Donnerstag, 19. Mai 2016

JULIUS und die Bärenjahre


In seiner 100 jährigen Geschichte hat unser Teddybär eine große Entwicklung durchlaufen. Eine Geschichte, die im Jahre 1902 mit Theodore Roosevelt, einer erfolglosen Bärenjagd und einem Zeitungsartikel der Washington Post begann und durch die zufällige Idee eines russischen Kolonialwarenhändlers aus Brooklyn die Welt des Spielzeugs revolutionieren sollte. Ein Plüschbär namens „Teddy“ entstand, der an zwei Orten der Welt gleichzeitig das Licht der Welt erblickte als die junge an Kinderlähmung erkrankte Margarethe Steiff in Giengen an der Brenz ebenfalls 1902 den ersten Plüschbären in ihrer Näherei entwarf.Auf der Leipziger Spielwarenmesse 1903 vorgestellt sollte der Teddybär von nun an einen Siegeszug durch die Kinderzimmer antreten. Im Laufe der Jahrzehnte wurde der klassische Teddybär immer wieder neu überarbeitet und durchlief den Wandel der Mode ebenso wie den Notzeiten der Nachkriegsjahre. Vom schlanken mit Holzwolle gestopften Bären, über kuschelige Varianten mit großen Knopfaugen, wie wir es vom „Kindchenschema“ kennen über mechanische, sprechende Modelle lebte er jedoch vor allem in der Fantasie des Kindes und war seit seiner Geburt ein nicht wegzudenkender Freund und Kamerad.

Wie kein anderes Objekt hat es der Teddybär verstanden, sich einen zeitlosen Platz in der Geschichte des Spielzeugs zu sichern. Anfangs der Natur getreu entlehnt ist er vom Spielzeug der Wohlhabenden zum Massenprodukt in Kinderzimmern geworden. In allen Formen und Farben ist er vom Kult- und Sammelobjekt schließlich zum Designer-Bären und Kunstobjekt mutiert. Nur er hat den schwierigen Spagat vom Nützlichen zum Schönen über die Jahrzehnte hinweg gemeistert. Doch nicht jeder Bär hatte das Glück über die Jahre hinweg zu überleben. Manche fielen den Kriegszeiten zum Opfer, andere, von Hand zu Hand über Generationen weitergereicht, zerfielen irgendwann und wurden entsorgt. Andre fristen geduldig ihr Dasein auf Dachböden in der Hoffnung irgendwann wieder entdeckt zu werden.Der gute alte Teddybär ist immer bereit, seinen Weg mit seinem Menschen zu gehen. Er hat stets ein offenes Ohr und ist uns auch heute ein Seelentröster, Spielgefährte und Kamerad. Ein kleiner Freund mit großem Anpassungsvermögen und ein Charakterbär mit Persönlichkeit für jeden Menschen, der sich an seine Kinderjahre erinnern möchte oder seinen Seelentröster wiederfinden möchte, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat. Der Sammlerbär entstand aus einem neuen primitiven Schnitt, der an die Nachkriegsjahre des 2. Weltkriegs anlehnt. Er wurde aus einem Filzmohair gefertigt, ähnlich den alternativen Filzstoffen, die in den schweren Anfängen des Wiederaufbaus häufig verwendet wurden. Mit seinen 20 cm ist Julius nur eine handvoll Bär und hat dennoch ganz viel Persönlichkeit, mit der er die Menschenherzen erreichen möchte. Ein Sprichwort sagt...Wer einen Platz im Herzen eines Menschen hat, ist nie allein.

Freitag, 13. Mai 2016

...vom ASCHENPUTTEL und den Träumen...


...lange hat unsere Cinderella nicht auf ihr Glück warten müssen, gestern Abend ist die kleine Prinzessin ihrem Traum auf ein schönes Zuhause ein großes Stück näher gerutscht. Heute stellen wir euch noch ein Aschenputtel vor, das aus beigefarbenem Sparsemohair gefertigt wurde und in Schnitt und Verarbeitung etwas von der ersten Cinderella abweicht. Noch etwas überrascht von ihrem Spiegelbild, hofft nun auch sie auf ein traumhaftes Heim. Die Bärin ist 20 cm groß und kommt ebenso mit Kissen und Krone in ihr Zuhause...


Donnerstag, 12. Mai 2016

CINDERELLA...oder alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen...


Wir alle kennen das Märchen vom Aschenputtel. Wir lieben Märchen, in Märchen gibt es immer ein Happy End und in unserem Märchen steigt Aschenputtel quasi über Nacht von einer geschundenen Dienstmagd der bösen Schwiegermutter zur Prinzessin auf. Ach wenn doch alles im Leben immer so einfach wäre. In der Regel sieht es ganz anders aus und wir warten vergeblich auf unsere ganz große Erfolgsstory. Dabei wollen wir doch auch so gern all das, was uns Walt Disney vorführt und auch wir haben unsere Träume. In der Realität quälen wir uns oft mühsam durch den Alltag und unsere Träume bleiben Träume, weil wir zu wenig an uns glauben. Zu oft denken wir viel zu klein, geben uns mit unserem Schicksal zufrieden. Oft fehlt es am Glauben an sich selbst, seine Träume in die Tat umzusetzen. Zu sehr haben wir uns an Alltag und an das Bekannte gewöhnt. Think big heisst ein berühmter Motivationsslogan...und in der Tat sollten wir unsere Erwartungen an das Leben einmal ganz hoch schrauben, denn es streicht uns davon sowieso genug.

Ein sehr schönes Zitat bringt es auf den Punkt: Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen. Wir müssen nur den Mut aufbringen, an uns zu glauben und Selbstzweifel einfach mal beiseite schieben. Natürlich müssen wir für unser Glück auch etwas tun, wer auf Veränderung wartet, wartet oft ein Leben lang vergeblich. Unsere Cinderella hatte den Mut, einmal ganz groß zu träumen. Was Traum bleibt oder Wirklichkeit wird, könnt ihr entscheiden...für Cinderella aber auch für euch selbst. Die kleine Prinzessin hat sich für ihr persönliches Glück bereit gemacht und kommt mit Kissen und Krone ins neue Heim. Sie ist 20 cm groß und ist das weibliche Pendant zu Jubiläumsbär Bolle. Sie ist nicht limitiert, wird aber wie jeder Neuentwurf in diesem Jahr anlässlich unseres 25 Jahre Jubiläums mit einem 25 Jahre Etikett geliefert. Und über euer persönliches Glück könnt ihr nur selbst entscheiden, denn Glück ist eine Entscheidung. Gottfried Keller sagte: Etwas wagen muss das Herz und früh auf sein, wenn es leben will.

Freitag, 15. April 2016

BOLLE...ein Jubiläumsbär


...vor 25 Jahren fing alles an...ein alter Bär kam ins Haus...abgeliebt und zerschlissen...der dringend Hilfe brauchte...ich nahm mich seiner an, restaurierte den armen Kerl und entdeckte somit eigentlich durch Zufall meinen weiteren beruflichen Weg...viele Jahre sind seitdem vergangen...unzählige Bären haben in der Bärenwerkstatt das Licht der Welt erblickt und leben nun auf aller Welt bei lieben Menschen.Viel ist passiert...auch arbeitstechnisch...vom großen Bären zu den Miniaturen. Nichts ist schnelllebiger als die Zeit...für mich eine Gelegenheit, die Anfänge meiner Bärenarbeit neu aufzuarbeiten. Zu diesem Anlass entstanden die Revival-Bären...als großes Pendant zu den Miniaturen. In diesem Jahr 2016 jährt sich nun unser Firmenbestehen zum 25. Male. In zweieinhalb Jahrzehnten sind sehr unterschiedliche Charaktere entstanden. Jeder eine Persönlichkeit mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. 

Eine wahre Persönlichkeit ist auch unser Bolle, der als Jubiläumsbär zu diesem Anlass entstanden ist. Benannt wurde der Bär nach dem bekannten Volkslied im Berliner Dialekt "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten" ...die Geschichte eines unbekümmerten Berliners, der auf einer Feiertagsreise jede Menge Unerfreuliches erlebt, sich dabei aber die Lebensfreude nicht nehmen lässt. Der Spitzname Bolle (Zwiebel) ist in der Hauptstadt sehr verbreitet und spiegelt die Lebensfreude der Berliner wieder.Bolle ist ein immer gut gelaunter kleiner Kerl, der schon durch seinen Anblick mit seinen dürren Beinchen und Ärmchen gute Laune verbreitet und dem Betrachter unweigerlich ein Lächeln entlockt. Der Bär ist aus Viskose Mohair gefertigt, 25 cm groß natürlich auf 25 Stück limitiert. Bolle wurde einer aufwändigen Vintagebehandlung unterzogen und man sieht ihm an, dass er schon so einiges erlebt haben muss...dennoch ist sein Optimismus ungebrochen und auch aus Gründen ist die Formulierung...man freut sich wie Bolle...in den täglichen Sprachgebrauch übergegangen. Wir bedanken uns bei allen Kunden für 25 Jahre Treue und freuen uns wie  Bolle  auf die nächsten 25 Jahre mit Euch...der Bär bleibt im Shop bis die Limitierung von 25 Stück erreicht ist.



Mittwoch, 13. April 2016

Von süßen tropischen Früchten und einer kleinen Kokosnuss...


Die bärige Cucina wird heute einmal mehr durch eine exotische Frucht bereichert. Die Kokosnuss gehört zur botanischen Familie der Palmen und ist die wohl bekannteste Palmfrucht. Ursprünglich stammt sie aus der tropischen Inselgruppe Melanesien und hat sich vermutlich selbständig über die Ozeanoberfläche von der Strömung treiben lassen. Heute werden Kokosnüsse in allen tropischen Gebieten angebaut. Sie ist genau genommen keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Wir kennen nur den inneren Teil umgeben von einigen Bastfäden und dem Kokoswasser im Hohlraum, das oft mit Kokosmilch verwechselt wird. Die Kokosnuss ist reich an Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen. Sie zählt als vollständiges Lebensmittel, das heißt, dass ein Mensch sich über mehrere Wochen nur von Kokosnüssen ernähren könnte, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen. Der typische Geschmack und die feine Süße machen sie außerdem zum perfekten Soulfood und erinnert an einsame Sandstrände und Sonnenuntergänge über dem Meer. Das öffnen der leckeren Frucht ist nicht ganz einfach und erfordert etwas Übung und Geschick. Man öffnet sie mit dem Hammer oberhalb der drei Punkte am unteren Bodenende. Die Frucht springt auseinander und spaltet sich. Diese Vorgehensweise ist allerdings bei unserer Coco nicht zu empfehlen. Die Kleine ist äussert sensibel und man braucht viel Einfühlungsvermögen, um das süße Fleisch aus seinem Kern zu locken. Mit etwas Gefühl und gutem Zureden sollte es jedoch gelingen. Ob man sie dann verzehrt, möchte ich bezweifeln, denn sie ist viel zu niedlich und eher eine Freude für das Auge als für den Gaumen. Die gefilzte Nuss hat die Originalgröße einer richtigen Kokosnuss. Die kleine Coco ist 16 cm groß und freut sich über ein Zuhause in einem bärigen Obstkorb.

Dienstag, 29. März 2016

Vom Frühling, Franzmännern und Frauenhelden...


Mit dem Umstellen auf Sommerzeit hat der Frühling jedenfalls meteorologisch angefangen. Wenn bald die ersten Sonnenstrahlen unsere Haut wärmen, bekommen wir wieder einen Energieschub, manche geraten geradezu in Hochstimmung. Wenn die Frühlingsgefühle erwachen und das Licht unsere Melatoninproduktion reduziert, steigen unsere Glückshormone. Die Natur erwacht in neuer Blüte und auch der Fortpflanzungstrieb erwacht. Tiere werben um die Gunst der Weibchen und die Männliche Spezies legt sich mächtig ins Zeug. Doch nicht jeder ist Monogam, in Paris, der Stadt der Liebe wird häufig das schnelle Abenteuer zur kurzfristigen Befriedigung gesucht. In der Literatur hat es viele Beispiele dieser Art gegeben, denken wir nur an Giacomo Casanova. Er galt als Sinnbild des Verführers und hatte zahlreiche Frauengeschichten. Er erhielt die kirchlichen Weihen, fiel als Priester betrunken von der Kanzel, musste den Vatikan wegen eines blasphemischen Gedichts und einer Affäre mit zwei Nonnen verlassen und wurde zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt, floh und schrieb ein Buch darüber und über seine Frauengeschichten. Der nicht minder bekannte Don Juan brach unzählige Frauenherzen und fand nie zu einem inneren Glück. Unser Beau ist ein rechter Franzmann, haben doch die Franzosen häufig den Ruf des Frauenverführers inne. Das wahre Glück findet ein Don Juan oder ein Casanova dennoch in seinen Abenteuern nicht und der Wunsch nach immer neuen Bekanntschaften auf der Suche nach der einen Richtigen bleibt. Heute weiß Beau, dass wahre Liebe beginnt, in dem man sein Objekt der Begierde als etwas Besonderes , Einmaliges wahrnimmt und dass Liebe mehr ist ein ein kurzfristiges Aufputschmittel. George Bernard Shaw drückte es so aus: „Liebe besteht darin, die gleiche Eigenschaft bei der einen Frau höher zu bewerten als bei der anderen“. Jemand, der verliebt ist, spricht von nichts anderem mehr als seiner Flamme. Beau zeigt sich nun mit seinem Hemd und seiner Baskenmütze ein wahrer Pariser Ehrenmann und wartet im Shop auf seine Angebetete. Der Bär ist 24 cm groß und wurde einer leichten Antikbehandlung unterzogen.

Sonntag, 27. März 2016

Frohe Ostern...


wir wünschen Euch von Herzen frohe Ostern und sind ganz bald mit neuen Entwürfen online

Dienstag, 8. März 2016

AIKA, Weltfrauentag und die Liebe...


Zum heutigen Weltfrauentag präsentieren wir Aika, Ai japanisch für Liebe, ein Pandamädchen 21 cm groß. Aika wird heute von der Liebe überrascht, hat sie doch gehört, dass Liebe alles ist, was man braucht, um glücklich zu sein. Aika ist ein richtiges Girlie, das ihre Weiblichkeit auch gern offen zur Schau trägt. So ist die Kleine mit Swarovski besetzten Lederhalsbändern bekleidet, auf die sie ganz besonders stolz ist. Dem Herren Panda scheint es zu gefallen...all you need is love but diamonds never hurt anybody...

Mittwoch, 2. März 2016

Frühling, Kirschblüte und Ostern in Japan...



In Japan ist Ostern weitgehend unbekannt, Osterhasen und Osterdekoration kennt man dort nicht und vom Osterhasen haben die Japaner allenfalls einmal gehört, sicher sind sie ihm aber noch nie begegnet. In Japan steht dagegen der Frühling als großes Ereignis ganz unter dem Zeichen der Kirschblüte, auch als Sakura bekannt. Das Osterfest basiert auf dem Mondkalender und wird nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang begangen und so passen Ostern und Kirschblüte wieder wunderbar zusammen. Das Hanami Fest ist nicht mehr weit und traditionell eröffnet die Kirschblüte in der Needful Friends Bärenwerkstatt offiziell die Sushi Saison. Was liegt also näher, als den Hasen als Frühlings- und Sushiboten zu präsentieren. Japanisch gekleidet hat sich unsere Sakura fein gemacht und schonmal den Reissack bereit gestellt, denn lang ist es nicht mehr bis Ostern, Frühlingsanfang und Hanami...

Mittwoch, 24. Februar 2016

Von Frühlingsboten und Bären...



...ach, wenn es doch nur schon Frühling wär` ... Schnee oder morgendlicher Frost begeistern uns ebenso wenig wie Sturm und Regen, auch wenn die Tage allmählich länger werden, unsere Hoffnung auf Sonne scheint zunächst vergeblich. Es scheint als müssten wir uns noch etwas gedulden und so bleibt uns erstmal nur die Hoffnung auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. In der Needful Friends Bärenwerkstatt haben wir uns daher gedacht, kommt der Frühling nicht zu uns, holen wir uns den Frühling ins Haus…so entstand Erasmus, ein primitiver Bär stark antikbehandelt mit roter Vintageweste. Er ist 19 cm groß und heisst schon einmal die kleinen Küken willkommen, die nach und nach aus ihren Eiern schlüpfen. Erasmus hat den Ausdruck und Charakter eines richtig alten Bären und entstand in neuer Größe und leicht überarbeitetem Schnittmuster mit schlanker Halspartie als Pendant zu seinem runden Köpfchen. Ein sehr ausdrucksstarker Bär.

Freitag, 19. Februar 2016

Nachkriegsbär Rupert mit Kopfmittelnaht...



Die Nachkriegsjahre veränderten nach dem 1. Weltkrieg das Leben der Menschen entscheidend. Entbehrungen, Lebensmittelkrise und Armut waren die Folgen. Nur langsam fand man zum Alltag zurück. Auch für die Hersteller des plüschigen Freundes brachten die Nachkriegsjahre zunächst absoluten Stillstand. Das Grundmaterial...Mohair zum Weben der Felle wurde aus England bezogen, die Einfuhren waren gestoppt, man musste auf Vorräte zurückgreifen, die aber schnell aufgebraucht waren...es herrschte sowohl Mangel an Arbeitskräften als auch an Rohstoffen. Die Produktion wurde aus der Not heraus auf Kunstseidenplüsch und Deckenstoffe umgestellt. Die Produktion wurde möglichst gering gehalten und der begehrte Bär bis Kriegsende in nur wenigen Farben angeboten. In diesen Zeiten war nicht nur kostbarer Mohairplüsch selten, man musste auch sehr sparsam mit den Materialien umgehen...millimetergenau wurden die einzelnen Fellteilchen nach Schnittmuster zugeschnitten, Verschnitt oder Reststücke waren unakzeptabel. Daher hatten nur sehr wenige Bären eine sogenannte Kopfmittelnaht, die sich aus dem "Sparschnitt" ergab, indem das Kopfmittelteil einfach in zwei Teilen am Stoffende zugeschnitten und später zusammengenäht wurde. In der Blütezeit der Sammeljahre waren gerade diese Bären besonders begehrt, da es nur sehr wenige dieser Mittelnahtbären auf dem Markt gegeben hatte...und noch weniger von Ihnen hatten die Kriegsjahre überlebt. In vielen Auktionskatalogen wurde später explizit auf die Kopfmittelnaht hingewiesen, da diese Bären aufgrund der seinerzeit sehr geringen Stückzahl unter Sammlern besonders begehrt waren. Unser Rupert trägt seine Kopfmittelnaht dahingegen nicht aus Ersparnisgründen sondern ist vielmehr eine Erinnerung an diese besonderen Jahre in der Bärenproduktion. Mit seinen gerade 20 cm ist  Rupert  der kleinste Bär in der Revival Kollektion.

Montag, 15. Februar 2016

...gestatten, mein Name ist HASE...HERR VON HASE...



...gestatten, mein Name ist Hase...Herr von Hase...Sie haben die Ehre. Ich könnt´ nicht behaupten, von nichts zu wissen, auch wenn mein Name Selbiges vermuten liesse...fürwahr ist`s nur eine törichte Redensart, die ich...in aller Bescheidenheit…mir erlaube zu erwähnen. Auf den Juristen Victor von Hase ginge sie zurück, der in einer Gerichtsverhandlung, in deren Verlauf er anno 1855 höchstselbst später der Fluchthilfe eines Kommilitonen bezichtigt wurde, diese Rede zu äußern von sich gab. Selbiger hatte im Ehrenhändel des Duells einen Gegner getötet und sich mithilfe des Studentenausweises von Hase die Flucht nach Frankreich ermöglicht. Diese Redensart fand dann recht schnell Einzug in den Sprachgebrauch der studentischen Burschenschaften und wurde alsbald auch in humorvoller Art und Weise mit meinem Namen Hase in Verbindung gebracht. Aber...fürwahr...ich schweife ab. Geruhen Sie sich nun von mir zu den großen Kulturen an den Nil entführen zu lassen und lauschen sie den Ausführungen über Ostern, bunte Eier und die Frage, was es mit meinem hochverehrten Name Hase in jenem Zusammenhange wohl auf sich hätt`...
Die ganze Ostergeschichte könnt ihr auf der Seite Feste und Feiertage lesen.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Jack in the box...


Unser neues Shopangebot ist einmal mehr ein Vintagebär, der einer aufwändigen Antibehandlung unterzogen wurde. Jakob hat er den Charakter eines richtig alten Bären. Er führt uns zurück in eine längst vergangene Zeit und lässt Kinderträume wieder aufleben. Der Bär ist 18 cm groß und wird in einer ebenfalls antikbehandelten Schachtel geliefert. Er trägt eine handgehäkelte Weste und ist das etwas kleinere Modell des zuvor vorgestellten Alysius...Jakob jetzt neu im