Mittwoch, 23. April 2014

LAZARUS und die Macht der Liebe...



Es ist schon einige Jahrzehnte her...da hat man alte ausdruckstarke Bären der Gründerfirmen noch auf Flohmärkten, Dachböden oder Großmutters Erinnerungskiste gefunden, wo sie abgeliebt und vergessen ihr Dasein fristeten. Als die Sammelwelle in den 80èr Jahren aus den USA nach Europa kam, interessierten sich plötzlich nicht nur Privatsammler sondern vor allem Händler mit dem untrüglichen Blick des blitzartigen Erkennens für die Ware Bär. So mancher Petz tauschte damals seine anonyme Existenz gegen eine ungewisse Zukunft ein. Später erzielten die wenigen noch übrigen Exemplare in den großen Auktionshäusern geradezu Höchstpreise. heute findet man den guten alten Petz mit abgeschabtem Pelz, kaputter Nase und aufgeplatzten, oft vielfach geflickten Beinen und Pfoten kaum noch käuflich zu erwerben. 


Nach den ersten großen Sammeljahren aus den USA und England überschwappend entstanden die ersten Künstlerbären als ein Ersatz für die alten abgeliebten Steiffbären, die auf dem Markt kaum noch zu bekommen waren...die wenigen Exemplare, die über Auktionshäuser oder aus Privatbesitz angeboten wurden, waren für den Normalverdiener kaum bezahlbar. Künstlerbären nach alten, klassischen Vorbildern erhielten eine ganz neue Akzeptanz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Mittlerweile findet man sie im Vintage Stil in erstaunlich großer Vielfalt...Bären mit Seele, die bereit sind, Sammlerherzen zu erobern...auch unser Lazarus ist so ein antikbehandelter Bär mit dem Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären.  


Lazarus ist 14 cm groß, hat nach neuem Schnitt...wie sein Vorgänger HUGBERT...eine Kopfmittelnaht und trägt eine alte Häkeljacke. Der Bär wartet dringend auf ein liebevolles Zuhause. Er hat die typischen Knickstellen an Arm und Bein, wie wir sie von diesen alten oft holzwollegestopften Bären kennen. Sein Pelz wurde aufwändig gerupft und antikbehandelt, um einen besonderen Vintagelook zu erzielen. Lazarus ist sehr liebebedürftig und blüht, wie die Bilder zeigen, bei entsprechender Zuwendung geradezu auf...Ihr findet den Bären...


 HIER

Dienstag, 15. April 2014

Leben heisst immer einmal mehr aufstehen als hinfallen...

...das gilt auch für den kleinen Woodstock, der heute aus seinem Ei geschlüpft ist...


...einmal im Jahr passiert nämlich in der Needful Friends Bärenwerkstatt etwas ganz Wunderliches...etwas, das es eigentlich gar nicht geben kann...Bären schlüpfen aus Eiern. Das gibt es nicht, werdet ihr wahrscheinlich sagen. Die Geschichte vom Osterhasen, der buntbemalte Eier legt, ist ja schon recht sonderbar. Und doch haben der Hase und die Eier eine uralte Geschichte. Schon die alten Ägypter verehrten um 5000 vor Chr. während ihres Frühlingsfestes den Hasen als ein Symbol der Fruchtbarkeit. Und zur Feier des Tages haben sie schön bemalte Eier gegessen. Seit jener Zeit tauchen Hasen und Eier immer wieder bei den Frühlingsbräuchen vieler Völker auf.

Die Germanen opferten der Frühlingsgöttin im März die ersten Hasen und dazu bunte Eier. Die christliche Kirche übernahm das Ei als Fruchtbarkeitssymbol. Aber damit ist noch nicht klar, was das Osterfest mit dem Hasen und den Eiern zu tun hat......Während der Fastenzeit vor Ostern durften in vielen Gegenden keine Eier gegessen werden...aber die Hühner legten ja weiter...was machte man also mit den Eiern...sie wurden aufbewahrt...gekocht oder in Salzwasser eingelegt. An Ostern hatte man dann so viele, dass man sie gern verschenkte. Das altdeutsche Eiergesetz, das vorsah, dass ein Teil der Grundsteuern in Eiern bezahlt wurde, nahm Ostern als Stichtag für die Berechnung.


Ostern, Eier, Hasen - alles gehört irgendwie zusammen...aber warum jemand auf die Idee kam, dass der Hase die Ostereier legt ­ und die bislang völlig ungeklärte Frage...warum hier bei den Needful Friends zu Ostern Bären aus Eiern schlüpfen...das kann sich heute kein Mensch, kein Hase und auch kein Bär mehr erklären. Der kleine Woodstock hat den beschwerlichen Weg aus seinem naturbelassenen Nandunei geschafft und schaut nun erwartungsvoll in die Welt. Ein wenig wacklig ist er noch auf den Beinen und sucht nun ein Zuhause, in dem er ein wenig gepäppelt wird. Der Bär ist 12 cm groß und darf natürlich sein Ei in das neue Heim mitnehmen...Einzelanfertigung jetzt im

Donnerstag, 10. April 2014

DON CONIGLIO und die schnelle Liebe im Netz...


Kann man wahre Liebe im Internet finden?  In Zeiten des World Wide Web erfreut sich diese Form der Partnersuche immer größerer Beliebtheit. Datingportale und Kontaktbörsen gehören zu den Erfolgsgeschichten des Internets, die leider auch das zwischenmenschliche Verhalten im wahren Leben beeinflusst haben. So verschwimmen nicht selten die Grenzen zwischen schnellem Vergnügen und ernsthafter Begegnung. 


Datingportale fördern jedoch nicht nur Promiskuität. Die Anonymität des Internets öffnet auch Tür und Tor für sogenannte Romance-Scammer, die das Vertrauen der Damenwelt mit falschen Profilangaben und Liebesbekundungen ausnutzen, um sie dann um ihr Vermögen zu bringen. Das Erwachen kommt in der Regel spät, wenn der vermeintliche Liebste mit dem Geld über alle Berge ist, um sich sein nächstes Opfer zu suchen. 


So wird auch nach einem schwarzen Schaf unter den Needful Friends gefahndet…in einschlägigen Kreisen als „Don Coniglio“ unterwegs. Das verschmitzte Lächeln dieses Heiratsschwindlers zieht die Damenwelt in seinen Bann. Mit seinem südländischen Charme umgarnt er seine Opfer,  um sie anschließend nur wie eine Möhre vom Grünzeug zu trennen und zu entsorgen. Seid auf der Hut, der Don wird Euch auf den Geschmack einer lebenslangen Beziehung unter Zusammenlegung getrennter Ställe bringen wollen und dabei hat er es doch nur auf Eure Möhren, einen kuscheligen Schlafplatz an Eurer Seite und vielleicht noch auf Eure Kohle abgesehen.


Seine Methode ist genauso perfide wie bewährt:- per Paket wird er bei euch „vorstellig“ werden, dann mit seinem hilflosen Charme versuchen zu überzeugen, anschließend Euer Herz gegen einen warmen Platz in Eurem Bett oder im Vorratsschrank eintauschen, um genauso unverhofft wie er gekommen ist, auch wieder zur Nächsten zu verschwinden. Seid gewarnt, der Don wird Euch dank des World Wide Web überall zu finden wissen…


Ihr findet ihn hier... SHOP 


Dienstag, 1. April 2014

Hugbert und die Nachwehen der Liebe...


In den 80èr Jahren gab es eine englische Sammelserie von Miniaturbären. Sie waren aus Keramik gefertigt...jeder war eine Reproduktion eines original alten Bären und jeder Bär hatte seine ganz eigene Geschichte. Die Bären waren sehr beliebt, sie nahmen nicht viel Platz ein und waren ins Detail genau dem alten Vorbild nachgearbeitet...jeder Bär erzählte in einem kleinen Heftchen seine Geschichte und so bekam man ein Gesamtpaket, das den Bären zu einer kleinen Persönlichkeit machte. Ich hatte viele dieser kleinen Persönlichkeiten, von denen ich mich dann aber später trennte...die Bären und ihre Geschichten blieben mir immer im Gedächtnis. 


Auch unser Needful Friend Hugbert hat seine ganz eigene Geschichte...der Bär ist extrem anhänglich und anlehnungsbedürftig. Er liebt es vor dem Schlafengehen seinem Menschen mit seiner Pfote liebevoll die Nase zu streicheln...das hat er offensichtlich schon so oft getan, dass seine Pfote davon unheilbar erkrankte und mit Verbänden behandelt werden musste. Sein Stoppelpelz hat nach vielen Streicheleinheiten die meisten Haare lassen müssen....beinahe nackt steht er da. Hugbert ist 14 cm groß und trägt eine Antikschleife um den Hals. Der Bär wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen und hat die typischen Knickstellen an Armen und Beinen, wie sie bei alten holzwollegestopften Bären häufig vorkommen. Leider ist sein kranker Arm noch nicht ausgeheilt, so dass er immer noch seinen Verband tragen muss. 


Hugbert wartet ungeduldig auf ein liebevolles Zuhause… 


Dienstag, 25. März 2014

von Gartenzwergen und anderen Dingen...



Der Winter ist vorbei und der kleine Hubbles kann es kaum erwarten, die Gartensaison zu eröffnen. Die ersten Sonnenstrahlen und der Duft der allerersten Blumen haben ihn in den Garten gelockt, wo er seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen kann...an Blumen riechen...der Kleine ist mit einer Gartenschürze und einer Zwergenmütze aus Filz ausgestattet und pflanzt voller Übermut schon fleissig sein erstes Blümchen. Zu Gartenzwergen kann man nur soviel sagen...entweder man liebt oder hasst sie...dazwischen gibt es nichts und nicht selten gibt es großen Streit um kleine Zwerge. Seit 130 Jahren tummeln sich bis heute 18 Millionen Zwerge in deutschen Gärten und beschäftigen nicht selten die Gerichte, die über die Klagen der zerstrittenen Nachbarn zu entscheiden haben.


Während die Antagonisten den Gartenzwerg als grenzwertigen Kitsch ansehen, verbreitet er für den Protagonisten einfach nur Gemütlichkeit, wobei gerade der Kitschfaktor für den Sammler eine große Rolle spielt. Gartenzwerge gibt es in unendlich vielen Ausführungen...sie tragen Dessous oder Uniformen, Handys oder Laptops, dienen als Bewegungsmelder oder sind in den meisten Fällen einfach nur eine vielgeliebte Dekoration...etwas haben sie alle gemeinsam...ihre Mütze. Auch wenn wir eigentlich zur Gruppe der Antagonisten gehören, gibt es unter den Needful Friends auch in diesem Jahr wieder einen Gartenzwerg...obwohl unser Hubbles nicht wetterfest ist und sich eher über ein kuscheliges Plätzchen in der Fensterbank freut, ist er ein märchenhafter, ganz reizender Zwerg, der ganz sicher die Herzen der Pro- UND Contragruppen erobern wird. Hubbles ist mit einer hellgrünen Gartenschürze, einer Zwergenmütze aus beigefarbenem Filz ausgestattet und wartet ungeduldig auf ein Zuhause…


Mittwoch, 5. März 2014

MOSES und die Nostalgie...


Moses ist einer unserer Anime Bären im Antikstil. Sein Pelz etwas abgeliebt, seine Nase hat schon viele Küsschen empfangen. Gütig schaut er, als hätte er ein offenes Ohr für Alles und Jeden. Seine Segelohren lauschen wachsam und sein koboldartiger Blick ist lustig, macht gute Laune. Der kleine Moses wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen und zeigt sich mit einem Lederhalsband und drei nostalgischen Miniaturschellen. Der Bär ist 12 cm groß und wartet im 


auf ein Zuhause...