Mittwoch, 16. Juli 2014

Der Raub der Thusnelda...


...es war einmal ein junges Mädchen namens Thusnelda...sie war dieTochter des Cheruskerfürsten Segestes, auch Sigigast genannt, und die Gemahlin des Cheruskerfürsten Arminius. Arminius oder Armin war der Sieger der Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 nach Christus...die Schlacht im Teutoburger Wald war ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte der Auseinandersetzungen zwischen den Germanen und dem römischen Reich. Thusneldas Vater und Onkel Sigmar, ebenfalls ein Cherukserfürst, einigten sich früh darauf, dass ihre Kinder Thusnelda und Armin füreinander bestimmt seien. Während des sechsjährigen Krieges zwischen Römern und Germanen kämpfte Sigmar für die Unabhängigkeit seines kleinen Landes, während Segestes auf die Seite der Feinde trat. Dies führte dazu, dass Segestes für seine Tochter einen anderen Gemahl bestimmte. Aber Thusnelda liebte Armin und weigerte sich, den vom Vater auserkorenen Bräutigam zu heiraten...Armin raubte seine Thusnelda vom väterlichen Herd weg und sie wurde schließlich doch seine Frau...aber das Glück hielt nicht lang...Segestes überfiel den vereinsamten Hof seines Schwiegersohnes Armin, der gerade mit seinem Heer gegen die Römer zog, und entführte seine Tochter Thusnelda auf seine Burg...Als Armin davon erfuhr, eilte er zurück, belagerte die Burg von Segestes, musste jedoch wegen der römischen Übermacht das Feld räumen.


...im Verlauf der weiteren Auseinandersetzungen zwischen Römern und Germanen wurde die Schwangere von ihrem Vater als Geisel an Germanicus ausgeliefert und geriet so in Gefangenschaft des römischen Feldherrn. Thusnelda vergoss keine Träne als sie tapfer mit ihrem kleinen Sohn auf dem Arm hinter dem Prunkwagen des Triumphators begafft durch johlenden Pöbel am Straßenrand als Gefangene durch Rom schreiten musste. Ihr Vater sah ihr dabei auf der Tribüne zu...über das weitere Schicksal von Thusnelda ist nichts bekannt. Armin wurde, als er zu mächtig wurde, vom Adel enthoben und von Verwandten umgebracht. Eine schlimme Zeit damals und eine tapfere Frau die Thusnelda…als neues Shopangebot bieten wir die Bärin in 23 cm Größe an. Sie trägt ein einfach gehaltenes Leinenkleid mit einer Adelsschleife und passendem Kopftuch. Jetzt neu im 


Donnerstag, 26. Juni 2014

...es war einmal...Traumprinz und andere Märchen...


Ob Wittelsbacher, Habsburger oder Staufer, Könige und Kaiser haben eine feste Tradition in der Deutschen Geschichte. Auch wenn es seit dem unrühmlichen Ende des Ersten Weltkriegs keine deutsche Monarchie mehr gibt, so scheint es doch einen verbliebenen Hang zu höfischem Glanz und adligem Leben auch bei uns zu geben. Trotz Europäischer Union und bürgerlichen Werten gibt es in vielen Nachbarländern Königshäuser und mit tränenschwerem Taschentuch verfolgen wir deren Hochzeiten oder Begräbnisse, mit verschmitztem Lächeln oder Empörung deren Skandale und Skandälchen.


Was bleibt ist offenbar die Sehnsucht nach der Prinzessin auf der Erbse, die im verwunschenen Schlosse auf den Prinzen mit dem weißen Rosse wartet, auch wenn er heute mit Sportwagen vorfährt und sie ihren Namen medienwirksam für eine eigene Pflegeserie hergibt. Königshäuser stehen für Kontinuität und Glamour. Unser guter alter Teddybär steht auch für Kontinuität, darüber hinaus für Sicherheit und Geborgenheit, und dass auch schon seit mehr als 100 Jahren. Er erscheint uns wie ein letzter, ruhender Gegenpol zu unserer schnelllebigen, sich immer neu orientierenden Zeit...ein „nostalgisches“ Relikt vergangener Tage...ein Attribut, das er mit den Königshäusern zu teilen scheint.

Manchmal kreuzen sich auch ihre Wege...wir alle erinnern uns noch an Teddy Alfonzo, der 1908 von Georgi Michailowitsch Romanow,  Enkel des Zaren Nikolaus I, an seine 4-jährige Tochter Prinzessin Xenia, Ur-Ur-Enkelin von Katherina der Großen, verschenkt wurde. Der Bär überlebte mit seiner Besitzerin die Russische Revolution im Exil in England. In der Fremde hat sich die Verbundenheit zu ihrem Teddybär Alfonzo vertieft. Als die Prinzessin 1965 starb, ging der Besitz an ihre Tochter Nancy über, die den Bären 1989 im Auktionshaus Christies für die Rekordsumme von 12.000 Pfund versteigern ließ.


Einmal mehr befriedigt nun ein neuer Entwurf unseren Wunsch nach einer Traumwelt, in der es immer ein Happy-End gibt. Märchen können wahr werden. Unser Traumprinz hat das schon vor Jahren unter Beweis gestellt. Nun gibt es ihn wieder, den Prinzen…er ist 12 cm groß und trägt eine mit Goldperlen besetzte Filzkrone...früher rief man "lang lebe der König!" Heute ruft man "lang lebe das Schöne und die Liebe!" Mit Beidem im Herzen  kann jeder ein König, eine Königin, ein Traumprinz oder eine Prinzessin sein.


Dienstag, 24. Juni 2014

Der Schlüssel zum Glück...


Das Glück hat schon eine Vielzahl von Philosophen im Laufe der Jahrhunderte beschäftigt...das Wort Glück, wie wir es heute kennen, leitet sich von dem im 12. Jahrhundert verwendeten  „gelücke“ ab, was soviel heißt wie...die Art, wie etwas endet oder gut ausgeht. Glück zu haben war seinerzeit nach Ansicht der Menschen nicht von eigenem Handeln oder Talenten abhängig sondern eher zufällig. Jedoch benutzte man im Volksmund häufig die Redewendung...Jeder ist seines eigen Glückes Schmied. Die Fähigkeit glücklich zu sein, hing in diesem Sinne sowohl von äußeren Umständen als auch von individueller Lebenseinstellung und Selbstbejahung ab. Schon Aristoteles hatte die Auffassung, dass der Mensch durch sein Handeln zu seinem Glück selbst beitragen kann.


Doch was genau ist Glück? Glück ist etwas Lebensnotwendiges...ohne Glück kann niemand langfristig existieren...doch wenn es darum geht zu definieren, was uns wirklich glücklich macht, wissen wir oft selber keine klare Antwort. Stellen wir uns vor, unser grösster Traum, vorausgesetzt wir haben ihn klar vor Augen, ginge in Erfüllung...wie glücklich würden wir im Vergleich zu heute sein und wie lange würde dieses Glücksgefühl anhalten? Die meisten Menschen glauben genau zu wissen, was sie glücklich macht und wie sie auf bestimmte Ereignisse emotional reagieren, doch damit liegt man oft falsch...wir können ziemlich klar die emotional verlaufende Richtung eines Ereignisses voraussehen...es ist klar, dass uns ein Urlaub positiver stimmt als ein Krankenhausaufenthalt. Wir sind uns darüber im Klaren, dass eine Beförderung im Job uns nicht nur mit Stolz erfüllt, sondern auch Ängste und Selbstzweifel und hohe Anforderungen mit sich bringen.


Wenn wir aber Glück genau definieren sollen, versagen wir oft, weil das, was wir für Glück halten nicht dauerhaft glücklich macht und sich das Gefühlsbarometer nach einer gewissen Zeit wieder auf das alte Niveau einpendelt. Studien haben belegt, dass Menschen mit guten Sozialkontakten glücklich sind...auch die Ehe bzw. Partnerschaft bringt glücklichere Menschen hervor als es bei Singles der Fall ist...allerdings, wer in einer unglücklichen Ehe lebt, ist tendenziell unglücklicher als Unverheiratete oder Geschiedene. Eine optimistische Lebenseinstellung und soziale Aktivität haben ebenfalls großen Einfluss auf unsere Lebenszufriedenheit...So können altruistische Akte beim Helfer geradezu wie eine Glücksspritze wirken...auch anderen vergeben können ist eine Eigenschaft, die belastende und negative Gefühle aufhebt und stark mit Glücksfähigkeit in Zusammenhang steht.


Erwiesen ist...dass Geld nicht glücklich macht. In einer Studie mit Lottogewinnern zeigte sich, dass der Höhenflug über den plötzlichen Geldsegen nach wenigen Monaten beendet war, ja der Wunsch nach mehr Geld sogar regelrecht glücksfeindlich zu sein scheint. Menschen, die Reichtum als höchstes Ziel setzen, sind mit ihrem Leben unterdurchschnittlich zufrieden, unabhängig davon, wieviel sie bereits besitzen. Ergeben hat dagegen, dass erstaunlicherweise gesunde Menschen nicht zwangsläufig glücklicher sein müssen als Kranke und dass die Bildung eines Menschen keine Auswirkung auf sein Lebensglück haben muss. Glücklich machen wiederum die kleinen Freuden des Alltags...wer den Blick für das wirklich Wichtige nicht verliert und mit sich im Reinen ist, lebt nachgewiesen glücklich. Ohne Mühen und Anstrengungen durchs Leben zu kommen, wirkt sich kontroproduktiv auf unser Glück aus. Sich aber Ziele zu setzen und diese dann auch zu erreichen, kann geradezu Höhenflüge auslösen.


Zusammenfassend können wir daher sagen, dass es ein fein gemischter Cocktail aus den vielen kleinen Dinge im Leben ist, der uns glücklich macht. Häufig wird auch vom Schlüssel zum Glück gesprochen…eine Redewendung basierend auf dem gleichnamigen slowakischen Märchen um einen armen Jungen, eine schöne Prinzessin, einen goldenen Apfel und einen bösen Zauberer…wir ahnen, es geht um Liebe…der Schlüssel zum Glück ist also auch der Schlüssel zum Herzen, denn zu lieben und geliebt zu werden macht uns nachweislich glücklich. Unser Angebot Hans im Glück , orientiert sich an dem Grimmschen Märchen, in dessen Verlauf Hans auf seiner Reise diverse Tauschgeschäfte tätigt, um am Ende ohne materielle Güter zur Mutter heimzukehren und festzustellen, dass man das Glück weder im Gold noch im Stein besitzt, sondern es sich einzig und allein im Herzen finden lässt.




Donnerstag, 5. Juni 2014

Babys und das Kindchenschema


Tierbabys lösen in uns immer wieder einen Schlüsselreiz aus. Viele Tierarten zeigen sich in den ersten Lebenswochen mit sehr kindlichen Proportionen…große Augen, etwas hilflos wirkend, ihr Kleid oft etwas gerupft. Diese als Kindchenschema bezeichneten äußeren Merkmale wecken in uns ein Fürsorgeverhalten, das die Pflege und Aufzucht der Jungen besonders im Tierreich sicherstellen soll.


Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff des Kindchenschemas als Bezeichnung des Kindergesichts. Neben großen Augen und einem runden Gesicht prägt besonders der kindliche Kopf dieses Bild…denn er zeigt sich im proportionalen Vergleich zum Körper auffällig größer als es bei Erwachsenen der Fall ist. Die Gliedmaßen…Arme, Beine und Finger sind kürzer, was im Gesamteindruck sowohl bei uns Menschen als auch im Tierreich von Vorteil ist, denn es sind Merkmale der Schwäche und Hilfsbedürftigkeit und animiert die Eltern zu Schutz- und Pflegeverhalten.


Auch in der Spielzeugindustrie hat sich das Kindchenschema im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt. In der Needful Friends Werkstatt gibt es die beliebten Babys nun auch in Miniaturform. Nach BamBam sucht nun Pebbles nach einem Zuhause. Sie mit silbernem Miniaturschnuller an einer rosa Häkelschleife ausgestattet, trägt dazu eine Babykappe aus weißem Mohair und riecht wunderbar nach Baby. Pebbles ist gewissermaßen unwiderstehlich und erobert genau wie BamBam das Herz ihres Menschen im Sturm. Jemand sagte einmal: Babys sind das perfekte Beispiel einer Minderheitsregierung. 




Freitag, 23. Mai 2014

Teddybaby BAMBAM...


…seit 1930, als das erste Teddybaby von Steiff auf den Markt kam, haben auch Bären eine Kinderstube...die ersten Bärenjahre zeigten sich die beliebten Plüschgesellen mit recht steifem Kreuz, zwar mit treuem Blick aber im Gegensatz zu den Puppen, die ein deutliches Abbild eines Menschenkindes zeigten, wollte der Bär noch nicht so recht ins Kindchenschema passen. Als Steiff sein erstes Teddybaby herausbrachte, war es der große Durchbruch...der Teddybär wurde mit dem Teddybaby kindlicher...es hatte einen offenen Mund, die Pfötchen waren leicht gebogen und seine Proportionen insgesamt rundlicher...eine neue Generation Teddy wuchs heran...meine ersten Entwürfe eines Teddybabies wurden schon vor vielen Jahren in die Produktion umgesetzt.


Nun gibt es sie wieder die Babys. Den Anfang macht BamBam mit silbernem Miniaturschnuller an einer hellblauen Häkelschleife. Das Baby trägt dazu eine Babykappe aus weißem Mohair. BamBam jetzt neu im 




Donnerstag, 22. Mai 2014

Rupert und die Nostalgie...


Wo sind die guten alten Zeiten geblieben, als Bären noch wahre Seelentröster waren...seit 1903 haben sie selbstlos über Kindernöte hinweggeholfen, haben Zornesausbrüche über sich ergehen lassen, haben so manches Geheimnis mit ihrem Besitzer geteilt...unzählige Bücher sind über den Bären und seine 100-jährige Geschichte geschrieben worden.  

Im Wandel der Zeiten sind die Klassiker dem technologischen Spielzeug in den Kinderzimmern gewichen...und es ist eine neue Generation Teddy herangewachsen...weicher, bunter, moderner...übrig bleiben Charakterbären als Sammelobjekte für liebe Menschen, die sich erinnern möchten...an ihre Kindheit...an einen alten Bären, der vielleicht den Lauf der Zeit nicht überlebt hat. In Ausnahmefällen finden wir diese alten vergessenen Schätze auf Dachböden wieder. Längst vergessen sitzen sie in verstaubten Ecken auf kalten Speichern und warten geduldig auf bessere Tage.


Rupert führt uns in eine längst vergangene Zeit. Auch er hat möglicherweise viele Jahrzehnte im Verborgenen auf bessere Tage hoffen müssen. Die Hoffnung hat er dennoch nicht verloren. Der Bär wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen, sein Pelz scheint mitgenommen und teilweise tritt Holzwolle aus...Rupert sucht nach Nähe und Geborgenheit und wartet sehnsuchtsvoll auf ein neues Zuhause...der Bär ist 23 cm groß und trägt eine Antikschleife.