Donnerstag, 11. August 2016

Von Teddybabys und Pandabären...


Tierbabys lösen in uns immer wieder einen Schlüsselreiz aus. Viele Tierarten zeigen sich in den ersten Lebenswochen mit sehr kindlichen Proportionen…große Augen, etwas hilflos wirkend, ihr Kleid oft etwas gerupft. Diese als Kindchenschema bezeichneten äußeren Merkmale wecken in uns ein Fürsorgeverhalten, das die Pflege und Aufzucht der Jungen besonders im Tierreich sicherstellen soll. Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff des Kindchenschemas als Bezeichnung des Kindergesichts. Neben großen Augen und einem runden Gesicht prägt besonders der kindliche Kopf dieses Bild…denn er zeigt sich im proportionalen Vergleich zum Körper auffällig größer als es bei Erwachsenen der Fall ist. Die Gliedmaßen…Arme, Beine und Finger sind kürzer, was im Gesamteindruck sowohl bei uns Menschen als auch im Tierreich von Vorteil ist, denn es sind Merkmale der Schwäche und Hilfsbedürftigkeit und animiert die Eltern zu Schutz- und Pflegeverhalten. Auch in der Spielzeugindustrie hat sich das Kindchenschema im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt. Waren die ersten Bären der Firma Steiff doch eher Plump mit langen Gliedmaßen, so hat sich der Bär vom Sammelobjekt zum Babybären mehr und mehr dem Kindchenschema angenähert. Seit 1930, als das erste Teddybaby von Steiff auf den Markt kam, haben nun auch Bären eine Kinderstube. Die ersten Bärenjahre zeigten sich die beliebten Plüschgesellen mit recht steifem Kreuz, zwar mit treuem Blick aber im Gegensatz zu den Puppen, die ein deutliches Abbild eines Menschenkindes zeigten, wollte der Bär noch nicht so recht ins Kindchenschema passen.

Als Steiff sein erstes Teddybaby herausbrachte, war es der große Durchbruch...der Teddybär wurde mit dem Teddybaby kindlicher...es hatte einen offenen Mund, die Pfötchen waren leicht gebogen und seine Proportionen insgesamt rundlicher. Eine neue Generation Teddy wuchs heran…und auch in der Needful Friends Werkstatt entstanden schon vor vielen Jahren die ersten Entwürfe der beliebten Teddybabys. Nun gibt es ein ganz besonderes Baby, denn Pandabären haben es uns aufgrund ihres Aussehens und ihres friedlichen Wesens ganz besonders angetan. Hau Mei ist ein anmutiges Bärenkind, das in aufwändiger Arbeit entstanden ist. Ihr Gesicht weist die typischen Zeichnungen eines Panda Jungbären auf. Neugeborene sind nackt und blind und etwa so groß wie ein Hamster, erst nach etwa 30 Tagen verfügen die Bärenkinder über die typische Fellzeichnung, die eine deutliche Rosafärbung im Nasenbereich und eine wie ummalt wirkende Mundpartie. Diese verschwindet dann nach einigen Monaten, wenn die Bären nicht mehr gesäugt werden und feste Nahrung erhalten. Hua Mei ist nach einer Pandabärin benannt, die nach künstlicher Befruchtung in den USA geboren wurde. Im Jahre 2004 zog die Bärin nach China um und brachte dort selber Nachwuchs zur Welt. Hau Mei ist 24 groß, an ihrem Ärmchen trägt sie ein Geburtsband mit ihrem Namen und Geburtsdatum. Das Bärenkind wird mit Vliesdecke, Spielball und Geschenkkarton geliefert. 



Dienstag, 2. August 2016

HERZBUBE...ein Kirmesbär


Seit seiner Existenz fristet der Kirmesbär ein Schattendasein. Kriegsjahre zwangen schon die großen Firmen zu Sparmaßnahmen in der Spielwarenproduktion. Bären veränderten ihre Statur von groß und feingliedrig zu kleineren eher plumpen Exemplaren. Es fehlte an Stoffen und man war gezwungen nicht nur auf Ersatzmaterial auszuweichen, sondern musste auch die Grundschnitte der Bären überdenken. Kirmesbären entstanden dagegen schon immer aus einem knapp kalkulierten Budget, sie durften in der Produktion nicht viel kosten, wollte man doch auf Rummelplätzen den Umsatz möglichst stabil halten. So musste sich der Kirmesbär mit seinem Ruf als Bär zweiter Klasse abfinden…hatte er doch zu seinem Kunstplüsch auch oft nur eingeschränkte Beweglichkeit zu bieten. Viele Kirmesbären wurden aufgrund von Sparmaßnahmen nicht voll gegliedert angeboten, oft wurden Kopf und Rumpf aus einem durchgehenden Stoffteil gearbeitet, was zur Folge hatte, dass der Kopf nicht beweglich war. Er hatte keine hochwertigen Glas- sondern Kunststoffaugen und die Kombination aus Kunstplüsch und der immer noch kostengünstigsten Holzwollestopfung machten aus ihm einen sehr steifen Spielgefährten. Auch konnte sein Plüsch aufgrund der Minderwertigkeit nur schwer sauber gehalten werden und so lag der Kirmesbär nicht selten unbeachtet in den Ecken der Kinderzimmer, nachdem die erste große Freude über den Rummelplatzgewinn erloschen war.

Baby, ich schiess dir einen Teddybär heisst ein Schlager von Francesco Barini aus den 50èr Jahren, der den älteren Lesern vielleicht noch bekannt ist. Kirmesbären an Schiessbuden zu gewinnen war immer schon ein beliebtes Mittel, um die holde Weiblichkeit zu beschenken. Schiessen und Pfeil- und Blechdosenwerfen erfordert Genauigkeit, Konzentration und Selbstbeherrschung, Eigenschaften mit denen Mann seine Angebetete auch beeindrucken kann. So funktionierte der Kirmesbär auch als Liebesgabe und schlich sich jedenfalls kurzfristig in die Herzen der Damenwelt. Heute findet man Kirmesbären vereinzelt auf Flohmärkten, nassberegnet zwischen Geschirr und ausgedienten Kinderschuhen oder Auktionshäusern, wo sie geduldig auf ein Zuhause und ein würdevolles Dasein hoffen. Manche Bären warten lange, können sie doch mit den Attributen ihrer Artgenossen aus gutem Haus nur schwer konkurrieren. Nach Liebe suchen auch die Kirmesbären und so haben wir uns diesem Schattenbären angenommen und zeigen ihn einmal ganz neu mit einem Lächeln statt düsterer Miene, denn auch die Gesichtsgarnierung wurde aus Kostengründen ohne viel Fürsorge erledigt. Auch wenn er wie alle Needful Friends 5-fach gegliedert ist, die Körperproportionen seiner Vorgänger sind geblieben. Unser Herzbube trägt sein großes Köpfchen mit Würde, in seine Nasengarnierung wurde wie immer viel Sorgfalt investiert und der Bär steht tapfer auf seinen kleinen Beinen, geduldig auf seine Herzdame wartend…denn das Attribut Geduld teilt er mit seinen Artgenossen, auch wenn die Herzdame sicher nicht lange auf sich warten lässt…  


Sonntag, 24. Juli 2016

Please look after this BEAR...


Im Jahre 1958 steht ein kleiner Bär verlassen und allein am Bahnhof Paddington Station in London. Er hat einen alten Koffer dabei und trägt einen alten roten Hut, um seinen Hals trägt er ein Schild mit der Aufschrift „Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären, Danke,“ Eine Familie Brown liest ihn auf und nimmt ihn mit Heim nichts ahnend, welche Abenteuer ihnen mit dem neuen Familienmitglied noch bevorstehen sollen. Das Kinderbuch „Ein Bär mit Namen Paddington“ aus der Feder des britischen Schriftstellers Michael Bond wird zum Bestseller und im Laufe der Jahre in 40 Sprachen übersetzt. Der liebenswerte Bär mit einer Schwäche für alles Britische und vor allem für Orangenmarmelade liest sich schnell in die Herzen der Kinder und aber auch in so manches erwachsene Herz. Seine Tante Lucy hat ihn nach einem schlimmen Erdbeben aus dem peruanischen Dschungel auf den Weg nach London geschickt, um ihm dort ein besseres Leben in einer Familie mit Herz für Bären zu ermöglichen. Paddington, wie Familie Brown ihn nach seinem Fundort benennt, ist kein gewöhnlicher Bär, etwas tollpatschig geht er traumtanzend durch die Welt, aber sein auffälligstes Merkmal…der Bär kann sprechen. So ist es nicht verwunderlich, dass der kleine Bär schnell zu weltweitem Ruhm gelangt.

Schon sehr bald erscheint ein zweites Buch, ein Plattenlabel bringt die Abenteuer des liebenswerten Bären heraus, es folgen zahlreiche Verfilmungen bis schließlich 2014 ein animierter Kinofilm erscheint, der alle Erwartungen übertrifft. Seit Februar 2000 befindet sich in der Bahnhofshalle der Paddington Station eine lebensgroße Statue des Bären auf einem Koffer sitzend, dort wo seine Geschichte begann…sein Optimismus und Gerechtigkeitssinn und seine perfekten Umgangsformen brachten dem Bären weltweiten Ruhm und seinem Charme kann man sich auch heute immer noch nicht entziehen. Der kleine illegale Einwanderer stand schon oft in bärigen Künstlerwerkstätten Modell, nun haben sich auch die Needful Friends dem Bären angenommen. Angelehnt an die Romanfigur sucht unser Paddy the Homeless nun nach einem Zuhause, denn auch er ist etwas Besonderes. Als neue Entwurfreihe von Bären mit farblich abgesetzten Akzenten geht Paddy an den Start und präsentiert sich in braunem Sparsemohair mit hell abgesetzter Nasenpartie und leichter Vintagefärbung. Seine sprachlichen Stärken liegen eher in der nonverbalen Kommunikation aber der Bär lehrt uns, dass die wahren Antworten im Herzen zu finden sind. 

Freitag, 15. Juli 2016

Von Bären und Dachbodenfunden...


Es ist schon einige Jahrzehnte her...da hat man alte ausdruckstarke Bären der Gründerfirmen noch auf Flohmärkten, Dachböden oder Großmutters Erinnerungskiste gefunden, wo sie abgeliebt und vergessen ihr Dasein fristeten. Als die Sammelwelle in den 80èr Jahren aus den USA nach Europa kam, interessierten sich plötzlich nicht nur Privatsammler sondern vor allem Händler mit dem untrüglichen Blick des blitzartigen Erkennens für die Ware Bär. So mancher Petz tauschte damals seine anonyme Existenz gegen eine ungewisse Zukunft ein. Später erzielten die wenigen noch übrigen Exemplare in den großen Auktionshäusern geradezu Höchstpreise. Heute findet man den guten alten Petz mit abgeschabtem Pelz, kaputter Nase und aufgeplatzten, oft vielfach geflickten Beinen und Pfoten kaum noch käuflich zu erwerben. Nach den ersten großen Sammeljahren aus den USA und England überschwappend entstanden die ersten Künstlerbären als ein Ersatz für die alten abgeliebten Steiffbären, die auf dem Markt kaum noch zu bekommen waren...die wenigen Exemplare, die über Auktionshäuser oder aus Privatbesitz angeboten wurden, waren für den Normalverdiener kaum bezahlbar.

Künstlerbären nach alten, klassischen Vorbildern erhielten eine ganz neue Akzeptanz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Mittlerweile findet man sie im Vintage Stil in erstaunlich großer Vielfalt...Bären mit Seele, die bereit sind, Sammlerherzen zu erobern...die Bären aus der Needful Friends Werkstatt sind häufig sehr aufwändig antikbehandelt und haben den Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären. Bären mit Seele ob alt oder neu finden immer ihren Platz. Sei es im Herzen oder im Lebensumfeld ihrer Menschen. Manch vergessener alter Bär wird neu entdeckt und von seinem Dachbodendasein befreit, andere haben das Glück ein ganz neues Zuhause zu finden...und das größte Glück ist es, wenn man dann auch noch Freunde hinzu gewinnt. Ein griechischer Philosoph sagte...von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft...zwei besondere Freunde auf der Suche nach einem Zuhause...

Mittwoch, 13. Juli 2016

VEGGIE BÄR ... eat beans not beings


Die Entwicklungsgeschichte des Menschen und die damit verbundene Domestikation sowohl von Tieren als auch von Pflanzen begann in der Mittelsteinzeit mit der Sesshaftwerdung unserer Spezies und unserer damit verbundenen bäuerlichen Lebensweise. Tierhaltung und Pflanzenanbau bildeten eine der wichtigsten Grundlagen für die kontinuierliche Versorgung der Menschen. Was vor vielen Jahrtausenden als natürliche Grundversorgung begann, erlag mehr und mehr dem Wandel der Zeiten. Heute leben und sterben in Deutschland etwa 800 Millionen Tiere jährlich überwiegend in der Massentierhaltung. Japanische Wissenschaftler haben die Umweltbilanz der Rinderzucht genauer betrachtet. Studien beinhalteten die Rinderhaltung von der Geburt bis zur Schlachtung der Tiere, demnach entstehen für ein Kilogramm Fleisch Gase mit einer Treibhauswirkung, die der von 36 Kilogramm Kohlendioxid entspricht. Genau so viel wie ein durchschnittliches Auto in Europa auf 250 Kilometern ausstösst. In der Rinderhaltung macht Methan den größten Anteil aus, den die Kühe bei ihrer Verdauung freisetzen. Die Umweltbelastung, die bei dem Transport des Fleisches entstehen haben die Wissenschaftler hierbei noch gar nicht berücksichtigt. Vom endlosen Leid der Tiere könnte man Bücher schreiben und Bibliotheken füllen, 

Die Tiere werden gewaltsam den Haltungsformen angepasst, wesentliche Grundbedürfnisse werden ignoriert, ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Damit sie trotz unpassender Haltung leistungsfähig bleiben, wird ihnen routinemässig Antibiotika ins Futter gemischt. Bei Betriebsgrößen von 10.000 Tieren und mehr werden Tiere auf engstem Raum in Rekordzeit gemästet, den Preis zahlen die armen Kreaturen, während wir das Fleisch zu Dumpingpreisen sauber abgepackt in schön beleuchteten Kühltheken vorfinden. Dabei hat eine schwedische Studie schon 2003 gezeigt, dass die Wahl des Futters einen weitaus größeren Effekt hat: Rinder, die Weidegras statt Kraftfutter bekommen, setzen 40 Prozent weniger Treibhausgase frei und verbrauchen 85 Prozent weniger Energie. Leider sieht nur ein schwindend geringer Teil unserer Nutztiere das Tageslicht. Stattdessen leben sie in Mastställen, eng aneinander gepfercht hinter Gittern und warten auf das erlösende Ende.

Da ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen dem Fleischkonsum entsagen. Der Vegetarische Trend begann vor vielen Jahrzehnten. Der CO2 Ausstoß liegt bei Vegetariern bei weniger als der Hälfte im Vergleich zum durchschnittlichen Fleischesser. Mittlerweile ernähren sich in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen vegetarisch und 1 Million vegan und täglich kommen etwa 2000 Vegetarier und 200 Veganer hinzu. Weltweit ernähren sich über 1 Milliarde Menschen vegan und der Trend steigt. Das Bild veganer Ernährung hat sich auch in der Öffentlichkeit gewandelt und ist heute eher mit Gesundheit denn mit Mangel verbunden. Das zeigt sich auch an dem stetig wachsenden Angebot veganer Kochbücher und veganer Lebensmittel im Handel. Wer die 7 goldenen Regeln der veganen Ernährung beachtet, lebt gesünder und länger. Die Natur deckt uns den Tisch mehr als reichlich, wenn wir die Augen für ihre Vielfalt öffnen. Unser Veggie Bär hat längst erkannt, dass die Idee, manche Leben seien weniger wert, die Wurzel allen Übels ist auf dieser Welt, denn die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier…Mahatma Gandhi. Veggie Bär `s ganze Geschichte und Bilder in größerer Auflösung könnt ihr in der Rubrik Primitives auf unser HP finden. Den Bären findet ihr im 


Dienstag, 5. Juli 2016

MUFFIN...von Hunden, Bären und ihren Menschen...



Bären und Hunde sind immer bereit, einen gemeinsamen Weg mit uns zu gehen, denn beide gelten als die besten Freunde des Menschen. Beide haben sie sets ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte und sind selber einfach nur glücklich, wenn sie bei ihrem Menschen sein dürfen. Der Hund ist seit tausenden von Jahren an unserer Seite, zunächst als Nutztier später als Freund. Etwa 390 verschiedene Hunderassen sind laut Zuchtverband anerkannt. Der Haushund, Canis lupus familiaris, ist heute ein Haustier und wird als Heim- und Nutztier gehalten. Die wilde Stammform ist der Wolf, dem er als Unterart zugeordnet wird. Die Domestizierung liegt mittlerweile mehr als 10.000 Jahre zurück und heute erfreuen wir uns gleichermassen an Rassehunden wie auch an Mischlingen, die oft widerstandsfähiger und gesünder sind. Leider sind viele Rassen überzüchtet, was häufig langfristige gesundheitliche Probleme mit sich bringt. Fehlbildungen der Kniegelenke, Hüftdysplasien, Kurzatmigkeit, Zahnprobleme und vieles mehr sind keine Seltenheit. Die Profitgier der Züchter ist ein leidiges Thema, das schon viele Tierschützer zum Handeln bewegt hat. Härtere Auflagen führen dann zu Verlagerungen der Zucht ins Ausland, in dem es weniger strenge Auflagen gibt. Nicht selten werden Rassehunde als Zuchtmaschinen missbraucht bis sie am Ende völlig ausgelaugt entsorgt werden. Dahinter stehen traurige Geschichten und Schicksale, denen sich Organisationen und Menschen mit Herz annehmen und die entsorgten Tiere nach Deutschland holen, um sie in liebevolle Familien zu vermitteln. Don´t buy...adopt ist ein vielzitierter Slogan, der zu mehr Herz aufruft, auch älteren und vielleicht kranken Tieren eine Chance zu geben um ihnen ein Zuhause zu geben. Auch unser Mopsbaby Muffin sucht ein Zuhause, in dem er geliebt wird und einfach nur Hund sein darf. Muffin ist der Auftakt einer neuen Hundekategorie und wird wie bei Vermittlungshunden üblich gegen eine Schutzgebühr abgegeben. Muffin ist 20 cm groß und wie unsere Bären auch ein Freund mit großem Anpassungsvermögen, der lieben und geliebt werden möchte. Der Schriftsteller Erich Fried sagte: Für die Welt bist du irgendjemand, für deinen Hund bist du die Welt...

Mittwoch, 29. Juni 2016

BEARS need PEOPLE and PEOPLE need BEARS...


Der gute alte Teddybär ist immer bereit, seinen Weg mit seinem Menschen zu gehen. Er hat stets ein offenes Ohr und ist uns auch heute ein Seelentröster, Spielgefährte und Kamerad. Ein kleiner Freund mit großem Anpassungsvermögen und ein Charakterbär mit Persönlichkeit für jeden Menschen, der sich an seine Kinderjahre erinnern möchte oder seinen Seelentröster wiederfinden möchte, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat. Der Sammlerbär entstand aus einem neuen primitiven Schnitt, der an die Nachkriegsjahre des 2. Weltkriegs anlehnt. Er wurde aus einem Sparsemohair gefertigt, das stark antikbehandelt wurde. Mit seinen 20 cm ist der heimatlose Julius nur eine handvoll Bär und hat dennoch ganz viel Persönlichkeit, mit der er die Menschenherzen erreichen möchte. Die britische Schauspielerin und Bärensammlerin sagte: Bears need people and people need bears. Der heimatlose Bär scheint schon viel gesehen und erlebt zu haben, er trägt ein Schild bei sich, das den Wunsch nach einem Ruhesitz deutlich macht. Seine Habseligkeiten hat er schon gepackt und wartet nun im   Shop  auf seinen Menschen.

Samstag, 25. Juni 2016

SCHLAND, EM 2016 und der 12. Mann...


Es ist doch nur ein Spiel...ist kein Satz aus der Fußballwelt, denn für den Fußballfan ist es viel mehr als das. Kaum ein anderer Sport herrscht so über unsere Emotionen...Sieg oder Niederlage entscheiden, ob der Fußballfan ein gutgelaunter oder unleidlicher Mensch ist. Ob auf irgendeinem Hinterhof oder in der modernen Arena...das Spiel mit der runden Kugel zieht uns einfach in den Bann. Seit Beginn der Europameisterschaft sind die Needful Friends, wie konnte man es anders erwarten, überzeugte Fussballfans mit großer Leidenschaft für das Spiel auf dem Rasen. Schon vor vielen Jahren hat es WM und EM Bären aus unserer Werkstatt gegeben. Zur EM 2016 darf ein unser Bär im Angebot nicht fehlen und natürlich hoffen wir, dass „unsere Elf“ gewinnt. 

Zur Verstärkung gesellt sich nun zu den Needful Friends der 12. Mann und fiebert mit, wenn morgen Deutschland im Achtelfinale gegen die Slowakei antritt. Seine hoffnungsvolle Prognose 2:0 für Deutschland…schauen wir mal. Unser Fan Bär hat sich für das Ereignis jedenfalls mächtig ausstaffiert und die Miniatur Adidas Schuhe dürfen da natürlich auch nicht fehlen. Das Trikot fällt bei dem leicht beleibten Bären ein wenig knapp aus, was ihn für uns automatisch zum Sympathieträger macht, denn Chips, Schokolade und Bier gehören natürlich zu jeder WM dazu. Wir sind dabei und fiebern mit ihm, wenn es morgen wieder heisst…Schlaaaand…


Mittwoch, 22. Juni 2016

LOVE doesn´t have to be perfect but true...


Er erscheint uns wie ein letzter, ruhender Gegenpol zu unserer schnelllebigen, sich immer neu orientierenden Zeit...ein „nostalgisches“ Relikt vergangener Tage...ein Attribut, das er mit den Königshäusern zu teilen scheint, der Traumprinz. Einmal mehr befriedigt ein neuer Entwurf unseren Wunsch nach einer Traumwelt, in der es immer ein Happy-End gibt. Märchen können wahr werden. Unser Traumprinz hat das schon vor Jahren unter Beweis gestellt. Nun gibt es den Prinzen in einer ganz neuen Ausführung...ein nostalgischer Bär, der einer aufwändigen Vintagebehandlung unterzogen wurde. Sein ursprünglich weißes Fell wurde eingefärbt und stark gerupft, es ist nur noch wenig Restmohair vorhanden. Wie ein richtig alter Bär hat er Stopfnähte an Bauch, Kopf und Gliedmaßen, um den antiken Charakter zusätzlich zu unterstreichen. Traumprinz Hubertus stellt unter Beweis, dass man nicht perfekt zu sein muss, um für die richtige Prinzessin ein Prinz zu sein, denn in der Liebe sieht man nur mit dem Herzen gut. Der Bär trägt eine lilafarbene Vintageschleife mit einem antiken Messinanhänger in Form einer Krone um den Hals.  Hubertus  wartet im Shop auf seine Prinzessin...

Montag, 20. Juni 2016

Krümel...ein tea cup Bär in nostalgischer Teetasse


Tierbabys lösen in uns immer wieder einen Schlüsselreiz aus. Viele Tierarten zeigen sich in den ersten Lebenswochen mit sehr kindlichen Proportionen…große Augen, etwas hilflos wirkend, ihr Kleid oft etwas gerupft. Diese als Kindchenschema bezeichneten äußeren Merkmale wecken in uns ein Fürsorgeverhalten, das die Pflege und Aufzucht der Jungen besonders im Tierreich sicherstellen soll. Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff des Kindchenschemas als Bezeichnung des Kindergesichts. Neben großen Augen und einem runden Gesicht prägt besonders der kindliche Kopf dieses Bild…denn er zeigt sich im proportionalen Vergleich zum Körper auffällig größer als es bei Erwachsenen der Fall ist. Die Gliedmaßen…Arme, Beine und Finger sind kürzer, was im Gesamteindruck sowohl bei uns Menschen als auch im Tierreich von Vorteil ist, denn es sind Merkmale der Schwäche und Hilfsbedürftigkeit und animiert die Eltern zu Schutz- und Pflegeverhalten.

Auch in der Spielzeugindustrie hat sich das Kindchenschema im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt. Waren die ersten Bären der Firma Steiff doch eher Plump mit langen Gliedmaßen, so hat sich der Bär vom Sammelobjekt zum Babybären mehr und mehr dem Kindchenschema angenähert. Seit 1930, als das erste Teddybaby von Steiff auf den Markt kam, haben nun auch Bären eine Kinderstube. Die ersten Bärenjahre zeigten sich die beliebten Plüschgesellen mit recht steifem Kreuz, zwar mit treuem Blick aber im Gegensatz zu den Puppen, die ein deutliches Abbild eines Menschenkindes zeigten, wollte der Bär noch nicht so recht ins Kindchenschema passen. Als Steiff sein erstes Teddybaby herausbrachte, war es der große Durchbruch...der Teddybär wurde mit dem Teddybaby kindlicher...es hatte einen offenen Mund, die Pfötchen waren leicht gebogen und seine Proportionen insgesamt rundlicher. Eine neue Generation Teddy wuchs heran…und auch in der Needful Friends Werkstatt entstanden schon vor vielen Jahren die ersten Entwürfe der beliebten Teddybabys. Nun gibt es ein ganz neues Teddybaby mit einem Miniaturschnuller aus silberfarbenem Metall. Der kleine Krümel ist 10 cm groß und hat es sich in einer nostlagischen Teetasse gemütlich gemacht. Er liegt ganz weich auf einem flauschigen Nest aus lilafarbenem Wollmix und kommt natürlich mit Tasse und Nest ins neue Heim.

Donnerstag, 19. Mai 2016

JULIUS und die Bärenjahre


In seiner 100 jährigen Geschichte hat unser Teddybär eine große Entwicklung durchlaufen. Eine Geschichte, die im Jahre 1902 mit Theodore Roosevelt, einer erfolglosen Bärenjagd und einem Zeitungsartikel der Washington Post begann und durch die zufällige Idee eines russischen Kolonialwarenhändlers aus Brooklyn die Welt des Spielzeugs revolutionieren sollte. Ein Plüschbär namens „Teddy“ entstand, der an zwei Orten der Welt gleichzeitig das Licht der Welt erblickte als die junge an Kinderlähmung erkrankte Margarethe Steiff in Giengen an der Brenz ebenfalls 1902 den ersten Plüschbären in ihrer Näherei entwarf.Auf der Leipziger Spielwarenmesse 1903 vorgestellt sollte der Teddybär von nun an einen Siegeszug durch die Kinderzimmer antreten. Im Laufe der Jahrzehnte wurde der klassische Teddybär immer wieder neu überarbeitet und durchlief den Wandel der Mode ebenso wie den Notzeiten der Nachkriegsjahre. Vom schlanken mit Holzwolle gestopften Bären, über kuschelige Varianten mit großen Knopfaugen, wie wir es vom „Kindchenschema“ kennen über mechanische, sprechende Modelle lebte er jedoch vor allem in der Fantasie des Kindes und war seit seiner Geburt ein nicht wegzudenkender Freund und Kamerad.

Wie kein anderes Objekt hat es der Teddybär verstanden, sich einen zeitlosen Platz in der Geschichte des Spielzeugs zu sichern. Anfangs der Natur getreu entlehnt ist er vom Spielzeug der Wohlhabenden zum Massenprodukt in Kinderzimmern geworden. In allen Formen und Farben ist er vom Kult- und Sammelobjekt schließlich zum Designer-Bären und Kunstobjekt mutiert. Nur er hat den schwierigen Spagat vom Nützlichen zum Schönen über die Jahrzehnte hinweg gemeistert. Doch nicht jeder Bär hatte das Glück über die Jahre hinweg zu überleben. Manche fielen den Kriegszeiten zum Opfer, andere, von Hand zu Hand über Generationen weitergereicht, zerfielen irgendwann und wurden entsorgt. Andre fristen geduldig ihr Dasein auf Dachböden in der Hoffnung irgendwann wieder entdeckt zu werden.Der gute alte Teddybär ist immer bereit, seinen Weg mit seinem Menschen zu gehen. Er hat stets ein offenes Ohr und ist uns auch heute ein Seelentröster, Spielgefährte und Kamerad. Ein kleiner Freund mit großem Anpassungsvermögen und ein Charakterbär mit Persönlichkeit für jeden Menschen, der sich an seine Kinderjahre erinnern möchte oder seinen Seelentröster wiederfinden möchte, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat. Der Sammlerbär entstand aus einem neuen primitiven Schnitt, der an die Nachkriegsjahre des 2. Weltkriegs anlehnt. Er wurde aus einem Filzmohair gefertigt, ähnlich den alternativen Filzstoffen, die in den schweren Anfängen des Wiederaufbaus häufig verwendet wurden. Mit seinen 20 cm ist Julius nur eine handvoll Bär und hat dennoch ganz viel Persönlichkeit, mit der er die Menschenherzen erreichen möchte. Ein Sprichwort sagt...Wer einen Platz im Herzen eines Menschen hat, ist nie allein.

Donnerstag, 12. Mai 2016

CINDERELLA...oder alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen...


Wir alle kennen das Märchen vom Aschenputtel. Wir lieben Märchen, in Märchen gibt es immer ein Happy End und in unserem Märchen steigt Aschenputtel quasi über Nacht von einer geschundenen Dienstmagd der bösen Schwiegermutter zur Prinzessin auf. Ach wenn doch alles im Leben immer so einfach wäre. In der Regel sieht es ganz anders aus und wir warten vergeblich auf unsere ganz große Erfolgsstory. Dabei wollen wir doch auch so gern all das, was uns Walt Disney vorführt und auch wir haben unsere Träume. In der Realität quälen wir uns oft mühsam durch den Alltag und unsere Träume bleiben Träume, weil wir zu wenig an uns glauben. Zu oft denken wir viel zu klein, geben uns mit unserem Schicksal zufrieden. Oft fehlt es am Glauben an sich selbst, seine Träume in die Tat umzusetzen. Zu sehr haben wir uns an Alltag und an das Bekannte gewöhnt. Think big heisst ein berühmter Motivationsslogan...und in der Tat sollten wir unsere Erwartungen an das Leben einmal ganz hoch schrauben, denn es streicht uns davon sowieso genug.

Ein sehr schönes Zitat bringt es auf den Punkt: Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen. Wir müssen nur den Mut aufbringen, an uns zu glauben und Selbstzweifel einfach mal beiseite schieben. Natürlich müssen wir für unser Glück auch etwas tun, wer auf Veränderung wartet, wartet oft ein Leben lang vergeblich. Unsere Cinderella hatte den Mut, einmal ganz groß zu träumen. Was Traum bleibt oder Wirklichkeit wird, könnt ihr entscheiden...für Cinderella aber auch für euch selbst. Die kleine Prinzessin hat sich für ihr persönliches Glück bereit gemacht und kommt mit Kissen und Krone ins neue Heim. Sie ist 20 cm groß und ist das weibliche Pendant zu Jubiläumsbär Bolle. Sie ist nicht limitiert, wird aber wie jeder Neuentwurf in diesem Jahr anlässlich unseres 25 Jahre Jubiläums mit einem 25 Jahre Etikett geliefert. Und über euer persönliches Glück könnt ihr nur selbst entscheiden, denn Glück ist eine Entscheidung. Gottfried Keller sagte: Etwas wagen muss das Herz und früh auf sein, wenn es leben will.