Montag, 26. September 2016

Von Bären und Dachbodenfunden...


Es ist schon einige Jahrzehnte her...da hat man alte ausdruckstarke Bären der Gründerfirmen noch auf Flohmärkten, Dachböden oder Großmutters Erinnerungskiste gefunden, wo sie abgeliebt und vergessen ihr Dasein fristeten. Als die Sammelwelle in den 80èr Jahren aus den USA nach Europa kam, interessierten sich plötzlich nicht nur Privatsammler sondern vor allem Händler mit dem untrüglichen Blick des blitzartigen Erkennens für die Ware Bär. So mancher Petz tauschte damals seine anonyme Existenz gegen eine ungewisse Zukunft ein. Später erzielten die wenigen noch übrigen Exemplare in den großen Auktionshäusern geradezu Höchstpreise. Heute findet man den guten alten Petz mit abgeschabtem Fell, kaputter Nase und aufgeplatzten, oft vielfach geflickten Beinen und Pfoten kaum noch käuflich zu erwerben. Nach den ersten großen Sammeljahren aus den USA und England überschwappend entstanden die ersten Künstlerbären als ein Ersatz für die alten abgeliebten Steiffbären, die auf dem Markt kaum noch zu bekommen waren...die wenigen Exemplare, die über Auktionshäuser oder aus Privatbesitz angeboten wurden, waren für den Normalverdiener kaum bezahlbar.

Künstlerbären nach alten, klassischen Vorbildern erhielten eine ganz neue Akzeptanz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Mittlerweile findet man sie im Vintage Stil in erstaunlich großer Vielfalt...Bären mit Seele, die bereit sind, Sammlerherzen zu erobern...die Bären aus der Needful Friends Werkstatt sind häufig sehr aufwändig antikbehandelt und haben den Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären. Bären mit Seele ob alt oder neu finden immer ihren Platz. Sei es im Herzen oder im Lebensumfeld ihrer Menschen. Manch vergessener alter Bär wird neu entdeckt und von seinem Dachbodendasein befreit, andere haben das Glück ein ganz neues Zuhause zu finden...und das größte Glück ist es, wenn man einen Freund mit viel Ausdruck und Charakter hinzu gewinnt. Ein griechischer Philosoph sagte...von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft.
Benjamin in antiker Schachtel...


Freitag, 23. September 2016

JURIJ und das Schicksal der Tanzbären...


Früher waren Menschenleben nicht viel Wert, ein Tierleben hatte eigentlich gar keinen Wert, jedenfalls nicht aus Ethischer Sicht. Tiere waren über Jahrtausende Handelswaren, Lebensmittel oder dienten der Unterhaltung. So haben sich fahrende Schausteller schon im Mittelalter Tiere zueigen gemacht, um sie abzurichten und im Rahmen eines Unterhaltungsprogramms einzusetzen. Tanzbären sind ein gutes Beispiel niedrigsten Umgangs mit Geschöpfen Gottes. Auf glühenden Kohlen wurden sie abgerichtet und waren gezwungen ihre Pfoten im Wechsel anzuheben, um starken Verbrennungen zu Entkommen. Das Ganze geschah zum Spiel einer bestimmten Melodie, die dann später nur gespielt werden musste, um in dem Bären die Erinnerung an den Schmerz wachzurufen und er fing wieder an tanzähnliche Bewegungen zu machen. Bis heute haben sich gerade in ärmlichen Regionen selbst in Europa diese Traditionen gehalten. Rumänien, Bulgarien und Russland sind nur einige Beispiele. Im Jahre 2007 wurden in einer großen Tierschutzaktion die letzten Tanzbären im Tierpark Belitza an den Tierschutz übergeben. 

Leid gibt es leider überall auf der Welt bis heute...so werden Bären unter engsten und schlechtesten Bedingungen gehalten, um Besucher und Gäste anzulocken. Nachrichten und Zeitungen berichten von den traurigsten Bären der Welt, die ein unwürdiges Dasein fristen müssen oft bis an ihr Lebensende, denn nur die Wenigsten schaffen es in die Freiheit. Der Kampf der Tierschützer ist beispielhaft und fr jedes Tier, das befreit wird, ist es alle Mühe wert. Der Trend geht sogar weg von Tierhaltung im Zirkus und immer mehr Städte und Gemeinden ziehen mit und verbieten den Aufbau der Zirkus, der mit lebenden Tieren arbeitet. Unser Jurij steht sinnbildlich für alle Bären, die es verdient haben, mit Respekt und Würde behandelt zu werden. Der Bär trägt ein Lederhalsband mit Leine und alter Schelle. Für 1 $ wirbt er um Nähe und Liebe...um am Ende freigekauft und geliebt zu werden. Jurij ist 20 cm groß und wurde aufwändig antikbehandelt. Sein Charakter zeigt einen Bären, der schon viel erlebt und mitgemacht hat und am Ende stellt er fest, dass alles Geld der Welt die Liebe nicht aufwiegen kann...all you need is love...


Montag, 19. September 2016

AVOCADO aus der bärigen Cucina...


Die Avocado ist eine Birnenförmige Frucht, die jede Menge Fett enthält...aber keine Angst es ist eines der gesündesten Fette überhaupt, da es reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Daher wundert es auch nicht, wie gut das Fett der Avocado den Cholesterinspiegel regulieren kann. Schon vor über 10.000 Jahren begann die Kultivierung von Avocados in den tropischen Gebieten der Erde. Avocados reifen selten am Baum. In der Natur fallen sie hart und unreif auf den Boden und reifen erst dort nach. Damit sie keinen Schaden nehmen, werden die Avocados, die für den Verzehr bestimmt sind, rechtzeitig abgeerntet und gehen ungereift auf den Weg in den Einzelhandell. Daher sind Früchte, die schons ehr reif sind, schon lange unterwegs oder sie haben längere Zeit im Laden gelegen. Man achte daher immer darauf, eine noch weitgehend feste Frucht zu kaufen und sie zuhause etwas nachreifen zu lassen. Avocados sind für viele Gerichte eine große Bereicherung. Man kann sich kaum eine California Sushi Rolle ohne Avocado vorstellen. Avocadomus ist ein herrlicher Dip zu vielen Gelegenheiten. Besonders schmecken sie auch einfach mit Hüttenkäse auf Brot oder zu einem grünen Smoothie. Die Avocado enthält ausser ihren gesunden pflanzlichen Fetten eine grosse Menge an lebenswichtigen Vitaminen wie z. B. Vitamin A, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin und Vitamin E. Viele Nährstoffe in unserer Nahrung werden in Verbindung mit dem gleichzeitigen Verzehr von Avocado um 50 bis 100 Prozent besser absorbiert, wenn die wertvollen Fette aus der Avocado vorhanden sind. Unsere Avocado ist ebenso eine große Bereicherung, nicht nur in der Küche sondern ganz besonders für das Auge...


Donnerstag, 15. September 2016

Kaffeebecher VEGGIE, Oktoberfest Becher HERZBUB und vieles mehr...


Kaffe ist unser Begleiter durch den Tag...so auch für viele unserer Kunden die Needful Friends. Was liegt also näher, als das lebensnotwendige Getränk mit lebensnotwendigen Freunden zusammen zu bringen. Egal ob es der VEGGIEBÄR für Veganer, der BOLLE für Nostalgiker...SAKURA für Japanfreunde, der Mopsbecher MUFFIN für den Hundefreund, Glücksbecher HEKTOR oder der Herzbubbecher für Oktoberfest Freunde ist...unsere Needful Friends Kaffeebecher machen einfach gute Laune.

Als Ergänzung zu unseren Miniaturbären präsentieren sich die Needful Friends Porcellanbecher als tägliche Begleiter für Groß und Klein nun schon in der 2. Neuauflage mit ganz neuen Motiven beidseitig bedruckt mit Aphorismen auf der Rückseite...egal ob man sich nun selber etwas Gutes tun möchte oder ein besonderes Geschenk sucht...mit den Needful Friends ist Kaffee Genuß pur...heiß wie die Hölle und süß wie die Liebe...jetzt neu im


Montag, 12. September 2016

O`zapft is...LEOPOLD und die Wiesn...


In einigen Tagen öffnet es wieder seine Tore...das Oktoberfest in München, eines der größten Volksfeste der Welt. Seit 1810 heisst es jedes Jahr auf der Theresienwiese...O´zapft is...klingt eher chinesisch, ist aber der Inbegriff bayrischer Pseudo-Gemütlichkeit. Etwa 6 Millionen Menschen besuchen jährlich die Wies`n auf der ein spezielles Bier...Wies`n Märzen...mit mehr Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 6-7% ausgeschenkt wird. War es zu Anfang ein nobles Prinzenpaar, das dieses Fest aus der Taufe hob, so ist es heute ein weltweit bekanntes Spectaculum geworden. Rund sechs Millionen Besucher kommen jedes Jahr aus allen Ecken der Erde angereist und die Tendenz ist steigend. So gesehen ist es gar nicht verwunderlich, dass das Anzapfen in bayrischer Mundart nach einer fernöstlichen Sprache klingt, denn mittlerweile fühlen sich die Touristen aus Fernost stilgerecht mit Lederhos`n und Gamsbarthut in den Bierzelten auf der Wies`n genau so wohl wie in ihren heimatlichen Tempeln und Gefilden. Alles begann vor 200 Jahren mit einer eigentlich recht unbedeutenden Hochzeit zwischen einem Bayern und einer Sächsin...aus der Vermählung mit Volksbelustigung und Pferderennen hat sich ein farbenfrohes Fest entwickelt, das traditionsgemäß von Ende September bis zum ersten Oktoberwochenende abgehalten wird. Schon 1878 entschieden die Stadtväter, das Fest in den noch etwas wärmeren Altweibersommer vorzuverlegen. 

Der Faßanstich ist Tradition und die erste Maß Bier gezapft vom Münchener Stadtoberhaupt gehört dem Ministerpräsidenten. Bis heute ist das Oktoberfest für viele der Inbegriff guten Brauchtums und gelebter Tradition und in Bayern gibt es keine Frau, die in einem schmucken Dirndl nicht weiblicher wirkt als im Original, egal wie viel Holz sie vor der Hütt´n hat. Es gab Zeiten, da saßen die Menschen noch gesittet auf Bänken und prosteten sich zu...heute ist die Masse kaum zu bremsen...zum alljährlich gewählten Wies`n Hit tanzt man auf den Tischen bis zum Umfallen...kein Wunder, dass die Münchener Schickeria in den Promilogen lieber unter sich bleibt...man will natürlich gesehen werden und trifft sich beim Käfer oder im Hippodrom und wer etwas auf sich hält schlürft statt Bier lieber Champagner aus kleinen Steinkrügen. Ob unten im Festzelt, auf den Tischen oder in den Promilogen...zum Oktoberfest putzt man sich heraus...die Wies`n Tracht unterstreicht einfach das Zusammengehörigkeitsgefühl...seit dem großen Aufschwung der Trachtenmode vor etwa 20 Jahren gibt es keinen Wies`n Besucher ohne Lederhos`n und kein Mädel ohne Dirndl...dabei ist es von großer Bedeutung, auf welcher Seite sie die Schleife bindet, denn auf der Wies`n lässt es sich natürlich auch herrlich "anbandeln"...trägt sie die Schleife links, ist sie noch frei...trägt sie sie rechts, ist sie in festen Händen. Nicht selten wird der eine oder andere Wies´n Besucher im Rausch der Feststimmung von Amor´s Pfeil getroffen und auch unser Leopold hat die Hoffnung nicht aufgegeben, seine Herzdame mit Schleife links im Bierzelt zu finden, wenn es demnächst wieder heisst...



Montag, 5. September 2016

Polarbär Inuka


Bärenkinder haben es uns immer besonders angetan. Schaut man bei einem Sonntagsspaziergang in die Wildparks und Zoologischen Gärten, so trifft man überall auf Jungtiere, die mit ihren Geschwistern im Spiel umher laufen.  Die Mutter ist natürlich nie weit und beobachtet die Besucher  und Spaziergänger mit Skepsis. Heute gibt es wieder ein ganz besonderes Baby, den Polarären Inuka. Benannt ist Inuka nach dem gleichnamigen Eisbären, der im Zoo Singapur lebt und als erster Polarbär in den Tropen geboren wurde. Seine Zeugung und Geburt war Teil eines aufwändigen Zuchtprogramms und noch heute ist Inuka das Maskottchen des Zoos von Singapur.

Unser Inuka ist 20 cm groß und hat mit seiner rosabraunen Schnauze die Färbung eines Jungbären, der noch gesäugt wird. Seine Pfoten wurde aufwändig bemalt und zeigen die kleinen Pfotenballen eines jungen Bären. Der kleine Mann hat ein handgearbeitetes Schmusetuch in Form eines Eisbären dabei und wird mit Geschenkschachtel und Kuscheldecke geliefert. Inuka jetzt neu im 

Donnerstag, 11. August 2016

Von Teddybabys und Pandabären...


Tierbabys lösen in uns immer wieder einen Schlüsselreiz aus. Viele Tierarten zeigen sich in den ersten Lebenswochen mit sehr kindlichen Proportionen…große Augen, etwas hilflos wirkend, ihr Kleid oft etwas gerupft. Diese als Kindchenschema bezeichneten äußeren Merkmale wecken in uns ein Fürsorgeverhalten, das die Pflege und Aufzucht der Jungen besonders im Tierreich sicherstellen soll. Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff des Kindchenschemas als Bezeichnung des Kindergesichts. Neben großen Augen und einem runden Gesicht prägt besonders der kindliche Kopf dieses Bild…denn er zeigt sich im proportionalen Vergleich zum Körper auffällig größer als es bei Erwachsenen der Fall ist. Die Gliedmaßen…Arme, Beine und Finger sind kürzer, was im Gesamteindruck sowohl bei uns Menschen als auch im Tierreich von Vorteil ist, denn es sind Merkmale der Schwäche und Hilfsbedürftigkeit und animiert die Eltern zu Schutz- und Pflegeverhalten. Auch in der Spielzeugindustrie hat sich das Kindchenschema im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt. Waren die ersten Bären der Firma Steiff doch eher Plump mit langen Gliedmaßen, so hat sich der Bär vom Sammelobjekt zum Babybären mehr und mehr dem Kindchenschema angenähert. Seit 1930, als das erste Teddybaby von Steiff auf den Markt kam, haben nun auch Bären eine Kinderstube. Die ersten Bärenjahre zeigten sich die beliebten Plüschgesellen mit recht steifem Kreuz, zwar mit treuem Blick aber im Gegensatz zu den Puppen, die ein deutliches Abbild eines Menschenkindes zeigten, wollte der Bär noch nicht so recht ins Kindchenschema passen.

Als Steiff sein erstes Teddybaby herausbrachte, war es der große Durchbruch...der Teddybär wurde mit dem Teddybaby kindlicher...es hatte einen offenen Mund, die Pfötchen waren leicht gebogen und seine Proportionen insgesamt rundlicher. Eine neue Generation Teddy wuchs heran…und auch in der Needful Friends Werkstatt entstanden schon vor vielen Jahren die ersten Entwürfe der beliebten Teddybabys. Nun gibt es ein ganz besonderes Baby, denn Pandabären haben es uns aufgrund ihres Aussehens und ihres friedlichen Wesens ganz besonders angetan. Hau Mei ist ein anmutiges Bärenkind, das in aufwändiger Arbeit entstanden ist. Ihr Gesicht weist die typischen Zeichnungen eines Panda Jungbären auf. Neugeborene sind nackt und blind und etwa so groß wie ein Hamster, erst nach etwa 30 Tagen verfügen die Bärenkinder über die typische Fellzeichnung, die eine deutliche Rosafärbung im Nasenbereich und eine wie ummalt wirkende Mundpartie. Diese verschwindet dann nach einigen Monaten, wenn die Bären nicht mehr gesäugt werden und feste Nahrung erhalten. Hua Mei ist nach einer Pandabärin benannt, die nach künstlicher Befruchtung in den USA geboren wurde. Im Jahre 2004 zog die Bärin nach China um und brachte dort selber Nachwuchs zur Welt. Hau Mei ist 24 groß, an ihrem Ärmchen trägt sie ein Geburtsband mit ihrem Namen und Geburtsdatum. Das Bärenkind wird mit Vliesdecke, Spielball und Geschenkkarton geliefert. 



Dienstag, 2. August 2016

HERZBUBE...ein Kirmesbär


Seit seiner Existenz fristet der Kirmesbär ein Schattendasein. Kriegsjahre zwangen schon die großen Firmen zu Sparmaßnahmen in der Spielwarenproduktion. Bären veränderten ihre Statur von groß und feingliedrig zu kleineren eher plumpen Exemplaren. Es fehlte an Stoffen und man war gezwungen nicht nur auf Ersatzmaterial auszuweichen, sondern musste auch die Grundschnitte der Bären überdenken. Kirmesbären entstanden dagegen schon immer aus einem knapp kalkulierten Budget, sie durften in der Produktion nicht viel kosten, wollte man doch auf Rummelplätzen den Umsatz möglichst stabil halten. So musste sich der Kirmesbär mit seinem Ruf als Bär zweiter Klasse abfinden…hatte er doch zu seinem Kunstplüsch auch oft nur eingeschränkte Beweglichkeit zu bieten. Viele Kirmesbären wurden aufgrund von Sparmaßnahmen nicht voll gegliedert angeboten, oft wurden Kopf und Rumpf aus einem durchgehenden Stoffteil gearbeitet, was zur Folge hatte, dass der Kopf nicht beweglich war. Er hatte keine hochwertigen Glas- sondern Kunststoffaugen und die Kombination aus Kunstplüsch und der immer noch kostengünstigsten Holzwollestopfung machten aus ihm einen sehr steifen Spielgefährten. Auch konnte sein Plüsch aufgrund der Minderwertigkeit nur schwer sauber gehalten werden und so lag der Kirmesbär nicht selten unbeachtet in den Ecken der Kinderzimmer, nachdem die erste große Freude über den Rummelplatzgewinn erloschen war.

Baby, ich schiess dir einen Teddybär heisst ein Schlager von Francesco Barini aus den 50èr Jahren, der den älteren Lesern vielleicht noch bekannt ist. Kirmesbären an Schiessbuden zu gewinnen war immer schon ein beliebtes Mittel, um die holde Weiblichkeit zu beschenken. Schiessen und Pfeil- und Blechdosenwerfen erfordert Genauigkeit, Konzentration und Selbstbeherrschung, Eigenschaften mit denen Mann seine Angebetete auch beeindrucken kann. So funktionierte der Kirmesbär auch als Liebesgabe und schlich sich jedenfalls kurzfristig in die Herzen der Damenwelt. Heute findet man Kirmesbären vereinzelt auf Flohmärkten, nassberegnet zwischen Geschirr und ausgedienten Kinderschuhen oder Auktionshäusern, wo sie geduldig auf ein Zuhause und ein würdevolles Dasein hoffen. Manche Bären warten lange, können sie doch mit den Attributen ihrer Artgenossen aus gutem Haus nur schwer konkurrieren. Nach Liebe suchen auch die Kirmesbären und so haben wir uns diesem Schattenbären angenommen und zeigen ihn einmal ganz neu mit einem Lächeln statt düsterer Miene, denn auch die Gesichtsgarnierung wurde aus Kostengründen ohne viel Fürsorge erledigt. Auch wenn er wie alle Needful Friends 5-fach gegliedert ist, die Körperproportionen seiner Vorgänger sind geblieben. Unser Herzbube trägt sein großes Köpfchen mit Würde, in seine Nasengarnierung wurde wie immer viel Sorgfalt investiert und der Bär steht tapfer auf seinen kleinen Beinen, geduldig auf seine Herzdame wartend…denn das Attribut Geduld teilt er mit seinen Artgenossen, auch wenn die Herzdame sicher nicht lange auf sich warten lässt…  


Sonntag, 24. Juli 2016

Please look after this BEAR...


Im Jahre 1958 steht ein kleiner Bär verlassen und allein am Bahnhof Paddington Station in London. Er hat einen alten Koffer dabei und trägt einen alten roten Hut, um seinen Hals trägt er ein Schild mit der Aufschrift „Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären, Danke,“ Eine Familie Brown liest ihn auf und nimmt ihn mit Heim nichts ahnend, welche Abenteuer ihnen mit dem neuen Familienmitglied noch bevorstehen sollen. Das Kinderbuch „Ein Bär mit Namen Paddington“ aus der Feder des britischen Schriftstellers Michael Bond wird zum Bestseller und im Laufe der Jahre in 40 Sprachen übersetzt. Der liebenswerte Bär mit einer Schwäche für alles Britische und vor allem für Orangenmarmelade liest sich schnell in die Herzen der Kinder und aber auch in so manches erwachsene Herz. Seine Tante Lucy hat ihn nach einem schlimmen Erdbeben aus dem peruanischen Dschungel auf den Weg nach London geschickt, um ihm dort ein besseres Leben in einer Familie mit Herz für Bären zu ermöglichen. Paddington, wie Familie Brown ihn nach seinem Fundort benennt, ist kein gewöhnlicher Bär, etwas tollpatschig geht er traumtanzend durch die Welt, aber sein auffälligstes Merkmal…der Bär kann sprechen. So ist es nicht verwunderlich, dass der kleine Bär schnell zu weltweitem Ruhm gelangt.

Schon sehr bald erscheint ein zweites Buch, ein Plattenlabel bringt die Abenteuer des liebenswerten Bären heraus, es folgen zahlreiche Verfilmungen bis schließlich 2014 ein animierter Kinofilm erscheint, der alle Erwartungen übertrifft. Seit Februar 2000 befindet sich in der Bahnhofshalle der Paddington Station eine lebensgroße Statue des Bären auf einem Koffer sitzend, dort wo seine Geschichte begann…sein Optimismus und Gerechtigkeitssinn und seine perfekten Umgangsformen brachten dem Bären weltweiten Ruhm und seinem Charme kann man sich auch heute immer noch nicht entziehen. Der kleine illegale Einwanderer stand schon oft in bärigen Künstlerwerkstätten Modell, nun haben sich auch die Needful Friends dem Bären angenommen. Angelehnt an die Romanfigur sucht unser Paddy the Homeless nun nach einem Zuhause, denn auch er ist etwas Besonderes. Als neue Entwurfreihe von Bären mit farblich abgesetzten Akzenten geht Paddy an den Start und präsentiert sich in braunem Sparsemohair mit hell abgesetzter Nasenpartie und leichter Vintagefärbung. Seine sprachlichen Stärken liegen eher in der nonverbalen Kommunikation aber der Bär lehrt uns, dass die wahren Antworten im Herzen zu finden sind. 

Mittwoch, 13. Juli 2016

VEGGIE BÄR ... eat beans not beings


Die Entwicklungsgeschichte des Menschen und die damit verbundene Domestikation sowohl von Tieren als auch von Pflanzen begann in der Mittelsteinzeit mit der Sesshaftwerdung unserer Spezies und unserer damit verbundenen bäuerlichen Lebensweise. Tierhaltung und Pflanzenanbau bildeten eine der wichtigsten Grundlagen für die kontinuierliche Versorgung der Menschen. Was vor vielen Jahrtausenden als natürliche Grundversorgung begann, erlag mehr und mehr dem Wandel der Zeiten. Heute leben und sterben in Deutschland etwa 800 Millionen Tiere jährlich überwiegend in der Massentierhaltung. Japanische Wissenschaftler haben die Umweltbilanz der Rinderzucht genauer betrachtet. Studien beinhalteten die Rinderhaltung von der Geburt bis zur Schlachtung der Tiere, demnach entstehen für ein Kilogramm Fleisch Gase mit einer Treibhauswirkung, die der von 36 Kilogramm Kohlendioxid entspricht. Genau so viel wie ein durchschnittliches Auto in Europa auf 250 Kilometern ausstösst. In der Rinderhaltung macht Methan den größten Anteil aus, den die Kühe bei ihrer Verdauung freisetzen. Die Umweltbelastung, die bei dem Transport des Fleisches entstehen haben die Wissenschaftler hierbei noch gar nicht berücksichtigt. Vom endlosen Leid der Tiere könnte man Bücher schreiben und Bibliotheken füllen, 

Die Tiere werden gewaltsam den Haltungsformen angepasst, wesentliche Grundbedürfnisse werden ignoriert, ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Damit sie trotz unpassender Haltung leistungsfähig bleiben, wird ihnen routinemässig Antibiotika ins Futter gemischt. Bei Betriebsgrößen von 10.000 Tieren und mehr werden Tiere auf engstem Raum in Rekordzeit gemästet, den Preis zahlen die armen Kreaturen, während wir das Fleisch zu Dumpingpreisen sauber abgepackt in schön beleuchteten Kühltheken vorfinden. Dabei hat eine schwedische Studie schon 2003 gezeigt, dass die Wahl des Futters einen weitaus größeren Effekt hat: Rinder, die Weidegras statt Kraftfutter bekommen, setzen 40 Prozent weniger Treibhausgase frei und verbrauchen 85 Prozent weniger Energie. Leider sieht nur ein schwindend geringer Teil unserer Nutztiere das Tageslicht. Stattdessen leben sie in Mastställen, eng aneinander gepfercht hinter Gittern und warten auf das erlösende Ende.

Da ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen dem Fleischkonsum entsagen. Der Vegetarische Trend begann vor vielen Jahrzehnten. Der CO2 Ausstoß liegt bei Vegetariern bei weniger als der Hälfte im Vergleich zum durchschnittlichen Fleischesser. Mittlerweile ernähren sich in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen vegetarisch und 1 Million vegan und täglich kommen etwa 2000 Vegetarier und 200 Veganer hinzu. Weltweit ernähren sich über 1 Milliarde Menschen vegan und der Trend steigt. Das Bild veganer Ernährung hat sich auch in der Öffentlichkeit gewandelt und ist heute eher mit Gesundheit denn mit Mangel verbunden. Das zeigt sich auch an dem stetig wachsenden Angebot veganer Kochbücher und veganer Lebensmittel im Handel. Wer die 7 goldenen Regeln der veganen Ernährung beachtet, lebt gesünder und länger. Die Natur deckt uns den Tisch mehr als reichlich, wenn wir die Augen für ihre Vielfalt öffnen. Unser Veggie Bär hat längst erkannt, dass die Idee, manche Leben seien weniger wert, die Wurzel allen Übels ist auf dieser Welt, denn die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier…Mahatma Gandhi. Veggie Bär `s ganze Geschichte und Bilder in größerer Auflösung könnt ihr in der Rubrik Primitives auf unser HP finden. Den Bären findet ihr im 


Dienstag, 5. Juli 2016

MUFFIN...von Hunden, Bären und ihren Menschen...



Bären und Hunde sind immer bereit, einen gemeinsamen Weg mit uns zu gehen, denn beide gelten als die besten Freunde des Menschen. Beide haben sie sets ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte und sind selber einfach nur glücklich, wenn sie bei ihrem Menschen sein dürfen. Der Hund ist seit tausenden von Jahren an unserer Seite, zunächst als Nutztier später als Freund. Etwa 390 verschiedene Hunderassen sind laut Zuchtverband anerkannt. Der Haushund, Canis lupus familiaris, ist heute ein Haustier und wird als Heim- und Nutztier gehalten. Die wilde Stammform ist der Wolf, dem er als Unterart zugeordnet wird. Die Domestizierung liegt mittlerweile mehr als 10.000 Jahre zurück und heute erfreuen wir uns gleichermassen an Rassehunden wie auch an Mischlingen, die oft widerstandsfähiger und gesünder sind. Leider sind viele Rassen überzüchtet, was häufig langfristige gesundheitliche Probleme mit sich bringt. Fehlbildungen der Kniegelenke, Hüftdysplasien, Kurzatmigkeit, Zahnprobleme und vieles mehr sind keine Seltenheit. Die Profitgier der Züchter ist ein leidiges Thema, das schon viele Tierschützer zum Handeln bewegt hat. Härtere Auflagen führen dann zu Verlagerungen der Zucht ins Ausland, in dem es weniger strenge Auflagen gibt. Nicht selten werden Rassehunde als Zuchtmaschinen missbraucht bis sie am Ende völlig ausgelaugt entsorgt werden. Dahinter stehen traurige Geschichten und Schicksale, denen sich Organisationen und Menschen mit Herz annehmen und die entsorgten Tiere nach Deutschland holen, um sie in liebevolle Familien zu vermitteln. Don´t buy...adopt ist ein vielzitierter Slogan, der zu mehr Herz aufruft, auch älteren und vielleicht kranken Tieren eine Chance zu geben um ihnen ein Zuhause zu geben. Auch unser Mopsbaby Muffin sucht ein Zuhause, in dem er geliebt wird und einfach nur Hund sein darf. Muffin ist der Auftakt einer neuen Hundekategorie und wird wie bei Vermittlungshunden üblich gegen eine Schutzgebühr abgegeben. Muffin ist 20 cm groß und wie unsere Bären auch ein Freund mit großem Anpassungsvermögen, der lieben und geliebt werden möchte. Der Schriftsteller Erich Fried sagte: Für die Welt bist du irgendjemand, für deinen Hund bist du die Welt...

Mittwoch, 29. Juni 2016

BEARS need PEOPLE and PEOPLE need BEARS...


Der gute alte Teddybär ist immer bereit, seinen Weg mit seinem Menschen zu gehen. Er hat stets ein offenes Ohr und ist uns auch heute ein Seelentröster, Spielgefährte und Kamerad. Ein kleiner Freund mit großem Anpassungsvermögen und ein Charakterbär mit Persönlichkeit für jeden Menschen, der sich an seine Kinderjahre erinnern möchte oder seinen Seelentröster wiederfinden möchte, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat. Der Sammlerbär entstand aus einem neuen primitiven Schnitt, der an die Nachkriegsjahre des 2. Weltkriegs anlehnt. Er wurde aus einem Sparsemohair gefertigt, das stark antikbehandelt wurde. Mit seinen 20 cm ist der heimatlose Julius nur eine handvoll Bär und hat dennoch ganz viel Persönlichkeit, mit der er die Menschenherzen erreichen möchte. Die britische Schauspielerin und Bärensammlerin sagte: Bears need people and people need bears. Der heimatlose Bär scheint schon viel gesehen und erlebt zu haben, er trägt ein Schild bei sich, das den Wunsch nach einem Ruhesitz deutlich macht. Seine Habseligkeiten hat er schon gepackt und wartet nun im   Shop  auf seinen Menschen.

Samstag, 25. Juni 2016

SCHLAND, EM 2016 und der 12. Mann...


Es ist doch nur ein Spiel...ist kein Satz aus der Fußballwelt, denn für den Fußballfan ist es viel mehr als das. Kaum ein anderer Sport herrscht so über unsere Emotionen...Sieg oder Niederlage entscheiden, ob der Fußballfan ein gutgelaunter oder unleidlicher Mensch ist. Ob auf irgendeinem Hinterhof oder in der modernen Arena...das Spiel mit der runden Kugel zieht uns einfach in den Bann. Seit Beginn der Europameisterschaft sind die Needful Friends, wie konnte man es anders erwarten, überzeugte Fussballfans mit großer Leidenschaft für das Spiel auf dem Rasen. Schon vor vielen Jahren hat es WM und EM Bären aus unserer Werkstatt gegeben. Zur EM 2016 darf ein unser Bär im Angebot nicht fehlen und natürlich hoffen wir, dass „unsere Elf“ gewinnt. 

Zur Verstärkung gesellt sich nun zu den Needful Friends der 12. Mann und fiebert mit, wenn morgen Deutschland im Achtelfinale gegen die Slowakei antritt. Seine hoffnungsvolle Prognose 2:0 für Deutschland…schauen wir mal. Unser Fan Bär hat sich für das Ereignis jedenfalls mächtig ausstaffiert und die Miniatur Adidas Schuhe dürfen da natürlich auch nicht fehlen. Das Trikot fällt bei dem leicht beleibten Bären ein wenig knapp aus, was ihn für uns automatisch zum Sympathieträger macht, denn Chips, Schokolade und Bier gehören natürlich zu jeder WM dazu. Wir sind dabei und fiebern mit ihm, wenn es morgen wieder heisst…Schlaaaand…