt sie mit ihrem fröhlichen Gesicht umso mehr gute Geister an...


Pumpkin ist 12 cm groß, kommt mit gefilztem Kürbis ins neue Heim und ist nur in der Zeit um  Halloween  lieferbar. 


Freitag, 24. Oktober 2014

Elefant RAJA


Neuzugang in der Needful Friends Werkstatt...


Der Neuentwurf unseres Elefanten Raju wird nun ergänzt durch den ersten weiblichen Elefant in dieser Reihe. RAJA ist aus zartrosa farbenem Viskosemohair hergestellt und 16 cm groß. Sie wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen und trägt eine rote Seidenschleife mit antiker Glocke. Mehr zum Thema Elefant auf der Seite Hasen und andere Tiere auf unserer Homepage.


RAJA sucht in unserem  SHOP  nach einem Zuhause...




Mittwoch, 1. Oktober 2014

Panda Suzi Wong...


...dass Menschen mit Bären besonders mitfühlen, ist ein altes Phänomen...vielleicht weil ihre Verhaltensweisen denen der Menschen sehr gleichen. Sie tragen ihre Jungen ähnlich wie wir, benutzen ihre Tatzen fast wie Hände, und sie können aufrecht laufen und sitzen. Besonders kleine Bären scheinen irgendwie in uns Menschen einen Beschützerinstinkt zu wecken. Das liegt vielleicht auch daran, dass Bärenbabies in ihrem Habitus mit ihren Kulleraugen und übergroßen Pfoten perfekt ins Kindchenschema passen. Die kleinen tapsigen Bären sind in jedem Zoo ein großes nicht nur regionales sondern oft auch internationales Ereignis. Pandabären haben es uns aufgrund ihres Aussehens und ihres friedlichen Wesens ganz besonders angetan. Als WWF Symbol wurde der Panda trotz seines sehr beschränkten Verbreitungsgebiets weltweit bekannt. Entgegen seiner anderen Artgenossen frisst der Pandabär kein Fleisch sondern überwiegend Bambus, was ihm auch den Namen Bambusbär einbrachte. Der Tagesbedarf eines ausgewachsenen Pandabären liegt bei 10-20 Kilogramm Bambus.


Die sehr friedlichen, fast trägen Bären haben ein dichtes, wolliges Fell in schwarz und weiß…typisch für den Panda ist die schwarze Fellumrandung rund um das Auge, während der Kopf bis auf die Ohren weiß ist, was ihnen ein kostümartiges Aussehen verleiht. Pandas sind zwar Bodenbewohner, können aber sehr gut klettern und auch schwimmen. Sie fressen am liebsten im sitzen, wobei sie sich viel Zeit lassen. Der ausgewachsene Panda ist ein Einzelgänger. Bis auf die Paarungszeit gehen sie sich meist aus dem Weg. In den Monaten von März bis Mai finden sie dann zur Verpaarung wieder zusammen. Die befruchtete Eizelle nistet sich erst nach 45 bis 120 Tagen ein. Geboren werden die kleinen Bären dann im AUgust-September, wobei sie mit einem Geburtsgewicht von 90-130 Gramm winzig sind. Ein Wurf besteht aus nur ein bis zwei Jungen, die fast nackt mit schütterem Fell zur Welt kommen. Nach etwa einem Monat haben sie dann die Typische Fellzeichnung. Nach etwa 60 Tagen öffnen sie zum ersten Mal ihre Augen…und mit etwa 18 Monaten werden die Tiere von ihrer Mutter entwöhnt und müssen sich allein durchs Leben schlagen, aber erst mit 5-7 Jahren sind sie selber geschlechtsreif. 


Leider ist die Population in freier Wildbahn stark zurück gegangen, wofür zum einen klimatische Veränderungen als auch die Ausbreitung des Menschen verantwortlich gemacht werden. Man findet sie heute nur noch in vereinzelten Provinzen Chinas. Man schätzt den Bestand an frei lebenden Tieren auf etwa 2500 Bären und auch in zoologischen Gärten  sind sie nur sehr vereinzelt zu finden...die Verpaarung mit Artgenossen scheitert in Gefangenschaft oft, da die Bären sich zu sehr an Menschen gewöhnt haben. Der Panda imit seinem geringen Bestand stark gefährdet, steht er seit 1939 unter Artenschutz. Auch unsere Suzi Wong ist eher eine Seltenheit in der Bärenwerkstatt…hier zeigt sie sich einmal artenuntypisch in braun/weißen Farben…schwarz/weiße Ausführungen folgen in Kürze.

Freitag, 26. September 2014

Mit den Needful Friends in den Herbst...


Unser CARL geht als neues Angebot in den Herbst und läutet die neue Jahreszeit mit bunten Farben ein. Der Bär ist klassisch mit nostalgischem Charme und erinnert an die alten Bären der frühen Bärenjahre. Sein Pelz ist schon in die Jahre gekommen und etwas zerschlissen, man sieht ihm an, dass er so manches Abenteuer hinter sich hat. Carl präsentiert sich einmal ganz neu in herbstlichem Ambiente und geniesst die letzten warmen Sonnenstrahlen. Die kühleren Tage stehen unmittelbar bevor und Carl besteigt die umliegenden Bäume und zeigt sich als wahrer Erntehelfer. Ein freundlich blickender Bär mit nostalgischem Charme...Carl ist 13 cm groß und trägt eine bunte Häkelweste in herbstlichen Farben. 


Jetzt neu im  SHOP


Mittwoch, 3. September 2014

Die Tränen der Elefanten...


 …es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.  Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt. 


Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist.Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist." Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, daß jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten.  Die Fakten…Elefanten sind die größten lebenden Landtiere. Eine Elefantenkuh trägt 20-22 Monate, ein frisch geborenes Kalb wiegt bis zu 100 Kilogramm. Sie bringen ausgewachsen 2-5 Tonnen auf die Waage und können eine Größe bis zu 4 Metern erreichen. Elefanten leben in Herden, die von einer Leitkuh geführt werden und haben wenige natürliche Feinde…Ausnahmen bilden Jungtiere, die vereinzelt von großen Raubkatzen erbeutet werden. Kleine Waisen, die ihre Mutter durch Wilderer verloren haben, werden von verbliebenen Müttern aufgezogen, der Zusammenhalt der Herde ist groß. Weise, stark und keusch sind Attribute die dem Elefanten nachgesagt werden. Er ist intelligent und verfügt über ein hervorragendes Gedächtnis. Eine Studie ergab, dass sie in der Lage sind, Stoßzähne und Knochen von toten Artgenossen zu erkennen und erschreckenderweise fallen immer noch 38.000 Tiere pro Jahr dem Elfenbeinhandel zum Opfer.


Ihr Schicksal in Gefangenschaft ist nicht minder tragisch…die Tränen des Elefanten Raju gingen um die Welt als indische Aktivisten das Tier in einer spektakulären Befreiungsaktion aus der Gefangenschaft seines drogenabhängigen Besitzers befreiten. Elefanten sind auch häufig in der Kunst zu finden wie in Salvador Dali`s Gemälden „Die Elefanten“ und  „Schwäne spiegeln Elefanten“.  Wir widmen uns diesem beeindruckenden Tier nun im Rahmen unserer neuen Rubrik Hasen und andere Tiere. Der kleine Elefant Kiko entstand als neuer Entwurf dieser Reihe. Benannt wurde er nach einem unvergesslichen Freund, der sich als unermüdlicher Schützer und Kämpfer für die Würde und Rechte der Tiere eingesetzt hat. Der russische Schriftsteller Maxim Gorki sagte: Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. Der kleine Kiko ist 16 cm groß und in verschiedenen Farben und Mohairsorten lieferbar. 




Mittwoch, 16. Juli 2014

Der Raub der Thusnelda...


...es war einmal ein junges Mädchen namens Thusnelda...sie war dieTochter des Cheruskerfürsten Segestes, auch Sigigast genannt, und die Gemahlin des Cheruskerfürsten Arminius. Arminius oder Armin war der Sieger der Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 nach Christus...die Schlacht im Teutoburger Wald war ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte der Auseinandersetzungen zwischen den Germanen und dem römischen Reich. Thusneldas Vater und Onkel Sigmar, ebenfalls ein Cherukserfürst, einigten sich früh darauf, dass ihre Kinder Thusnelda und Armin füreinander bestimmt seien. Während des sechsjährigen Krieges zwischen Römern und Germanen kämpfte Sigmar für die Unabhängigkeit seines kleinen Landes, während Segestes auf die Seite der Feinde trat. Dies führte dazu, dass Segestes für seine Tochter einen anderen Gemahl bestimmte. Aber Thusnelda liebte Armin und weigerte sich, den vom Vater auserkorenen Bräutigam zu heiraten...Armin raubte seine Thusnelda vom väterlichen Herd weg und sie wurde schließlich doch seine Frau...aber das Glück hielt nicht lang...Segestes überfiel den vereinsamten Hof seines Schwiegersohnes Armin, der gerade mit seinem Heer gegen die Römer zog, und entführte seine Tochter Thusnelda auf seine Burg...Als Armin davon erfuhr, eilte er zurück, belagerte die Burg von Segestes, musste jedoch wegen der römischen Übermacht das Feld räumen.


...im Verlauf der weiteren Auseinandersetzungen zwischen Römern und Germanen wurde die Schwangere von ihrem Vater als Geisel an Germanicus ausgeliefert und geriet so in Gefangenschaft des römischen Feldherrn. Thusnelda vergoss keine Träne als sie tapfer mit ihrem kleinen Sohn auf dem Arm hinter dem Prunkwagen des Triumphators begafft durch johlenden Pöbel am Straßenrand als Gefangene durch Rom schreiten musste. Ihr Vater sah ihr dabei auf der Tribüne zu...über das weitere Schicksal von Thusnelda ist nichts bekannt. Armin wurde, als er zu mächtig wurde, vom Adel enthoben und von Verwandten umgebracht. Eine schlimme Zeit damals und eine tapfere Frau die Thusnelda…als neues Shopangebot bieten wir die Bärin in 23 cm Größe an. Sie trägt ein einfach gehaltenes Leinenkleid mit einer Adelsschleife und passendem Kopftuch. Jetzt neu im